Historia

Enstehung und Verbreitung des Täufertums

Die Aufspalttung der Reformatorien

Die zweite Züricher Disputation spaltete im Oktober 1523

Sie wollten eine vollständige Reinigung des Gottesdienstes: Verzicht auf die priesterlichen Kleider und die Abnahmeder Heiligenbilder erreichen

Sie lehnten den Gesang in der Kirche ab und wollten Wechselgebete durch das Vaterunser ersetzen

So begannen diese Brüder sich ohne Zwingli zu treffen

Die erste Glaubenstaufe

Am 21 Januar 1525 traf sich der Grebelkreis im Hause von Feliz Matz in der Neustadtgasse

Grebel taufte Blaurock

Dann taufte Blaurock Feliz Mantz und 10 andere

Hans Denck

Wurde in eine schule in Nürnberg

Er war sehr enttäuscht als er sah, dass der neue Glaube nicht zur Sittlichkeit, Aufrichtigkeit un gottgemäßen Lebe gefürt hatte.

<<Michael Sattler<<

Das Täufertum drohte im Chaos zu versinken; als er plötzlich aus dem Kloster trat

Er kam nach Zürich und besuchte den Bruderkreis von Grebel

Später wndte er sich nach Straßburg

Als er Straßburg verließ rief er seine Glaubensbrüder zu einer Versammlung nach Schleitheim

In den Schleitheimer Bekenntnis wurden Granzen gegenüber der römisch-katholischen und den entstehenden protestanteischen Krichen gezogen

  1. <<Die Taufe wird nur an Glaubenden nach Buße und Bekehrung vollzogen, die Kindertaufe wird abgelehnt<<
  2. <<Der Bann wird an denen vollzogen, die bewusst in der Sünde leben<<
  3. <<Getaufte Gemeindemitgliederfeiern das Abendmahl als Gedächtnismahl<<
  4. <<Der Gläubige hat sich von der Welt abgesondert zu halten<<
  5. <<Die Hirten der gemeinde werden von der Gemeinde versorgt, stehen aber ausichtgemäß unter der Leitung der Gesamtgemeinde<<
  6. <<Christen dürfen nicht ein Staatsamt begehren oder Dienst an der Waffe tun<<
  7. <<Christen dürfen nicht mit einem Eid schwören<<

Dieses ist heute noch eines der wichtigsten Glaubensbeknntnisse der Mennoniten in derganzen Welt

Melchior Hoffman

Begann seine reformatorische Tätigkeit als lutherishcer Predigeer in Livland

Nach einer erfolglosen Disputation ging er zusammen mit Karstadt nach Ostfriesland un dann nach Straßburg wo er auch die Galubenstaufe übernahm

In 1530 forderte er den Stadrat auf, den Täufern eine eigene Kirche für die Gottesdienste zur Verfügung zu stellen, darauf wollten sie Ihn verhaften

Melchior floh nach Norden und kam nach Emden wo bald eine Gemeinde entstand

Nachdem zog ar nach Amsterdam wo er auch eine große Gemeinde gründete

in 1533 kam er zurück nach Straßburg, wo er eine öffentliche Disputation forderte über Taufe und Obrigkeit

Der Rat sperrte ihn ins Gefängnis und nach 10 Jahren starb er im Gefängnis von Krankheiten geplagt

Die Katastrophe von Münster

In Münster wurde die Idee ein “neues Jerusalem” zu erichten, berietwillig aufgenommen

Sie wollten die Macht in der Stadt übernehmen

Alle, die sich NICHT taufen lassen wollten, mussten die Stadt verlassen

In 1534 kehrte Hunger un Not in die Stadt

Die Schreckensherrschaft der falschen Propheten wurde schließlich durch Verrat beendet

Die Stadteroberer veranstalteten ein blutiges Massaker, Tausende wurden umgebracht

Die gesamte Täuferbewegung konne sich lange Jahre noch nicht von den negativen Folgen dieser Ereignisse erhole.

Menno Simons

<<“Hier Lebte, lehrte und starb Menno Simonis, in Demut, fromm und arm”<<

Bruch mit Rom

Sonntag, den 30 Januar 1536 legte Menno sein Priesteramt nieder

Nahm das Kreuz Christi auf sich

Nach dem relativen Wohlstand und der Ehre, die er als Priester gennos, ging er jezt den Weg des Elends, der Armut, Verachtung und Verfolgung, aber dieser Weg war für ihn der Weg des Herrn

Menno mussite sofort sein Dorf verlassen

In den selben Jahr hat er andere Menschen getauft

Menno heiratete Geertruide, mit der er mehre Töchter und den Sohn Jan hatte

<<Auf der Flucht<<

21 Januar 1539 Bürgermeister un Rat von Gronnigen erlißen ein Edikt gegen die Täufer, mit dem alle Täufer, ihre Frauen und Kinder nicht ausgenommen, verbannt werden ihr Besitz beschlagtnamht werden soll

Menno floh nach Kimswerd wo er bei eniem Tjaert Reignerts für einige Tage Obdachfand fand, tage später wurde Tjaert verhaftet

einer der wichtigsten Führer der verfluchten Sekte der Wiedertäufer

7 Dezember 1542 würde es verboten Menno Obdach, Speise oder nur mit ihm zu reden und wurde eine Belohnung zu seiner Ergreifung versprochen

In 1543 floh er nach Ostfiresland und dan nach Köln

Hermann von Wied, der kölniche Kirchenfürst, hegte Sympathien für Reformation

Die Täufergemeinden in Köln besucht

Nach der absetzung des Hermann von Wied wurde ein feuriger Papist zum Erzbischof von Köln ernannt

Viele Protestanten mussten fliehen, auch Menno Simons

An der Ostsee

Menno ging von Stadt zu Stadt und ermutigte und tröstete siene anhänger, tafute und teilte das Abendmahl aus

Im sommer 1549 machte Menno, geminsam mit Dirk Philips, eine weite Reise nach Westpreußen

Viele Täufer sind hier geflüchtet

Diese hatten Schwierigkeiten mit Liebe zueinander beweisen so hat er einen brief geschrieben in der einander zu liben und nach Friden zu streben

Einzige gewesen der an der Ostsee getauft hat

Die Abspaltung der Amischen

Jakob Ammann meinte dass in den Gemeinden zu nachlässig gehandelt wurde

“Dordrechter bekenntnis” der niederländicschen Taufgesinnten verlangte eine Absonderung der Gemeinde und die Meidung der Gebannten

In der Schweiz schloss man einen Sünder vom Herrenmahl so lange aus bis er sich besserte

Ammann verlangte eine strengere Form der Meidung: die Ehemeidung und auflösung jeglicher gesellschaflicher gemeinschaft

Die Mehrheit der Gemeinden war nich berein diese Meidung einzuführen

Als Ammann dann auch noch den Ältesten Hans Reist, der gegen siene Meinung auftrat, asschloss und bannte, entstand die Trennung

Dazu kamen noch einige andere Punkte wie Fußwaschung und die Bekämfung modern Kleidung

Die AnhängerAmmans trugen einfache Kleider mit Haften statt Knöpfen

Schließlich bannte Amman alle, die nicht seiner Meinung waren

Jakob Ammann bereute später sein hartes Auftreten

In einen Brief an seine Gegner aus dem Jahre 1700 bekannte er dass er mit seinem Bannen überl gehandelt habe

Ab 1720 wanderten viele Amischen nach Pennsylvania in Amerika aus

Die Stadtgemeinden

Krefeld

Whärend die Gemeinden in Köln, Aachen und Gladbach vernichtet wurden, die Gemeinde in Krefeld aufblühen

Durch Einwanderung von Flüchtlingen aus den Niederlanden und anderen niederrheinischen Gemeinden nahm die Zahl der Mennoniten in Krefeld schnell zu

die in der Stadt schütz fanden waren Weber

Krefeld wurde der Zentrum der deutschen Textilindustrie

Seit dem Jahre 1634 wagte die Gemeinde öffentlich zu predigen und bekannte sich als selbständige gemeinde

An Quäker und Dunker verlor sie einige uhrer Mitgliedr

1638 gingen 13 Mennonitenfamilien aus Krefeld nach Amerika.

Sie haben wohl den Quäker nahe gestanden und gingen mit ihnen zusammen nach Pennsylvania, wo sie die erste deutsche Kolinie in Ameeriaka, Germantown bei Philaderphia gründeten.

Neuwied

Nach dem Dreißighährigen Krieg wollte graf Friedrich III Residenzstadt bevölkern und vergrößern, lud mennonitische Hand werker aus dem Niederrhein und aus der Schweiz ein

1681 entstand dann die Mennonitengemeinde in Neuwied

mennonitische Uhrmacher Kinzing

Durch Auswanderung und Übertritte zur Landeskirche nahm die Zahl der Mitglieder stark ab

Erst nach dem Zweiten Welkrieg erlebte die Gemeinde einen neuen Aufschwung, als mennonitische Flüchtlinge aus Westpreußen mit Hilfe des MCC dort angesiedelt wurden

Hamburg-Altona

Erste Berichte über Mennoniten in Hamburg stammen aber schon aus dem Jahre 1575

1601 gewärte Graf von Schauenburg in Altona de Mennoniten Freiheit der Religionsausübung

Es kamen Täufer aus Flandern und braband un Holland und siedler aus Wüstenfelde, wo Menno Simons zulezt gelebt hatte

Zum eine neue kirche bauen gaben sie alle 5% ihres reingewinns von den 600 in dem Jahr gefangenen walen für den Bau dieser Kirche

Bis 1805 hielt man die Predigten in holländischer Sprache

Auch die meisten Prediger wurden asu Holland berufen

Mennoniten in Pennsylvania

William Penn (ein Quäker) lud siene Glaubensbrüder in England und am Rhein ein das Land zu besiedeln, erwnadte sich auch and die Mennoniten

1683 wagten es 13 Krefelder Mennoniten familien, sie zum Teil den Quäkern nahestanden die Fahrt mit dem englischen schiff “Concord” über den Ozean anzutreten

In den nächsten 20 Jahren kamen noch 200 Mennoniten aus der Haburger gegend und vom Niederrhein

1690 begannen die eigenständige Gottesdienste der Mennonitengemeinde

<<“Hier kann man Bauer, gelehreter, Priester und Edelmann zu gleicher Zeit sein.”<<

Am 18 April 1688 beschloss eine Brüderversammlung in Germantown einen Protest gegen die sklaverei unternehmen

Dieses war der erste Protest gegen die Sklaverei in Amerika

Mennoniten siedeln in Ontario (Kanada)

Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg in den Jahren 1776-1783 veranlasste eine gruppe von 50-100 mennonitischen Familien zur Umsiedlung ins kanadische Ontario

1786 baten sie um die Erlaubnis sich in dem bei England vebleibenden Kanada anzusiedeln

1870 die Wherpflichtin russland eingeführt wurde, enschlossen sich etwa 8,000 russlandeutscher Mennoniten dazu, ebefalls nach Kanada zu gehen

In Fort Garry, dem heutige Winnipeg, das damals rund 300 einwohner hatte, nahmen einige ihr Standquartier

Aus ihrer alten ukrainischen Heimat hatten die Mennoniten harten Winterweizen als Saatgut mitgebracht

Das Savannenland zwichen Kansas und Manitoba ist später zur Kornkammer der Welt geworden

Das Gemeindeleben der Mennoniten in Nordamerika

Sie dachten nicht an die große Aufgabe aller Christen der Evangelisation

Immer wieder gingen junge Glieder der Mennonitengemienden zu anderen viel aktiveren Gruppen über, die aus verschiedennen Erweckungsbewegungen in Amerika entstanden waren

Die Predigt wurde in Hochdeutsch gehalten, denn man wollte um heden Preis die deutsche Sprache erhalten

Das geistliche Leben verflachte und eine erneuerung war sehr nötig

Nach 1875 kam es dann in vielen mennonitschen gemeinden zur Erweckung

Die Ankunft der Russländer, die zum Teil aus einer Erweckungsbewegung in Südrussland kamen und die sogenannte “Große Erweckung” in Amerika, wirkten such sehr positiv aus

So entdecke man die Mission wieder. 1880 ging S.S. Haury als erster mennonitischer Missionar zu den Indianern nach Arkansas