Pflanzenkenntnisse Zusammenfassung

Pflanzenkenntnisse

1.01. Bau und Leben der Pflanze

1.01.01. Zelle und Gewebe (ZP)
  • Die Lehre vom inneren Aufbau der Pflanzen wird als Pflanzenanatomie bezeichnet.
  • Die Erbanlagen befinden sich im Zellkern.
  • Das Meristem ist auch bei älteren Pflanzen noch teilungsfähig.
  • Das Dickenwachstum geht vom Kambium aus.
  • Das Kambium ist für das sekundäre Dickenwachstum der Sprossachse bei zweikeimblättrigen Pflanzen verantwortlich.
  • Das Kambium hat die Aufgabe, das sekundäre Dickenwachstum der Sprossachse zu ermöglichen.
  • In einem Sprossquerschnitt eines Laubbaumes weist Pfeil C auf das Kambium.
  • Bei einer zweikeimblättrigen Pflanze befindet sich das Kambium zwischen Xylem und Phloem.
  • Die Kallusbildung ist wichtig bei der Wundverheilung.
  • Das pflanzliche Wundverschlussgewebe, das sich an Schnittstellen und bei Verletzungen bildet, wird als Kallus bezeichnet.
  • Wasser wird im Holzteil (Xylem) von unten nach oben transportiert.
  • Die Assimilate werden im Siebteil (Phloem) transportiert.
  • Xylem leitet Wasser und Nährstoffe, Phloem leitet Assimilate.
  • Der wissenschaftliche Name für das Blattgrün von Pflanzen ist Chlorophyll.
  • Chlorophyll ermöglicht Pflanzen die Umwandlung von Kohlenstoffdioxid und Wasser in Zucker und Sauerstoff.
1.01.02. Wurzel (ZP)
  • Aufgaben der Wurzel sind:
    • Nährstoffaufnahme
    • Verankerung im Boden
  • Zwei Aufgaben von Pflanzenwurzeln sind:
    • Wasser- und Nährstoffaufnahme
    • Verankerung im Boden
  • Die an einem Steckling entstehenden Wurzeln werden als Adventivwurzeln bezeichnet.
  • Adventivwurzeln sind sprossbürtige Wurzeln und Stecklingswurzeln.
  • Adventivwurzeln können sich bei einkeimblättrigen Pflanzen oder an Stecklingen bilden, z. B. bei Tomaten.
  • Die Wurzelspitze wird durch die Wurzelhaube geschützt.
  • Wurzelhaare werden in der Ernährungszone gebildet.
  • Eine wichtige Aufgabe von Wurzelhaaren ist die Wasser- und Nährstoffaufnahme.
  • Zwei Wurzelmetamorphosen mit Pflanzenbeispielen sind:
    • Haftwurzeln (Kletterwurzeln) - Hedera helix (Efeu)
    • Haustorien (Saugwurzeln) - Mistel (Viscum album)
    • Speicherwurzeln - Dahlien
1.01.03. Spross (ZP)
  • Gräser besitzen einen Halm.
  • Ein Halm ist die Sprossachse von Gräsern und Getreide.
  • Pflanzenbeispiele mit Sprossformen sind:
    • Halm: Festuca gautieri (Bärenfell-Schwingel)
    • Stängel: Lysimachia nummularia (Pfennigkraut)
  • Internodien sind die Abschnitte zwischen den Knoten.
  • Als Internodium bezeichnet man die Abschnitte zwischen zwei Blattknoten.
  • Die Terminalknospe ist die Endknospe am Ende der Sprossachse.
  • Der Abschnitt zwischen Keimblatt und Wurzel bei einem Sämling wird als Hypokotyl bezeichnet.
  • Dornen sind umgewandelte Blätter und dienen als Schutz vor Fressfeinden und zur Verringerung der Verdunstung. Stacheln sind Auswüchse der Epidermis und des darunterliegenden Rindengewebes.
  • Ein Stachel ist abgebildet.
  • Pflanzenbeispiele für Dornen und Stacheln sind:
    • Dornen: Weißdorn (Crataegus monogyna), Berberitze (Berberis vulgaris)
    • Stacheln: Rosen (Rosa), Brombeeren (Rubus fruticosus)
  • Zuordnungen von Dornen und Stacheln:
    • Rose: Stacheln
    • Kaktus: Stacheln
    • Brombeere: Stacheln
    • Schlehe: Dornen
  • Zuordnungen von Sprossdornen, Blattdornen und Stacheln:
    • Prunus spinosa, Chaenomeles japonica: Sprossdornen
    • Rosa canina, Rosa rugosa: Stacheln
    • Berberis vulgaris, Berberis thunbergii: Blattdornen
    • Crataegus monogyna, Hippophae rhamnoides: Sprossdornen
  • Zwei Gründe, warum bestimmte Pflanzen Dornen tragen sind:
    • Schutz vor übermäßiger Verdunstung
    • Schutz vor Tierfraß
  • Das Rhizom ist ein umgewandelter Spross.
  • Botanisch betrachtet ist ein Rhizom ein umgewandelter Spross, der sich in der Erde befindet.
  • Geophyten sind Pflanzen, die ungünstige Lebensbedingungen mit Hilfe unterirdischer Organe überdauern (Rhizom / Knollen / Zwiebel).
  • Pflanzenbeispiele für Rhizome sind:
    • Phyllostachys reticulata (Bambus)
    • Aegopodium podagraria (Giersch)
  • Sprossmetamorphosen mit Pflanzenbeispielen sind:
    • Dornen: Weißdorn
    • Sprossknolle: Winterling
    • Ausläufer: Erdbeere
    • Rhizom: Giersch
  • Zwei Sprossmetamorphosen mit Pflanzenbeispielen sind:
    • Sprossknollen: Eranthis hyemalis
    • Sprossranken: Parthenocissus tricuspidata
1.01.04. Blatt (ZP)
  • Beschriftung eines Blattquerschnitts:
    • A) Epidermis
    • B) Palisadengewebe
    • C) Schwammgewebe
    • D) Spaltöffnung
  • Die Kutikula eines Blattes dient dem Verdunstungsschutz.
  • Immergrüne Pflanzen haben meistens eine dickere Kutikula, damit sie belastbarer ist über den längeren Zeitraum, die die Blätter halten müssen.
  • Spaltöffnungen (Stomata) dienen der Transpiration und dem Gasaustausch.
  • Die Aufgabe der Spaltöffnungen von Blättern ist Wasserverdunstung und Gasaustausch.
  • Bedingungen, die eine Pflanze dazu veranlassen, die Spaltöffnungen (Stomata) zu schließen, sind:
    • Wasserverlust / Überhitzung der Pflanze
    • Trockenheit
  • Spaltöffnungen befinden sich in der Regel an der unteren Epidermis.
  • Zwei Möglichkeiten, die Pflanzen zur Herabsetzung der Transpiration haben, sind:
    • Schließen der Stomata
    • Einrollen der Blätter
  • Pflanzen mit fleischigen Blättern nennt man auch sukkulente Pflanzen.
  • Sukkulenz bezeichnet die Ausbildung fleischiger/saftiger Wasserspeichergewebe (Stamm/Wurzel/Blatt-Sukkulent).
  • Die besondere Eigenschaft sukkulenter Pflanzen ist fleischiges, saftiges Wasserspeichergewebe zur Überdauerung von Dürreperioden und zum Schutz vor Überhitzung.
  • Blattsukkulente Pflanzen sind fleischige Pflanzen, bei denen das Blattgewebe als Wasserspeicher ausgebildet ist.
  • Zwei Blatt- oder Sprossmetamorphosen zur Anpassung an Trockenstandorte mit Pflanzenbeispielen sind:
    • Blattsukkulenz: Sedum telephium
    • Sprossdornen: Crataegus monogyna
  • Brakteen sind Hochblätter, aus deren Achseln sich die Blüten entwickeln (Weihnachtsstern). Cyathien sind Scheinblüten, viele kleine Blütenstände.
  • Spatha ist ein großes Hochblatt, eine scheidenartige Blatthülle um einen kolbenartigen Blütenstand. Pflanzenbeispiel: Calla palustris (Sumpfcalla).
  • Zuordnung von Farben zu Stoffen in der Pflanzenzelle:
    • Chlorophylle: grün
    • Carotinoide: orange
    • Xanthophylle: gelb
    • Anthocyan: rot/rotviolett
  • Die Herbstfärbung von Pflanzen entsteht durch die Verlagerung des Chlorophylls in Zweig/Stamm/Wurzel als Nährstoffdepot für die neue Blattgeneration. Die anderen Pigmente kommen so zur Geltung.
  • Eine besonders intensive Herbstfärbung von Blättern wird durch einen kühlen und sonnenreichen Herbst gefördert.
  • „Panaschierte Pflanzen“ zeigen verschiedene farbige Zonen auf der Blattoberfläche aufgrund lokalen Mangels an Chlorophyll.
  • Pflanzen mit panaschierten Blättern bewurzeln und wachsen schlechter als solche mit grünen Blättern, weil ohne Chlorophyll keine Fotosynthese möglich ist.
  • Blattaderverläufe bei Pflanzen:
    • Agropyron repens (Quecke): Paralleladrig
    • Quercus robur (Stieleiche): Netzadrig
    • Ginkgo biloba (Fächerblattbaum): Gabel- oder Fächeradrig
    • Taraxacum sect. Ruderalia (Löwenzahn): Netzadrig
1.01.05. Blüte (ZP)
  • Beschriftung einer zwittrigen Blüte:
    • A) Griffel
    • B) Staubblatt
    • C) Blütenblatt
    • D) Kelchblatt
  • Der männliche Teil einer Blüte sind die Staubblätter.
  • Bestäubung ist die Übertragung des Pollens z. B. durch Insekten oder Wind auf die Narbe.
  • Bestäubungsarten bei Pflanzen:
    • Äpfel: durch Insekten
    • Hasel: durch Wind
    • Gräser: durch Wind
    • Kirsche: durch Insekten
  • Merkmale von Blüten, die von Insekten bestäubt werden sind:
    • Auffällige Blütenfarbe
    • Blütenduft
  • Pflanzenbeispiele für Insektenbestäuber sind:
    • Prunus cerasus (Sauerkirsche)
    • Rosa canina (Hundsrose)
  • Merkmale von Pflanzen, die Windbestäuber sind:
    • Unscheinbare Blüten
    • Lange, bewegliche Staubblätter
  • Fachbegriffe im Zusammenhang mit Pflanzenblüten:
    • Bestäubung: Übertragung von Pollen auf die Narbe einer Blüte
    • Befruchtung: Verschmelzung des generativen Pollenkerns mit der Eizelle
  • Pflanzenbeispiele für Windbestäuber sind:
    • Betula pendula (Hängebirke)
    • Corylus avellana (Haselnuss)
  • Eine Blüte, die einen Stempel und Staubblätter hat, nennt man zwittrig.
  • Bei einer zwittrigen Pflanze sind männliche Blütenteile und weibliche Blütenteile in einer Blüte.
  • Fachbegriffe im Zusammenhang mit Pflanzenblüten:
    • zwittrig: männliche u. weibliche Blütenteile in einer Blüte
    • einhäusig: männliche u. weibl. Blütenteile in versch. Blüten auf der gleichen Pflanze
    • zweihäusig: männliche u. weibl. Blüten auf verschiedenen Pflanzen
  • Fachbegriffe und Pflanzenbeispiele im Zusammenhang mit Pflanzenblüten:
    • zwittrig: männliche + weibliche Blütenteile in einer Blüte - Tulipa sylvestris (Tulpe)
    • einhäusig: männliche + weibliche Blüten auf der gleichen Pflanze aber versch. Blüten - Corylus avellana (Haselnuss)
    • zweihäusig: männliche + weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen - Salix caprea (Salweide)
  • Wenn auf einer Pflanze männliche und weibliche Blüten vorhanden sind, dann bezeichnet man diese Pflanzen als einhäusig (monözisch). Pflanzenbeispiele:
    • Corylus avellana
    • Betula pendula
  • Eine Pflanze ist zweihäusig, wenn männliche Blüten sich auf einer, weibliche Blüten sich auf einer anderen Pflanze befinden.
  • Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist zweihäusig. Das bedeutet, männliche Blüten sind auf einer, weibliche Blüten auf einer anderen Sanddorn-Pflanze.
  • Um bei einer zweihäusigen Pflanzenart die Bestäubung zu ermöglichen, muss in unmittelbarer Nähe eine weibliche und eine männliche Pflanze vorhanden sein.
  • Pflanzenbeispiele für zweihäusige (diözische) Pflanzen:
    • Salix caprea
    • Hippophae rhamnoides
  • Zuordnungen von Blüten:
    • Betula pendula: einhäusige Pflanze
    • Carpinus betulus: einhäusige Pflanze, Zwitterblüten
    • Corylus avellana: einhäusige Pflanze
    • Ilex aquifolium: zweihäusige Pflanze
    • Hippophae rhamnoides: zweihäusige Pflanze
    • Malus sylvestris: Zwitterblüten
    • Prunus avium: Zwitterblüten
    • Rosa canina: Zwitterblüten
    • Salix caprea: zweihäusige Pflanze
    • Taxus baccata: einhäusige Pflanze
  • Vorteile von Pflanzen mit sterilen Blüten: keine allergische Reaktion. Nachteil: keine Produktion von Pollen (Insektennahrung).
  • Abgebildete Blütenstände:
    • Dolde
    • Kolben
    • Körbchen
    • Ähre
  • Kurztagspflanzen sind auf eine kurze Tageslänge angewiesen für die Bildung von Blütenanlagen.
  • Blüteninduktion bezeichnet die Auslösung der Blütenbildung.
  • „Jungfernfrüchtigkeit“ (Parthenokarpie) ist die Fruchtentwicklung ohne vorherige Befruchtung und Samenbildung z. B. durch mechanisches Reizen des Fruchtblatts der Blüte.
  • Beispielpflanzen:
    • deutscher Name: Banane
    • botanischer Name: Musa
  • Blütenstände:
    • Dolde/Doldentraube: Kirsche (Prunus)
    • Kätzchen: Hasel (Corylus)
    • Körbchen: Sonnenblume (Helianthus)
    • Traube: Goldregen (Laburnum)
1.01.06. Frucht (ZP)
  • Hülsenfrüchte findet man bei Lupinen.
  • Pflanzenbeispiele aus verschiedenen Gattungen, die Hülsenfrüchte ausbilden, sind:
    • Robinia pseudoacacia
    • Lupinus luteus
  • Zuordnung von Fruchtarten:
    • Bohne: Hülse
    • Kohl: Schote
    • Kirsche: Steinfrucht
    • Tomate: Beere
1.01.07. Wachstumsprozesse (ZP)
  • Die vereinfachte Gleichung zur Photosynthese lautet: Kohlendioxid + Wasser + Lichtenergie → Sauerstoff + Traubenzucker
  • Die Photosynthese findet vorrangig an den gekennzeichneten Stellen A (oberes Palisadengewebe) statt.
  • Die Photosynthese findet hauptsächlich im Palisadengewebe statt.
  • Die Atmung ist der entgegengesetzte Vorgang zur Photosynthese. Bei der Atmung wird Traubenzucker abgebaut.
  • Pflanzen atmen am Tage und in der Nacht mit allen lebenden Pflanzenteilen.
  • Wasser bewirkt die Straffung der Zellen.
  • Der Wasserhaushalt der Pflanze wird durch Verdunstung (Transpiration) reguliert.
  • Bei Wassermangel in der Pflanze wird das fehlende Wasser durch die Zellen kompensiert, dadurch verlieren die Zellen den Zelleninnendruck und verlieren an Stabilität (Turgor).
    Blätter welke.
  • Wenn der Turgordruck abnimmt, werden Blätter und Stängel schlaff und beginnen zu welken.
  • Bei Überdüngung findet umgekehrte Osmose statt, was zur Senkung des Turgordrucks führt bis zur Plasmolyse und Verbrennung.
  • Ursachen für das Welken einer Pflanze können sein:
    • Wassermangel
    • Überdüngung
    • Krankheitserreger
    • Kalium-Mangel
  • Eine Symbiose ist eine Lebensgemeinschaft von zwei Organismen zum wechselseitigen Nutzen.
  • Eine Symbiose ist die Lebensgemeinschaft von Wurzel und Pilzen. Pilze übernehmen die Funktion der Wurzelhaare - Vergrößerung der Oberfläche.
  • Pflanzen aus der Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae) benötigen keine bzw. eine vergleichsweise geringe Stickstoffdüngung, da sie durch Knöllchenbakterien Stickstoff anreichern.
  • Symbiose ist eine Lebensgemeinschaft von zwei Lebewesen zum beiderseitigen Nutzen, z.B. Laub- und Nadelbäume mit Bodenpilze.
  • Die Lebensgemeinschaft vieler Laub- und Nadelbäume mit Bodenpilzen nennt man Mykorrhiza.
  • Mykorrhiza ist das Pilzfadengeflecht (Mycel) von auf Wurzeln lebenden Pilzen.
  • Die Mykorrhiza ist eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln. Beide haben Vorteile durch die Symbiose.
  • Fleischfressende Pflanzen wachsen auf nährstoffarmen Böden.
  • Eine fleischfressende Pflanze ist der Sonnentau.
  • Botanische Fachbegriffe:
    • Mutation: plötzlich auftretende Veränderungen der Erbsubstanz
    • Parasit (Schmarotzer): Sie leben zum Schaden anderer Lebewesen
    • Saprophyt (Faulnisbewohner): leben von toter organischer Substanz.
  • Pflanzenhormone steuern die Entwicklung der Pflanze.
  • Stauden sind mehrjährige krautige Pflanzen.
  • Zwei in der Natur vorkommende vegetative Vermehrungsarten sind:
    • Bildung von Ausläufern (Stolonen)
    • Knollenbildung
  • Die Gewebekultur dient vielfach der Erzeugung von virusfreiem Pflanzenmaterial.
  • Drei verschiedene Möglichkeiten der vegetativen Vermehrung, um Pflanzen „auf eigener Wurzel“ zu produzieren sind:
    • Teilung
    • Ableger
    • Absenker
  • Stecklinge bewurzeln besser, die dicht unterhalb eines Nodiums geschnitten werden, da sie sich an diesem Ort besser bewurzeln.
  • Die Pflanze absorbiert hauptsächlich die Farben Blau und Rot (600-700nm) des Lichtspektrums der Sonne in ihren grünen Teilen für die Photosynthese.
1.01.08. Systematik und Nomenklatur (ZP)
  • Die Lehre von der Verwandtschaft der Pflanzen wird als Pflanzensystematik bezeichnet.
  • Eine Pflanze wird einer Pflanzenfamilie nach dem Aufbau der Blüte zugeordnet.
  • Der botanische Name einer Pflanze besteht aus mindestens zwei Teilen: Gattung - Art.
  • Pflanzen werden nach der binären Nomenklatur benannt: Gattung - Art. Der botanische Name einer Pflanze besteht aus mind. zwei Teilen
  • Die richtige Reihenfolge der Begriffe aus der Pflanzensystematik ist: Familie, Gattung, Art, Sorte.
  • Das „x“ in einem botanischen Namen bedeutet, dass die Pflanze als Kreuzung entstanden ist.
  • Anzeichen für eine einkeimblättrige (monokotyle) Pflanze sind:
    • Blatt meist paralleladrig und ungestielt
    • Anzahl ausgebildeter Keimblätter (Eins!)
    • kein sekundäres Dickenwachstum
    • Adventivwurzeln
  • Zuordnung von Pflanzen zu monokotylen und dikotylen Pflanzen:
    • Monokotyle Pflanzen: Bambus, Kokospalme, Quecke, Schilfrohr
    • Dikotyle Pflanzen: Erbse, Löwenzahn, Rhabarber, Rose
  • Pflanzenbeispiele für einkeimblättrige (monokotyle) Pflanzen sind:
    • Poa annua
    • Carex morrowii
  • Skizzen des Wurzelsystems:
    • Monokotyl: Adventivwurzeln
    • Dikotyl: Hauptwurzel mit Seitenwurzeln
  • Skizzen der Blattnervatur:
    • Monokotyl: Parallel
    • Dikotyl: Netzadrig
  • Zuordnung von Pflanzen zu monokotylen und dikotylen Pflanzen:
    • Bambus: monokotyl
    • Brennnessel: dikotyl
    • Erbse: dikotyl
    • Kokospalme: monokotyl
    • Löwenzahn: dikotyl
    • Quecke: monokotyl
    • Rhabarber: dikotyl
    • Rose: dikotyl
  • Dikotyle Pflanzen haben zwei Keimblätter. Zwei weitere Merkmale von dikotylen Pflanzen sind:
    • Hauptwurzel mit Seitenwurzeln
    • Laubblätter netzadrig und gestielt
  • Monokotyle (einkeimblättrige) Pflanzen können nicht durch Veredlung vermehrt werden, da sie kein Kambium besitzen. Beim Veredeln müssen beide Kambien aufeinander liegen.
  • Moose und Farne gehören zu den Sporenpflanzen.
  • Moose vermehren sich durch Sporen.
  • Moose und Farne vermehren sich durch Sporen.
  • Gültige Symbole für Farben:
    • Blau: glauca
    • Rot: rubra
    • Schwarz: nigra
    • Gelb: aureum
    • Weiß: alba
  • Die häufig wiederkehrenden Art- oder Sortennamen stehen für:
    • alba: weiß
    • glauca: blau
    • aurea: gelb
    • rubra: rot
  • Bedeutung international einheitlich geltende Symbole:
    • ♂ männliche Pflanze
    • ♀ weibliche Pflanze
    • ☨ giftig
    • ☼ sonniger Standort
    • ü halbschattiger Standort
    • Shattiger Standort
    • War Warmhauspflanze
    • ①-I einjährig
    • Queijalin's zweijährig\n * Ⓩ Staude
    • ħ Strauch
      Symbol Eigenschaft
      Schnittvertraglich
      Fuchschmuck
      Blütezeit März - Mai

1.02. Saatgut

  • Drei Vorteile der generativen Vermehrung gegenüber der vegetativen Vermehrung im Gartenbau sind:
    • Schnelle und relativ einfache Massenvermehrung
    • Geringer Platzbedarf
    • Kreuzungen sind möglich
  • Zwei Vorteile der vegetativen Vermehrung von Pflanzen gegenüber der generativen Vermehrung sind:
    • Schnellere Pflanzenentwicklung
    • Einheitliche Pflanzenbestände
  • Echt fallendes Saatgut bedeutet, dass die Sämlinge den Mutterpflanzen gleichen.
    reinerbig = keine Mischung von Erbinformationen & Zwei gleiche genetische Anlagen für ein
    mischersig = Mischung von Ersinformationen + zwei unterschiedliche genetische Anlage Merkmal
  • Reinerbig bedeutet keine Mischung von Erbinformationen & Zwei gleiche genetische Anlagen für ein Merkmal. Mischersig = Mischung von Erbinformationen + zwei unterschiedliche genetische Anlage Merkmal
  • Genotyp ist das Erbbild. Umwelteinflüsse ergeben den Phanotyp = Erscheinungsbild.
  • Eine Eigenschaft, die zertifiziertes Saatgut aufweisen soll, ist Arten - und Sortenechtheit.
  • Bei der Verwendung von F1-Saatgut spricht man auch vom natürlichen Sortenschutz, da keine Vermehrung durch den Anbauer möglich ist!
  • Vorteil bei der Verwendung von „F1-Hybriden“: höhere Vitalität. Nachteil: höhere Kosten

1.04. Obstgehölze

1.04.03. Steinobst (ZP)
  • „GiSelA