Umfassende Zusammenfassung: Expert Focus 06/2025 – Diplomprüfung PJ

Trends im internationalen Steuerrecht

Das internationale Unternehmenssteuerrecht hat sich in der vergangenen Dekade unter der Federführung der G20G20 und der OECDOECD grundlegend gewandelt. Die globale Architektur steht aufgrund geopolitischer Dynamiken vor weiteren Transformationen.

BEPS 1.0 und die Auswirkungen auf die Schweiz

Das Projekt BaseErosionandProfitShiftingBase\,Erosion\,and\,Profit\,Shifting (BEPSBEPS), lanciert im Jahr 20132013, begründete eine Ära verstärkter Steuertransparenz und internationaler Harmonisierung. Ziel war die Unterbindung kreativer Steuerpraktiken und die Neudefinition des Steuerwettbewerbs.

In der Schweiz mündete BEPS1.0BEPS\,1.0 in das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAFSTAF), welches am 1.Januar20201.\,Januar\,2020 in Kraft trat. Wesentliche Änderungen waren:

  • Die Abschaffung bisheriger kantonaler Steuerregimes.

  • Die Einführung von Instrumenten wie der Patentbox.

  • Die Gewährung eines Sonderabzugs für Forschungs- und Entwicklungskosten (F&EF\&E).

BEPS 2.0: Die Zwei-Säulen-Architektur

Noch während der Implementierung von BEPS1.0BEPS\,1.0 initiierte die OECDOECD das Nachfolgeprojekt BEPS2.0BEPS\,2.0, welches auf zwei Säulen basiert:

  1. Säule 1: Ziel ist die verstärkte Verankerung der Besteuerung in den Marktstaaten. Dies bedeutet eine Abkehr vom prinzipienbasierten Fremdvergleichsgrundsatz hin zu einer formelbasierten Gewinnallokation.

  2. Säule 2: Angestrebt wird eine globale Mindestbesteuerung von 15%15\%. Der Begriff ist technisch irreführend, da das Ziel eine effektive Besteuerung von 15%15\% in jeder einzelnen Jurisdiktion ist, unabhängig von der konzernweiten Steuerquote.

Aktueller Status von BEPS 2.0

Derzeit wird der Fortschritt von BEPS2.0BEPS\,2.0 kritisch bewertet:

  • Säule 1 gilt weitgehend als gescheitert.

  • Säule 2 wird voraussichtlich nur fragmentarisch und in abgeschwächter Form umgesetzt, da bedeutende Akteure wie die USAUSA und ChinaChina das Projekt nicht in vollem Umfang unterstützen. Dies führt zu Wettbewerbsnachteilen für europäische Konzerne.

  • Die Schweiz muss ihre Wettbewerbsfähigkeit und Interessen in diesem Umfeld aktiv verteidigen, wobei kantonale Besonderheiten bei steuerlichen Anreizen berücksichtigt werden müssen.

Fragen & Diskussion zu BEPS

Wie wird der aktuelle Stand von BEPS 2.0 beurteilt? Säule 1 ist gescheitert. Säule 2 wird nur fragmentarisch umgesetzt, da die USAUSA und ChinaChina nicht mitziehen, was zentrale Wettbewerbsnachteile für europäische Unternehmen zur Folge hat.

Was war die Reaktion der Schweiz auf BEPS 1.0? Die Schweiz verabschiedete die STAFSTAF (20202020), schaffte kantonale Regimes ab und führte die Patentbox sowie F&EF\&E-Sonderabzüge ein, um international konkurrenzfähig zu bleiben.

Photovoltaikanlagen und Mehrwertsteuer (Update)

Im Bereich der Mehrwertsteuer (MWSTMWST) bestehen bei Photovoltaikanlagen (PVPV) weiterhin Unklarheiten, insbesondere beim Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEVZEV) gemäß Art.17EnergiegesetzArt.\,17\,Energiegesetz.

Kernproblematik des Aussenauftritts

Es existiert ein Disput darüber, ob bei einem ZEVZEV zivilrechtliche oder wirtschaftliche Gegebenheiten maßgebend sind. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTVESTV) stellt primär auf den Vertragswortlaut ab:

  • Stromlieferungen des Vermieters an Mieter in einem ZEVZEV sind zum Normalsatz von 8,1%8,1\% abzurechnen.

  • Tritt ein Mieter-ZEVZEV selbst gegenüber dem Verteilnetzbetreiber (VNBVNB) auf (als Vertragspartner), wertet die ESTVESTV diesen als eigenständige mehrwertsteuerpflichtige Person.

Das Risiko der "Tax Occult"

Falls ein Mieter-ZEVZEV als subjektiv steuerpflichtig eingestuft wird, aber auf eine freiwillige Eintragung verzichtet, entsteht eine Faktorbesteuerung von 16,2%16,2\% statt 8,1%8,1\% (TaxOccultTax\,Occult). Dies liegt daran, dass der ZEVZEV mangels Steuerpflicht keine Vorsteuer auf dem vom Vermieter oder VNBVNB bezogenen Strom abziehen kann, den er an die Mieter weiterverrechnet.

Fragen & Diskussion zum Mieter-ZEV

Warum ist ein Mieter-ZEV mehrwertsteuerlich heikel? Ein Mieter-ZEVZEV kann durch seinen Vertrag mit dem VNBVNB unvorhergesehen subjektiv mehrwertsteuerpflichtig werden. Ohne Registrierung führt dies zu einer Doppelbelastung (16,2%MWST16,2\%\,MWST), da kein Vorsteuerabzug möglich ist.

Welche Optionen hat ein Vermieter? Entweder den ZEVZEV separat im MWSTMWST-Register eintragen (hoher Aufwand) oder die TaxOccultTax\,Occult in Kauf nehmen. Der Autor fordert hingegen eine generelle Transparenzlösung für reine Mieter-ZEVZEV.

Nachhaltigkeitsberichte in der Finanzbranche

Die Sicherstellung der Datenqualität in der Nachhaltigkeitsberichterstattung ist für Finanzinstitute eine zentrale Herausforderung, insbesondere bei der Messung von Emissionen aus Krediten, Anlagen und Liegenschaften.

Herausforderungen bei ESG-Daten

ESGESG-Daten (Environmental,Social,GovernanceEnvironmental,\,Social,\,Governance) leiden unter:

  • Datenvalidierung: Unterschiedliche Qualität der Rohdaten und heterogene Bewertungsmethoden. Im Gegensatz zur EUEU reguliert die Schweiz ESGESG-Datenanbieter derzeit nicht umfassend.

  • Datenverfügbarkeit: Fehlende Granularität und Aktualität führen oft zu Modellierungen oder manuellen Schätzungen (ProxysProxys).

Das Datenvalidierungskonzept

Ein robustes Konzept muss die Vollständigkeit, Richtigkeit und Relevanz gewährleisten. Dies erfordert eine Governance-Struktur, die Prozesssteuerung, Daten-Governance und Technologie-Governance integriert. Rollen, Verantwortlichkeiten und Eskalationsprozesse müssen klar definiert sein.

M&A-Preisfindungsmechanismen in der Schweiz

Bei Transaktionen privater Unternehmen stehen zwei Mechanismen im Vordergrund: LockedBoxLocked\,Box und Comptesdeclo^tureComptes\,de\,clôture.

Locked Box

Der Kaufpreis wird bei Unterzeichnung (SigningSigning) basierend auf historischen Abschlüssen (LockedBoxAccountsLocked\,Box\,Accounts) fixiert. Ein Stichtag (LockedBoxDateLocked\,Box\,Date) liegt meist Monate vor dem SigningSigning.

  • Schutzmechanismus: Verbot von Entnahmen (LeakagesLeakages) zwischen Stichtag und Vollzug (ClosingClosing). Bei Verstoß muss der Verkäufer den Käufer zu 100%100\% des Betrags entschädigen.

  • Vorteile: Preissicherheit, geringere Kosten und weniger Konflikte nach dem ClosingClosing.

Comptes de clôture (Closing Accounts)

Die Preisanpassung erfolgt nach dem ClosingClosing basierend auf den effektiven Zahlen zum Vollzugsstichtag. Parameter sind meist die Nettofinanzverschuldung und das WorkingCapitalWorking\,Capital.

  • Verfahren: Schätzung vor dem ClosingClosing, Erstellung des definitiven FinalClosingStatementFinal\,Closing\,Statement innerhalb von 3030 bis 9090 Tagen danach. Bei Uneinigkeit entscheidet ein unabhängiger Experte (Art.189ZPOArt.\,189\,ZPO).

  • Vorteile: Spiegelt die exakte finanzielle Situation zum Zeitpunkt der Übergabe wider.

Kriterium

Locked Box

Comptes de clôture

Preisfixierung

Bei Signing (historisch)

Nach Closing (effektiv)

Streitrisiko

Gering

Hoch

Eignung

Stabile KMU

Start-ups

Rechtsprechung zur Verrechnungssteuerhinterziehung

Zwei Urteile des Bundesgerichts vom 3.Februar20253.\,Februar\,2025 klären die Verantwortlichkeiten bei der Nicht-Meldung geldwerter Leistungen.

Sachverhalt und Täterkreis

Ein Unternehmen nahm ein gruppeninternes Darlehen über CHF93Mio.CHF\,93\,Mio. zu einem Zinssatz von 3,15%3,15\% auf. Die Steuerbehörden beurteilten den Zins als übersetzt (Marktzins2,5%Marktzins\,2,5\%). Die Differenz wurde als geldwerte Leistung qualifiziert.

  • Interner Steuerverantwortlicher: Wurde verurteilt. Im Selbstveranlagungsverfahren muss eine steuerbare Leistung spontan innert 3030 Tagen nach Genehmigung der Jahresrechnung gemeldet werden. Täter kann auch eine Person ohne formale Organstellung sein, wenn sie für die Steuern zuständig ist und über Fachwissen verfügt.

  • Externer Steuerberater: Wurde freigesprochen. Das Aufzeigen von Risiken und legalen Verteidigungsmöglichkeiten stellt keine Anstiftung dar. "Anstiftung durch Unterlassung ist undenkbar".

Steuerung kantonaler Subventionen (Fall Genf)

Das Genfer Gesundheitsdepartement (DSMDSM) delegiert Leistungen an autonome öffentliche Betriebe (EPAEPA) wie die Universitätsspitäler (HUGHUG) für rund CHF328Mio.CHF\,328\,Mio. jährlich.

Agenturtheorie und Informationsasymmetrie

Der Staat (Prinzipal) delegiert Aufgaben an die Spitäler (Agent). Da der Agent die Kosten besser kennt, entsteht eine Informationsasymmetrie. Dies birgt das Risiko der Budgetaufblähung.

Audit-Ergebnisse

Der Rechnungshof deckte Schwächen auf:

  • Für 6060 von 6969 Leistungen fehlten im Leistungsvertrag Ziele oder Indikatoren.

  • Für ein Budget von CHF1,3Mrd.CHF\,1,3\,Mrd. (Periode20242027Periode\,2024-2027) standen nur 0,70,7 Vollzeitstellen zur Steuerung zur Verfügung.

Grundlagen des Machine Learning

Ein Algorithmus im MachineLearningMachine\,Learning nutzt statistische Methoden, um Muster zu erkennen oder Werte vorherzusagen.

Lernmethoden und Funktionen

  • Supervised Learning: Arbeitet mit gelabelten Daten (bekannte Ein- und Ausgabewerte). Messung durch den RMSERMSE (rootmeansquarederrorroot\,mean\,squared\,error).

  • Unsupervised Learning: Erkennt selbstständig Strukturen in ungelabelten Daten (Clustering).

  • Funktionen: Deskriptiv (Erklärung), Prädiktiv (Vorhersage), Präskriptiv (Handlungsempfehlung).

Modellkomplexität: Overfitting vs. Underfitting

In einem Beispiel zur Gehaltsprognose (n=20n=20) zeigten sich:

  • Overfitting: Ein Polynom 55. Grades war zu komplex; kleiner Trainingsfehler, aber großer Validierungsfehler.

  • Underfitting: Ein lineares Modell (11. Grad) war zu einfach; beide Fehler waren zu hoch.

  • Optimum: Ein Polynom 22. Grades bot die beste Balance.

Die Rolle des CFO bei der Nachhaltigkeitssteuerung

CFOs bewegen sich weg von der reinen Compliance hin zur aktiven Steuerung der Nachhaltigkeit (ESGESG). Energie- und Ressourceneffizienz sind heute direkte Wertschöpfungstreiber.

Doppelte Materialität

Die 2×22 \times 2-Matrix unterscheidet:

  • Outside-in: Einfluss von Nachhaltigkeitsfaktoren auf das Unternehmen.

  • Inside-out: Einfluss des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft.

Empfehlungen für CFOs

  • Bewertung finanzieller Auswirkungen von Nachhaltigkeitskonzepten.

  • Aktive Bewirtschaftung des ESGESG-Scores zur Senkung der Fremdkapitalkosten.

  • Sicherstellung der Konsistenz zwischen Finanz- und Nachhaltigkeitsbericht zur Vermeidung von GreenwashingGreenwashing-Haftungsrisiken.

MWST bei Umstrukturierungen und M&A

Bei Vermögensübertragungen fallen der Bilanzstichtag (direkte Steuern, oft rückwirkend) und der effektive Vollzug (Mehrwertsteuer) zeitlich auseinander.

Debitoren-Vorsteuern und Kreditoren-MWST

Offene Rechnungen im Übertragungszeitpunkt sind kritisch:

  • Gemäß Art.28Abs.3MWSTGArt.\,28\,Abs.\,3\,MWSTG setzt der Vorsteuerabzug die Bezahlung voraus. Bei einer bloßen Schuldübernahme ist fraglich, ob der Übertragende dieses Kriterium erfüllt.

  • Werden Bruttobeträge übernommen, ohne die steuerliche Abrechnungspflicht klar zu regeln, drohen Doppeldeklarierungen oder Vorsteuerverluste.

Fallstudien zum Tax Accounting

Steuerlich maßgeblich ist nach dem Massgeblichkeitsprinzip (Art.58Abs.1lit.aDBGArt.\,58\,Abs.\,1\,lit.\,a\,DBG) ausschließlich der handelsrechtskonforme OROR-Abschluss.

Bewertung von Wertschriften

  • Wertberichtigungen: Werden steuerlich wie Rückstellungen behandelt (Art.62Abs.4DBGArt.\,62\,Abs.\,4\,DBG). Notwendige Wertberichtigungen bei Kursverlust sind zulässig. Zusätzliche, rein vorsorgliche Wertberichtigungen gemäß Art.960aAbs.4ORArt.\,960a\,Abs.\,4\,OR werden steuerlich aufgerechnet.

  • Schwankungsreserven: Zulässig nach Art.960bORArt.\,960b\,OR bis zum Anschaffungswert. Steuerlich werden diese laut Schweizerischer Steuerkonferenz (SSKSSK) nur bei "üblichen" Kursschwankungen akzeptiert (Kanton Zürich verfährt hier restriktiv, siehe BGerEntscheid9C_625/2023BGer-Entscheid\,9C\_625/2023).

SIX Exchange Regulation und Sanktionen

Die SIXExchangeRegulationSIX\,Exchange\,Regulation (SERSER) prüft die Einhaltung der Rechnungslegungsstandards (IFRSIFRS, SwissGAAPFERSwiss\,GAAP\,FER, USGAAPUS\,GAAP).

Sanktionen 2004–2024

Insgesamt wurden 6464 Sanktionen im Bereich CorporateReportingCorporate\,Reporting verhängt. Die Bussen reichen bis zu CHF1Mio.CHF\,1\,Mio. bei Fahrlässigkeit und CHF10Mio.CHF\,10\,Mio. bei Vorsatz.

  • Ein wesentlicher Fall betraf die Einstufung als "ausserordentlich" nach SwissGAAPFERSwiss\,GAAP\,FER. Hierfür müssen die Kriterien "extrem selten" und "nicht vorhersehbar" kumulativ erfüllt sein.

Agentic AI im Internal Audit

AgenticAIAgentic\,AI unterscheidet sich von klassischen Sprachmodellen (LLMsLLMs) durch Autonomie. Während LLMsLLMs Copiloten sind, fungieren Agenten als Autopiloten.

Die drei Bausteine autonomer Agenten

  1. Planning: Zerlegung von Aufgaben in Teilziele.

  2. Memory: Kurz- und Langzeitgedächtnis.

  3. Tools: Zugriff auf externe Software (z.B. SQL-Datenbanken).

Kernfähigkeiten (Perceive, Reason, Act, Learn)

In einer Fallstudie zum KnowyourCustomerKnow-your-Customer (KYCKYC)-Prozess arbeiten spezialisierte Agenten zusammen:

  • Ein Auditor Agent extrahiert Entitäten aus Dokumenten.

  • Ein IT Auditor Agent führt einen Abgleich gegen PEPPEP-Listen (PoliticallyExposedPersonsPolitically\,Exposed\,Persons) durch.

  • Ein Lead Auditor Agent erstellt den risikobasierten Bericht.

Corporate Governance nach dem Fall Credit Suisse

Der Beinahe-Kollaps der CreditSuisseCredit\,Suisse (CSCS) wird als eklatantes Versagen der CorporateGovernanceCorporate\,Governance gewertet.

Untersuchungsergebnisse von PUK und FINMA

  • Eigenkapital: Durch einen "regulatorischen Filter" wurde das Eigenkapital 20222022 um CHF15Mrd.CHF\,15\,Mrd. höher ausgewiesen als ohne Filter.

  • Vergütungen: Zwischen 20102010 und 20222022 wurden CHF39,8Mrd.CHF\,39,8\,Mrd. an variablen Vergütungen ausgezahlt, während das Unternehmen in der gleichen Periode einen kumulierten Verlust von CHF33,7Mrd.CHF\,33,7\,Mrd. auswies.

  • Aktionäre: Litten unter rationaler Apathie und dem MoralHazardMoral\,Hazard der Staatsgarantie.

Reformforderungen

Es wird ein "Senior Manager Regime" mit persönlichen Sanktionsmöglichkeiten für Bankmanager sowie eine Neukonzeption der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit gefordert.

Überwälzung der MWST ohne vertragliche Regelung

Die Überwälzung der MWSTMWST unterliegt dem Privatrecht. Fehlt eine Regelung, erfolgt die Auslegung nach folgendem Schema:

  1. Subjektive Auslegung: Was war der tatsächliche Parteiwille?

  2. Objektivierte Auslegung: Was hätte eine vernünftige Drittperson nach dem Vertrauensprinzip verstanden?

  3. Vertragsergänzung: Anwendung des hypothetischen Parteiwillens.

Im Zweifel (insbesondere beim Belegarztmodell, bei dem keine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht) wird vermutet, dass ein vereinbarter Pauschalbetrag die Mehrwertsteuer bereits einschließt (MWSTinklusivMWST-inklusiv).