Thema 1: Mathematische Bildung in der Grundschule
Mathematische Grunderfahrungen nach Winter:
Wahrnehmung und Verständnis der Welt um uns (Natur, Gesellschaft, Kultur)
Mathematische Objekte und Sachverhalte als geistige Schöpfungen
Erwerb von Problemlösefähigkeiten
Kompetenzen in Bildungsstandards:
Prozessbezogen:
Mathematisch argumentieren
Probleme lösen mit Zahl und Operationen
Mathematische Darstellung von Raum und Form
Arbeiten mit Größen und Messen
Mathematisch modellieren mit Daten und Zufall
Inhaltsbezogen:
Mathematisch kommunizieren
Organisation des Lernens:
Einstieg über Sachkontexte
Bezüge zur Realität zur Förderung von Verständnis und Interesse
Operatives Prinzip zur Verbindung von Kompetenzen
Grundpositionen zum Mathematiklernen:
Ermöglichung mathematischer Grunderfahrungen
Orientierung an mathematischen Leitideen und Vernetzungen
Lernen als aktiver, individueller, konstruktiver Prozess
Einfluss von gesellschaftlichen und politischen Umständen
Thema 2: Begründung des Sachrechnens
Zielsetzungen des Sachrechnens nach Franke & Ruwisch:
Spannungsfeld zwischen Mathematik, Umwelt und Individuum
Mathematik: Übungsfeld für arithmetische Kenntnisse
Individuum: Problemlösefähigkeiten entwickeln
Umwelt: Verknüpfung von Mathematik mit der Realität
Sachrechnen als Anwendung von Mathematik:
Arithmetische Aufgaben
Überlegungen zu Rechenoperationen
Sachrechnen als Problemlösen:
Entwicklung allgemeiner Problemlösefähigkeiten
Aufgaben erfordern eigene Lösungswege
Sachrechnen als Umwelterschließung und Alltagsbewältigung:
Komplexe Situationen statt Reduktion
Relevante Alltagsbezüge
Funktionen des Sachrechnens nach Winter:
Lernstoff für mathematische Inhalte
Mathematisch arbeiten durch Sachsituationen
Umwelt entdecken und erklären
Thema 3: Aufgaben
Definition von Aufgaben:
Auftrag oder Angebot zum Denken und Handeln
Erfüllung von Zielen wie Wissenserwerb und Strukturierung
Gute Aufgaben nach Ruwisch:
Erwecken Neugier und Interesse
Fördern sachorientiertes Handeln und Experimentieren
Verbunden mit grundlegenden mathematischen Ideen
Stimulieren Modellbildung
Kriterien zur Konstruktion guter Sachaufgaben nach Winter:
Neugier wecken
Animieren zum Handeln
Verbundenheit mit mathematischen Ideen
Anregungen zur Modellierung und Vertiefung von Wissen
Thema 4: Größenbereiche
Größenvorstellungen:
Abstraktionsprozess zur Größe
Unterschied zwischen Größe und deren Wert
Bürgerliche Größen:
Geldwerte, Längen, Zeitspannen, Rauminhalte, Gewichte
Stützpunktwissen:
Kombination von Repräsentanten und Wert
Flexibler Umgang mit Größen im Alltag
Kritik am didaktischen Stufenmodell:
Lernprozesse sind nicht linear; individuelle Anpassungen erforderlich
Drei Wissensebenen: experimentell, konventionell, logisch
Thema 5: Problemlösen und Modellieren
Modellieren:
Prozess zur Vereinfachung von Situationen
Wichtige Rolle von Fermi-Aufgaben
Kritik am Modellierungsprozess:
Unklare Funktionen des Modells
Soziale Ungleichheit verstärkt durch Modellierungsaufgaben
Problemlösen:
Einstieg in Problemlösungsprozesse
Wichtigkeit des Ausgangszustands und Zielzustands
Phasen des Problemlösens nach Pólya:
Verstehen der Aufgabe
Plan entwickeln
Plan ausführen
Rückblick
Merkmale von substanziellen Problemfeldern:
Gleichheit der Chancen für alle Kinder
Vielfältigkeit des Inhalts
Möglichkeiten zur Anschlussproblemlösung