4.Kommunikation

Killerphrasen

  • Killerphrasen stören die Kommunikation erheblich, da sie den Gegenüber abwerten.

  • Statt Überzeugungsarbeit zu leisten, stellen sie die Ideen des anderen als unzureichend dar und versuchen, ihn zum Schweigen zu bringen.

  • Typische Killerphrasen:

    • „Der ist ein: Mitläufer, Versager, Firmenmensch.“

    • „Die ist eine: hysterische Kuh, Blaustrumpf, Nachttyp.“

    • „Bei uns funktioniert das nicht, ist zu kompliziert, zu abartig.“

    • „Das haben wir vor 10 Jahren schon gehabt.“

    • „Das weiß doch jedes Kind.“

    • „Technisch ist das nicht machbar.“

7 Regeln für offene Kommunikation in Gruppen (nach R. Cohn)

  1. Zuhören:

    • Achten Sie darauf, gegenseitig zuzuhören.

  2. Ausreden lassen:

    • Lassen Sie den anderen zu Ende reden.

  3. Andere Standpunkte respektieren:

    • Anerkennen Sie das Recht des anderen auf eine eigene Meinung.

  4. Nachfragen und Rückmeldung geben:

    • Stellen Sie Fragen, wenn etwas unklar ist und wiederholen Sie das Verständnis in eigenen Worten.

  5. Den Anderen direkt ansprechen:

    • Blickkontakt halten und den Gesprächspartner mit Namen ansprechen.

    • Nutzen Sie Ich-Aussagen, um persönliche Verantwortung zu übernehmen.

  6. Störfaktoren ansprechen:

    • Klären Sie, was das Zuhören beeinträchtigt.

  7. Um Rückmeldung fragen:

    • Vergewissern Sie sich, dass Ihre Botschaft so ankommt, wie beabsichtigt.

Konstruktive Kritik

  1. Richtung:

    • Konstruktive Kritik fokussiert auf ein Problem, nicht die Person.

    • Es geht um konkretes Verhalten, das aus Sicht des anderen problematisch ist.

  2. Konkret:

    • Konstruktive Kritik muss spezifisch sein und nicht vage oder allgemein ausfallen.

    • Vermeiden Sie Begriffe wie „immer“ oder „nie“.

  3. Ziele:

    • Kritik sollte positive Veränderungen anstreben und nicht darauf aus sein, Schuldige zu finden.

  4. Zukunftsorientiert:

    • Konstruktive Kritik sollte sich auf die Verbesserung der Zukunft konzentrieren und realisierbare Ziele beinhalten.