1. Grundlegende Bildung als kategoriale Bildung
Bildung als zentrale Zielkategorie von der aus Frage der schulischen Lerninhalte zu beantworten ist
→ Welche Grundtrukturen sollen Kind für Welterschließung eröffnet werden?
Johannes Wittmann:
“Anschauung als das Bewußtsein einer Sache”
Kinder sollen an einer Sache Strukturmerkmale erkennen
Erstellen eines Katalog grundlegender Begriffe , die als Stimmigkeitsbegriffe auf gesamtes geistiges Leben bezogen werden
Kategoriale Bildung = Bildung ist kategorial in dem Doppelsinne, dass sich dem Menschen eine Wirklichkeit kategorisch erschlossen hat, und dass eben damit er selbst für diese Wirkklichkeit erschlossen ist
→ Mit didaktischen Analyse werden geeignete Situationen erschlossen, die ermöglichen sollen, Strukturzusammenhänge selbstständig zu erfassen: Fundamentale, Exemplarische, …
Wichtig:
Bemühung um das Elementare:
Kernaufgabe der Grundschuldidaktik
Schlüsel für Späteres
Verteifung in bestimmten Lernaufgaben (nur durch Beschränkung auf Themen erreichbar)
Notwendigkeit der Konzentration auf das Exemplarische (Martin Wagenschein)
besonders im Sachunterricht
Problemorientiertes Vorgehen, das mit Unterrichtsbeginn als “Einstieg” gekennzeichnet ist
unmittelbarer Zugang, ohne lange Hinführung
Am Anfang packendes Problem → Am Ende Antwort
Kritische Aspektee Fächerübergreifender Unterricht:
Gefahr für Beliebigkeit der Stoffauswahl, ungeziehltes Hantieren, sowie Verwässerung der Fächer als geistige Grundrichtungen
In GS zunächst vorfachlich gearbeitet
→ Eher Aufgabe fachlicher Grundlegungsarbeiten
Geht um Orientierungswissen und Zusammenhänge für das Verstehen → Grundlegende Bildung als Anfang der Allgemeinbildung führt in Grundkategorien des Weltverstehens ein
Grundlegungsarbeit bleibt also auch Fachorientierung vepflichtet