Die Gesellschaftliche Einordnung im Mittelalter

Mittelalter: 500-1500 n.Chr.

Rolle der Kirche:

Religion und weltbild

  • Angst vor Höller und Sünde

  • Das Leben wurde als Vorbereitung auf das Jenseits gesehen

  • Kirche gab den Menschen Orientierung

Politische Macht

  • Papst war oft mächtiger als Könige

  • Sie konnt Könige krönen und exkommunizieren

  • Bischöfe und Äbte waren wichtige politische Berater

  • Ohne Kirche konnte kaum ein Herrscher legitim regieren

Bidung und Wissen

  • Klöster waren Zentren des Wissens

  • Mönche schrieben und kopierten Bücher

  • Schulen und Universitäten entstanden unter Kirchlichem Einfluss

  • Latein war Bildungssrache

  • Fast alle Gelehrten waren Kleriker

Wirtschaft und Alltag

  • Besitz von viel Land

  • Bauern mussten Zehnten (Steuern) zahlen

  • Klöster halfen Armen und Kranken

Gesellschaftliche Ordnung

  • König, Adel, Bauern

  • Sie stabilisierte das System, aber begrenzte auch Veränderung

Feudalismus

  • König vergibt Land Adeligen, Adelige regieren ihr Gebiet fast selbstständig, Bauern arbeiten für die Grundherren

  • Land wird gegen Treue und Dienst vergeben

Investiturstreit

Ausgangslage:

Der Papst krönte den König zum Kaiser. Im Gegensatz bot der Kaiser schutz dem Papst. Allerdings war nicht klar wer welche Aufgaben hatte. So stellte der Kaiser die Bischöfe (Investitur) ein. Man konnte Reliquien, das Amt und Sakramente kaufen/damit handeln. (Simonie) Der Klerus hatte somit zwei Herrschern zu dienen. Dem Geistlichen und dem Kaiser, der ihnen ihre Ämter verteilte. Dadurch verlor der Papst immer mehr an Bedeutung. Deswegen forderten sie ihre Unabhängigkeit.

Beginn des Streites:

Papst Gregor der 7. war einer der Hauptvertreter der kirchlichen Reformpartei. Er war gegen die Einmischung der Kaiser im Einsetzten der kirchlichen Ämter. Nach einem Briefstreit zwischen Kaiser (Heinrich) und Papst erklärte Heinrich den Papst für abgesetzt.

Verlauf:

Der Papst reagierte darauf mit einer Exkumunition des Königs, und rief mithilfe von Mnöchen und Bischöfen das Volk auf, ihm nicht mehr zu folgen. Die Adeligen machten auch mit, da sie kein gutes Verhältnis zum Kaiser hatten. Das funktionierte und der Papst vergab Heinrich nach 3 Tagen Buße vor der Burg von Canossa. Somit nahm der Papst Heinrich wieder in die Burg auf.

Ende:

Der Streit war allerdings nicht zu Ende. Mörderische Kriege entstanden und auch nach dem Tod der beiden, ging es weiter. Erst mit dem Womser Konkordat nahm es ein Ende.

Womser Konkordat:

  • Die Wahl der Bischöfe erfolgt in Gegenwart des Kaisers

Hexenverfolgung und Aberglaube

Ursptünge:

  • Glaube an Magie, Menschen können Schaden durch Flüche ausrichten

  • Verbindung mit dem Teufel → Gefahr für die christliche Kirche

  • Große Hexenverfolgung zw. 1450 und 1750

  • Hexen als Sündenböcke für Hungersnöte, Seuchen, Kriege und Missernten

  • Hexenhammer: wie erkennen, foltern und töten; Autoren: Heinrich Krameer, Jakob Sprenger

  • Vorutteil gegenüber Frauen

  • Vorallem gegenüber Hebammen oder Heilerinnen

Foltermethoden

  • Streckbank

  • Daumenschrauben

  • Aufziehen

„Anzeichen einer Hexe“ bzw. Hexenproben

  • Hexenmal

  • Geständnisse

  • Hexensabbat

  • Zauberkräfte

  • Wasserprobe

  • Nadelprobe

  • Tränenprobe