Klausur BWL 2
Betriebswirtschaftslehre (BWL)
Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Planung, Steuerung und Organisation von Unternehmen beschäftigt, um wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen.
Ökonomisches Prinzip
Das ökonomische Prinzip bezieht sich darauf, mit gegebenen Mitteln entweder ein möglichst großes Ergebnis zu erzielen (Maximalprinzip) oder ein gegebenes Ziel mit möglichst geringem Aufwand zu erreichen (Minimalprinzip).
Problemorientierte Einführung - Exemplarische Fragestellungen
- Definition von Betriebswirtschaftslehre
- Was ist das ökonomische Prinzip?
Unternehmen als Wirtschaftseinheiten
Typologie von Betrieben
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Betriebstypen basierend auf:
- Bedarfsdeckung: Fremdbedarfsdeckung vs. Eigenbedarfsdeckung
- Branchen: Chemie, Pharma
- Art der Leistung: Sachleistungen, Dienstleistungen
- Produktionsfaktor: arbeitsintensiv, kapitalintensiv, materialintensiv
- Größe: Kleinunternehmen, Mittelständler, Großunternehmen
- Rechtsform: AG, GmbH, etc.
Unternehmerischer Wertschöpfungsprozess
Der Wertschöpfungsprozess umfasst verschiedene Faktoren:
- Beschaffungsmärkte: Hier erfolgt die Beschaffung von Rohstoffen und Arbeitskräften.
- Produktion: Transformation der Rohstoffe in Fertigprodukte.
- Absatzmärkte: Vermarktung der Produkte an die Endverbraucher.
Betriebliche Produktionsfaktoren nach Gutenberg
Die Produktionsfaktoren werden in Elementarfaktoren, Betriebsmittel und betriebliche Werkstoffe unterteilt.
- Elementarfaktoren: Arbeit, Betriebsmittel (Maschinen, Anlagen)
- Betriebliche Werkstoffe: Rohstoffe, Halbfertigerzeugnisse, Fertigerzeugnisse
- Dispositiver Faktor: Steuerung zur bestmöglichen Nutzung der Ressourcen und Kombination der Prozesse
Bedürfnisse und Wirtschaft
Die Existenz von Unternehmen wird durch unbegrenzte menschliche Bedürfnisse und die damit einhergehende Knappheit verursacht. Laut Maslow werden Bedürfnisse in verschiedenen Stufen klassifiziert, was zur Wirtschaftlichkeit führt.
Wirtschaftliches Handeln bezieht sich auf die Effizienz bei der Bedürfnisbefriedigung unter Bedingungen einer Güterknappheit.
Unternehmerische Ziele
Unternehmerische Ziele sind klar formulierte, angestrebte Zustände oder Ergebnisse, die als Orientierung, Entscheidungsgrundlage und Motivationshilfe dienen.
Ökonomisches Prinzip im Detail
- Maximalprinzip: Mit gegebenem Input maximalen Output erzielen.
- Minimalprinzip: Einen gegebenen Output mit minimalem Input erzielen.
Definitionen
- Produktivität: Verhältnis von Output (z.B. produzierte Autos) zu Input (z.B. Produktionsstunden).
- Wirtschaftlichkeit: Verhältnis von Wert des Outputs (z.B. Ertrag) zu Wert des Inputs (z.B. Aufwand).
Zielbeziehungen
Ziele können verschiedenen Beziehungen zueinander haben:
- Zielkomplementarität: Erreichung eines Ziels fördert die Erreichung eines anderen Ziels.
- Zielneutralität: Erreichung eines Ziels hat keinen Einfluss auf andere Ziele.
- Zielkonkurrenz: Erreichung eines Ziels behindert die Erreichung eines anderen Z