Umsetzungsbeispiele Inklusion in Bayern
Vielfalt an schulischen Angeboten soll Entscheidungsrecht der Eltern gewährleisten.
Verschiedene inklusive Möglichkeiten:
1. Inklusion einzelner Schüler
Kinder mit SPF werden an Regelschulden durch mobilen sonderpädagogischen Dienst unterstützt
2. Schule mit dem Schulprofil Inklusion
Grundlage: Gemeinsame Bildung durch individuelle Förderung für alle
In Grund-/Mittelschulen: Allgemien Lehrkräfte + sonderpädagogische Lehrkräfte gestalten gemeinsames Lernen → Sonderpäd. Lehrkräfte fest in allgemeine Schule eingebunden
Möglichekeit: Bildung von Klassen mit gemeinsam unterrichtenden Lehrertandem
Realschulen/Gymnasien: eigenes Bildungskonzept, indem Unterricht auf Vielfalt der Schüler ausgerichtet ist
3. Kooperationsklassen
An Grund-/Mittelschulen: ca. 3-5 Kinder mit SPF in normaler Klasse unterrichtet
→Betreuung mehrere Stunden die Woche durch sonderpädagogische Lehrkraft
4. Partnerklassen
V.a. Klassen der Förderschulen an allgemeiner Schule, die Kinder mit SPF besuchen
→ Zusammenarbeit Klasse Förderschule und Klasse allgemeine Schule
Spezialisierte Förderschulen als Kompetenzzentren für Sonderpädagogik
sind notwendig innerhalb schulischen Angebots:
Als sonderpädagogisches Kompetenzzentrum zur Unterstützung Inklusion in Regelschulen
Als eigenständiger Lernort; freiwilliges Angebot für Eltern und Schüler
Zum Ermöglichen von gemeinsamen Unterricht
Stärkung des Entscheidungsrechts für Eltern
Förderschule und Regelschule bieten Wege zur Förderung an
Eltern entscheiden, welche Schule besucht wird
Ziel: Im Dialog zwischen Eltern und Schule besten Weg für Kind zu finden
Einmal getroffene Entscheidung kann rückgängig gemacht werden