Exam Preparation Notes

Vorwort

Dieses Buch entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen für ältere deutsche Sprache und Literatur und für Sprachwissenschaft an der Universität zu Köln. Ziel war es, einen prägnanten Überblick über die Entwicklung der Grammatikschreibung von der Antike bis zur Gegenwart zu geben, von der Ars grammatica bis zur theoretischen Linguistik. Im Gegensatz zu vielen Spezialstudien der letzten Jahrzehnte steht hier die epochenübergreifende Gesamtentwicklung im Vordergrund. Es soll verdeutlicht werden, dass sich ein einziger grammatiktheoretischer Diskurs durch die abendländische Kultur zieht, der in vielfältiger Weise auf sich selbst Bezug nimmt. Grundkonzepte kehren immer wieder in leicht veränderter Form zurück.

Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende der Philologien und der Sprachwissenschaft sowie an alle Interessierten, die etwas über die Hintergründe und Seitenwege der Entstehung des grammatischen Denkens erfahren möchten. Linguistisches Vorwissen wird nicht vorausgesetzt. Die Geschichte der Grammatiktheorie soll auf diese Weise nicht nur den Einstieg in das Thema erleichtern, sondern auch die Verortung oft punktuell akkumulierten Wissens über die Grammatiktheorie ermöglichen.

Die Darstellung erstreckt sich chronologisch von der griechischen Grammatiktheorie bis zu Noam Chomskys Minimalistischem Programm. Die Komplexität nimmt von Kapitel zu Kapitel zu, entsprechend der theoretischen Entwicklung im historischen Prozess, die zu einem weitergehenden Verständnis grammatischer Strukturen geführt hat. Es wurde versucht, das Buch leicht verständlich und in der Form eines Lesetextes zu halten. Bei den modernen linguistischen Theorien war dies nicht immer einfach, sodass die Leser dieser Abschnitte mit einer Vielzahl neuer Konzepte konfrontiert werden, die nicht alle in ausgiebiger Breite entfaltet werden konnten. Es wird jedoch gehofft, dass die Leitideen der dargestellten Grammatiktheorien dennoch deutlich werden. Das thematisch geordnete Literaturverzeichnis verweist auf Literatur zur Vertiefung der einzelnen Themen.

Ein Dank gilt den Korrekturleserinnen Martina Hille, Sonja Müller, Susanne Schmetkamp und Hildegard Stommel für das Lektorieren und die Anregungen zur Verbesserung der Klarheit. Ebenfalls gilt der Dank dem Wilhelm Fink Verlag, speziell Raimar Zons, der sich mit großer Bereitschaft und Kompetenz des Projekts angenommen hat. Für verbliebene Fehler sind die Autoren verantwortlich.

1. Systematische Einführung

1.1 Modell und Wirklichkeit

Michel de Montaigne lobte die Sprache in seinen 1580 erstmals veröffentlichten Essais als das, was uns zu Menschen macht und miteinander verbindet. Edward Sapir ging 1921 davon aus, dass Sprache eine dem Menschen vorbehaltene Übermittlungsmethode für Wünsche und Gedanken ist, die auf frei erfundene Symbole zurückgreift. Neuere Sprach- und Diskurstheoretiker schlossen sich dieser radikalen Sichtweise an, wenn auch mit einer leichten Verschiebung, indem sie argumentierten, dass Sprache bereits an der Bildung der Wünsche und Gedanken beteiligt ist.

Friedrich Nietzsche konstatierte die totale Sprachabhängigkeit der Erkenntnis, die zur Verstrickung in Fiktionen führt. Er kritisierte die "Vernunft" in der Sprache als betrügerisch und äußerte die Befürchtung, dass wir Gott nicht loswerden, weil wir noch an die Grammatik glauben. Wenn von Sprache die Rede ist, wird stillschweigend davon ausgegangen, dass es sich um eine hochkomplexe Form von Signalsystem handelt, bei dem nicht-bedeutende Einheiten zu bedeutungs-tragenden Einheiten zusammengesetzt werden. Im Gegensatz dazu ist in Tiersprachen jeder Laut oder jede Gebärde bedeutungsgebunden, wodurch ein Ordnungssystem kaum nötig ist. Es wurde behauptet, dass Primaten einfache Grammatikregeln unterhalb der Hierarchieschwelle beigebracht werden können. Eine komplexe und als solche wahrgenommene Grammatik ist jedoch der menschlichen Sprache vorbehalten. An der Grammatik erkennt man den Menschen.

Grammatik hat es immer und ausschließlich mit Modellen zu tun, die natürlich nicht ohne Verbindung zur Realität, zur Sprachpraxis entstanden sind. Es stellt sich die Frage, ob der Mensch eine Sprache und somit eine Grammatik hat. Universalgrammatiker bejahen dies und interpretieren die verschiedenen Einzelsprachen als mehr oder weniger weit ausdifferenzierte Abweichungen vom gemeinsamen Grundmodell. Empiriker halten sich an die Einzelsprachen selbst. Das Verhältnis von Modell und Wirklichkeit ist eine der meistdiskutierten Fragen innerhalb der Sprachwissenschaft.

Die Genese der Grammatiktheorie ist unabhängig von der Genese der Grammatik(en). Die Erforschung grammatischer Fragen wird als ein Prozess aufgefasst, bei dem alle Systeme und Ideen auf früheren Modellen aufbauen. Die Grammatiktheorie lässt sich quellenbedingt bis in die griechische Antike zurückverfolgen. Mit den Texten der Vorsokratiker, Platons und Aristoteles' ist ein systematischer Nullpunkt gegeben. Sie begründeten die Tradition der Ars grammatica, ohne die auch die moderne Linguistik nicht bestehen würde.

1.2 Der Ort der Grammatik

Der Begriff Grammatik hat mindestens zwei Bedeutungen: Bücher über die formalen Regeln einer Sprache und die zu befolgenden Gesetzmäßigkeiten selbst. Frank Palmer wies darauf hin, dass die Auffassung, die Grammatik stelle ein normatives Regelwerk dar, die Aufmerksamkeit zu sehr auf die präskriptive Seite lenkt. Es ist sinnvoller, Grammatik als ein speziesspezifisches Kenntnissystem zu verstehen, das auf natürliche Art erworben wird. Die abstrakte Struktur und Organisationsform dieses Systems wird von der Sprachwissenschaft beschrieben. Die generative Grammatik geht von einem intuitiven Wissen kompetenter Sprecher aus, das sich als internalisiertes Grammatiksystem durch empirische Forschung erkennen und beschreiben lässt. Dieses mentale Grammatiksystem ist mit dem mentalen Lexikon verbunden, das den Wortschatz einer Sprache enthält. Während die Eigenschaften der Lexikoneinheiten nicht durch Regeln abgeleitet werden können, besteht das grammatische System aus Regeln und Prinzipien, die festlegen, wie die Lexikoneinheiten zu komplexeren Syntagmen, insbesondere zu Sätzen, kombiniert werden können.

Der Ort der Grammatik war über Jahrtausende unstrittig: an der Seite der Rhetorik. Es gab eine gewisse Überkreuzung der Kompetenzen, da Rhetorik und Stilistik sich partiell auch für die Sprachrichtigkeit zuständig fühlten, während die antike Grammatik zugleich eine Stillehre beinhaltete. Der Terminus Grammatik hatte seine breiteste Bedeutung und bezeichnete den gesamten Bereich der Sprachkünste und Sprachwissenschaften. Im Mittelalter erfolgte eine erste Verengung auf die Bedeutung des normativen Regelkompendiums. Heute stellt die Grammatik einen Zweig der Linguistik dar.

Eine Einteilung ist jene in praktische und wissenschaftliche Grammatiken. Während die erste Form pädagogischen Zielen dient, hat die wissenschaftliche Variante die Untermauerung des Erklärungspotenzials einer bestimmten Theorie im Blick. Eine vollständige Verwissenschaftlichung der Disziplin wurde erst mit der modernen Grammatik erreicht, genauer: mit der strukturalistischen Grammatik. Auf den praktischen Grammatikunterricht hat die grammatiktheoretische Forschung allerdings nur bedingt Einfluss. Oft werden morphologische Muster zugrunde gelegt, die sich kaum von jenem des Dionysios Thrax unterscheiden.

Dass nicht nur die Grammatik, sondern auch die Grammatiktheorie ein geschichtliches Phänomen ist, wurde lange ignoriert. Erst allmählich setzte sich die Einsicht durch, dass der Disziplin eine Jahrtausende überspannende Geschichte zugrunde liegt und viele Facetten der modernen Theorie schon vorbereitet sind. Dies wurde durch die Pionierarbeiten von Robert Henry Robins, Jan Pinborg und George A. Padley gefördert. Noam Chomskys Schrift Cartesian Linguistics trug dazu bei, die frühneuzeitliche Grammatiktheorie zu rehabilitieren.

1.3 Arten der Grammatik

Grammatik hat es mit Fragen der Sprachrichtigkeit und der Sprachfähigkeit zu tun. Die Unterscheidung im Bereich der Grammatiktheorie hängt mit der Motivation ihrer jeweiligen Ausarbeitung zusammen. Soll eine Sprache mittels der entworfenen Grammatik geregelt, normiert werden, handelt es sich um eine normative Grammatik. Bis heute sind didaktische Grammatiken gebräuchlich. Die Dudengrammatik ist das markanteste Beispiel für eine normative Grammatik. Die wissenschaftlichen Grammatiken versuchen, die Prinzipien der sprachlichen Strukturbildung und die dabei verwendeten Einheiten zu beschreiben. Diese Ansätze werden unter der Bezeichnung deskriptive Grammatik zusammengefasst.

Eine zweite Unterscheidung (universal versus partikular) hebt in Anlehnung an die wohl langlebigste Vermutung innerhalb der grammatischen Wissenschaften die Universalgrammatik von den Grammatiken der Einzelsprachen ab. Die partikularen Grammatiksysteme der Einzelsprachen werden dabei als Spezialisierungen der Universalgrammatik verstanden. Deskriptive Grammatiken können ferner synchronisch oder diachronisch vorgehen, also das Funktionieren der Sprache in einer bestimmten Phase untersuchen oder die Entwicklung einer Sprache im zeitlichen Verlauf. Subunterscheidungen wie Korpusgrammatik (gesamtes Regelsystem einer Sprache) versus Kompetenzgrammatik (Kompetenz eines Sprechers) sind gebräuchlich, jedoch weniger zentral. Auch führen verschiedene Sprachauffassungen zu jeweils anders gelagerten Modellen, die ihren Namen oft in Bezugnahme auf ein charakteristisches Merkmal der Theorie erhalten: Allgemeine Grammatik, Dependenzgrammatik, Valenzgrammatik, Funktionale Grammatik, Textgrammatik, Kasusgrammatik, Generative Grammatik.

1.4 Laut, Wort und Satz

Der Gesamtkomplex Grammatik ist vielfach unterteilbar. Vertreter einer formalen Linguistik stehen Vertretern einer funktionalen Linguistik gegenüber. Von der Antike bis zur Herausbildung der Sprachwissenschaft im 19. Jahrhundert bezog sich Grammatik auf den Formenbau der Sprache(n). Wird Grammatik als Formanalyse verstanden, so ergibt sich die weitere Gliederung von selbst. Die Grammatik operiert demnach auf drei Ebenen: der des Lauts, der des Worts und der des Satzes. Die drei Ebenen unterscheiden sich durch zunehmende Komplexität in der Strukturbildung. Am unteren Ende der Skala steht mit den Lauten das Phoneminventar einer Sprache. Die Worte sind zusammengesetzt aus Elementen der ersten Ebene, Lauten oder Buchstaben. Die Wort-Grammatik kennt zwei Untersuchungsfelder: die Wortarten-Systematik und die Wortbildung. Die dritte Ebene ist schließlich die des Satzes.

Die Methoden jenseits der Formanalyse resultieren meist in grammatiktheoretischen Detailuntersuchungen. Trotz der linguistischen Ausdifferenzierung dienen die drei Bereiche Laut, Wort und Satz daher bis heute in der Regel der Strukturierung von Gebrauchsgrammatiken. Doch ihre interne Gewichtung hat sich verschoben. Lautehre und Orthographie werden allenfalls einleitend abgehandelt oder fehlen ganz. Gegenwärtige Grammatiken räumen der Syntax einen zentralen Stellenwert ein. Die Überlegungen Platons und seines Schülers Aristoteles standen unter philosophisch-logischer Prämisse. Was die beiden Philosophen eigentlich interessierte, waren nicht die Sätze als solche, sondern Schlüsse und Aussagen, die nun einmal in Satzform geäußert wurden. Die Zweiteilung der Dialektik bildete die Voraussetzung für die Trennung von Wort- und Satz-Perspektive. Erst im zweiten vorchristlichen Jahrhundert finden sich wieder Ansätze einer Betrachtung übergeordneter phrastischer Einheiten. Grammatik hieß für Jahrhunderte beinahe ausschließlich Klassifikation von Wortarten sowie Systematisierung von morphologischen Veränderungen. Für diese Klassifikation standen drei Schemata zu Verfügung: Derivation, Komposition und Flexion.

Heute wird die Strukturbildung stärker gewichtet als die Klassifikation der Einheiten. In den siebziger Jahren machte man die Entdeckung, dass es noch eine weitere, vierte Ebene der Grammatik zu unterscheiden galt: den Text. Die zugehörige Textgrammatik verstand den Text als ununterbrochen pronominal verkettete Satzfolge. Die Textgrammatik darf als gescheitert gelten, da es keine allgemeinen Kriterien für die Wohlgeformtheit von Texte gibt. Ein Text kann inkonsistent, inkohärent, widersprüchlich und unverständlich sein, ohne ungrammatisch zu sein.

Den drei Bereichen Laut, Wort und Satz entsprechen die linguistischen Teildisziplinen Phonetik bzw. Phonologie, Morphologie und Syntax. Zwar unterscheiden sich manche Wortarten hinsichtlich der Flexion, besonders deutlich Verb und Nomen, viele Wortarten aber tun dies nicht. Wenn man für die Wortartenbestimmung Anleihen bei der Funktion im Satz macht, ergeben sich schnell störende Überlagerungen oder sogar Zirkeldefinitionen. Es kann gefragt werden, ob die seit der Antike zentrale Wortartenlehre überhaupt sinnvoll ist.

1.5 Die Kategorien der Grammatik

Einer der wichtigsten Ordnungsbegriffe in der Grammatiktheorie ist jener der Kategorie. Grammatische Kategorien wie Kasus, Tempus, Genus etc. dienen der Strukturierung des grammatischen Feldes. Sie sind abstrahierende Oberbegriffe für linguistische Einheiten. Am häufigsten sind damit morphologische Kategorien gemeint. Das sind die Wortarten selbst oder ihre grammatischen Aspekte. Zu dieser Abstraktionsklasse gehören also Nomen, Verb usw. sowie deren nähere Bestimmungen: Genus, Kasus, Numerus beim Nomen; Genus, Kasus, Numerus, Gradation beim Adjektiv sowie Tempus, Modus, Person, Numerus, Genus Verbi, Aktionsart und Aspekt beim Verb. Auch diese Bestimmungen bilden wieder Oberbegriffe für verschiedene, einander ausschließende Ausprägungen.

Die lange Zeit dominierenden grammatisch-morphologischen Urkategorien haben sich in enger Anlehnung an erkenntnistheoretische Kategorien herausgebildet. Den der Gerichtssprache entnommenen Terminus Kategorie definierte erstmals Aristoteles im Hinblick auf Logik und Ontologie. Kategorien sind oberste logische Begriffe, unter die alle anderen Begriffe subsumiert werden. Sie stellen nicht Aussagen, sondern Arten von Aussagen mit grundsätzlicher Bedeutung dar. Aristoteles unterschied hier Substanz, Quantität, Qualität, Relation, Ort, Zeit, Lage, Zustand, Tun und Leiden. Die Kategorien sind also nicht Formen, sondern Bestandteile des Urteils, so genannte Prädikationstypen oder auch Satzglieder. Immanuel Kant hat die aristotelischen Kategorien grundlegend neu gefasst, nämlich dauerhaft von der Ontologie abgerückt und zu reinen Verstandesbegriffen umdefiniert.

Nähert man sich der Grammatik dagegen von der Satzperspektive her, ist auch der Kategorienbegriff ein partiell anderer. Unter syntaktischen Kategorien versteht man Einheiten mit gleichen morpho-syntaktischen Eigenschaften. Das sind zum einen lexikalische Kategorien (hier tauchen Nomen, Verb, Adjektiv etc. wieder auf), aber auch phrasale Kategorien. Diese zweite Form besteht aus so genannten Konstituentenklassen, also sprachlichen Einheiten, die die lexikalischen Kategorien (als Kopf) umgeben: Nominalphrase, Verbalphrase etc. Es handelt sich um ein Baukastenprinzip, denn Verbal- und Nominalphrasen können wieder zu größeren Einheiten (Sätzen) verbunden werden. Von den lexikalischen und syntaktischen sind drittens formallogisch-semantische Kategorien zu unterscheiden. Damit bezeichnet man Grundkategorien der Logik, also Sätze, Terme (Nominalausdrücke) und Prädikate (Verbalausdrücke), auf die grammatische Kategorien zurückgeführt werden können.

1.6 Partes orationis oder die Wortartenvielfalt

Laut, Wort und Satz sind die Beschreibungsobjekte der Grammatik. Von den Anfängen der Grammatiktheorie bis ins 19. Jahrhundert ist die zentrale, alle anderen Einteilungen überstrahlende Kategorie das Einzelwort. Es schien der adäquate Spiegel der Wirklichkeit zu sein. Die antike Bezeichnung partes orationis (Teile der Rede) verweist auf den engen Zusammenhang dieser grammatischen Kategorie mit der Rhetorik. Es gab schon frühere Versuche einer Wortartenklassifikation. Bereits im fünften vorchristlichen Jahrhundert hatte etwa der indische Grammatiker Yäska vier Wortarten unterschieden: Nomen, Verben, Präfixe bzw. Prä-Verben sowie invariante Wörter.

Die satzbezogene Wortartenlehre bei Platon und Aristoteles, deren Kern in der Trennung von Subjekt und Prädikat besteht, bildet den systematischen Ausgangspunkt des abendländischen Grammatikdiskurses. Die athenischen Philosophen erkannten, dass verschiedene Wortformen verschiedene Positionen im Satz besetzen. Dennoch verlor sich die syntaktische Komponente der Grammatik bald. Die Wortart (pars orationis) schien eine fixe Eigenschaft, eine feste Qualität der Worte darzustellen. Die von Nomen und Verb ausgehende Liste wurde nach und nach erweitert. Aristoteles fügte die „Konjunktionen