Notizen zum Thema Business Intelligence
Einführung in Business Intelligence (BI)
- Geschäft hat heute riesige Datenmengen, aber oft keinen einfachen Zugang dazu.
- Wichtigkeit der einfachen Zugang zu relevanten Geschäftsdaten.
- Verwirrung bei sich wiederholenden Präsentationen von Geschäftsdaten.
Datenquellen im Business Intelligence
- Logdateien
- Sensordaten
- Website-Klickströme
- Soziale Medien (Kommentare, Diskussionen, Likes)
- Dokumentensammlungen (E-Mails, Kundenakten)
- Geolokalisierungsdaten (Wanderungen, interessante Punkte)
- Medieninhalte (Bilder, Videos, Audio)
- Kontextdaten (Wetter, Verkehr, Umweltverhältnisse)
Historische Perspektive der Datenverarbeitung
- 1960er Jahre: Master-Dateien mit Einzelanwendungen, Nutzung von Lochkarten und Magnetbändern.
- 1970er Jahre: Entwicklung von Direct Access Storage Devices (DASD) und Datenbankmanagementsystemen (DBMS).
- 1980er Jahre: Entstehung von Management Informationssystemen (MIS) und der Notwendigkeit von Extract Processing.
Begriffsdefinitionen und deren Entwicklung
- BIS (Business Intelligence System) - 1958 von H.P. Luhn.
- DSS (Decision Support System) - zur Unterstützung von Managemententscheidungen in schlecht strukturierten Situationen.
- DWH (Data Warehouse) - zentrale Speicherung und konsolidierte Daten.
Die 4 Vs von Big Data
- Volume: Steigende Datenmengen.
- Velocity: Zunehmende Geschwindigkeit der Datengenerierung.
- Variety: Vielzahl von Datentypen und -quellen.
- Veracity: Herausforderung hinsichtlich der Datenqualität und -genauigkeit.
Merkmale eines Data Warehouses
- Sammlung von Techniken zur Integration von Daten aus operativen Systemen.
- Daten sind konsistent formatiert und für Analyse und Visualisierung aufbereitet.
- Subjektorientiert: Datenorganisation basiert auf spezifischen Geschäftsfeldern.
- Integriert: Einheitliche Sicht auf Daten aus verschiedenen Quellen.
- Zeitvariant: Langfristige Speicherhistorie, komplexe Datenanalysen über Zeit.
- Nicht-flüchtig: Dauerhaft gespeicherte, unveränderte Daten.
Unterschiede zwischen OLTP und OLAP
- OLTP:
- Strukturiert für hohe Transaktionsgeschwindigkeit.
- Vornehmlich aktuelle Daten, häufige Updates.
- OLAP:
- Unterstützt komplexe Analysen und Abfragen.
- Fokussiert auf historische Daten und analytische Verarbeitung.
- Extrahieren: Daten aus verschiedenen Quellen ins System holen.
- Transformieren: Anpassung und Bereinigung der Daten, um sie in ein einheitliches Format zu bringen.
- Laden: Einfügen der transformierten Daten in das Data Warehouse.
Architekturen von Datenbanken
- Datenquellen: OLTP-Systeme, externe Daten und ERP-Systeme.
- Datenlager: Speicherung in relationalen und multi-dimensionalen Datenbanken.
- Datenaufbereitung: ETL-Prozesse, um Daten in lagerfähige Formate zu bringen.
OLAP und seine Funktionen
- Erlaubt multidimensionale Analysen — „Cubes“ sind zentrale operative Elemente.
- Möglichkeiten für das „Slicing“ und „Dicing“ von Daten für unterschiedliche Sichtweisen.
- Aggregation: Daten werden in verschiedenen Dimensionen zusammengefasst.
Präsentation von BI-Analysen
- Standardberichte: Für große Benutzergruppen (z.B. Verkaufsberichte).
- Ad-hoc-Berichte: Für spezifische Analysen zu besonderen Bedürfnissen.
- Dashboards: Anpassbare, meist aktuelle Übersicht über KPIs für individuelle Benutzer.
Fazit
- BI ist entscheidend, um voluminöse und komplexe Daten für fundierte Geschäftsentscheidungen zu nutzen.
- Kombination of praktischen Anwendungen und technologischen Systemen ist von hoher Relevanz.