Vl. 2 Übung BWL

THEMEN DER ÜBUNG

  • Entrepreneurship

  • Gründungsphasen

  • Wirtschaftlichkeit und Effizienz

VORAB: TIPPS FÜR DIE ÜBUNG

  • Eindrücke aus Studentensicht:

    • Schwierigkeitsgrad: eher niedrig

    • Stoffumfang: eher hoch (ohne Vorkenntnisse im BWL-Bereich)

  • Selbst rechnen/lösen: Bis zu 90 Minuten Zeit nehmen pro Übungsstunde

  • Aufgaben wiederholen: Wichtiger Bestandteil des Lernens

  • OLAT-Forum nutzen: Austausch und Hilfestellung

  • Wiederholungsübung nicht verpassen: Für den Lernerfolg wichtig

ENTREPRENEURSHIP

FALLBEISPIEL: MADONNA

  • Aufgabe 1.1: Ist Madonna ein Entrepreneur?

    • Vergleich mit einem innovativen Unternehmensgründer (Entrepreneur)

    • Erfolgsgeheimnis:

    • Aussehen

    • Fähigkeiten

    • Gesang

    • Geschäftsfähigkeit

  • Merkmale identifizieren und klassifizieren:

    • Innovative Merkmale:

    • Image-Wechsel

    • Wandel des musikalischen Stils

    • Vorstoß in neue Branchen

    • Geschäftliche Fähigkeiten:

    • Vertrieb von Tonträgern

    • Merchandising

    • Werbeauftritte

    • Schauspielergagen

LÖSUNGSVORSCHLAG FÜR AUFGABE 1.1

  • Ansatz der permanenten Erneuerung:

    • Image-Wechsel, musikalischer Stilwandel, Branchenwechsel

  • Ausgeprägtes Geschäftsverständnis:

    • Innovative Vertriebswege

  • Koordination:

    • Netzwerke von Songschreibern, Produzenten

  • Risikomanagement:

    • Geschick als Schlüssel zum Erfolg

INNOVATIONEN

  • IKEA:

    • Gründung 1943 von Ingvar Kamprad

    • Innovation: Möbel zum Selbstaufbauen

    • Kreative Zerstörung (Joseph Schumpeter)

ENTREPRENEURSHIP DEFINITIONEN

  • „The scholarly examination of how, by whom, and with what effects opportunities to create future goods and services are discovered, evaluated, and exploited“ (Shane & Venkataraman, 2000, S. 218)

    • Keine einheitliche Definition in der Literatur

    • Unternehmerische Gelegenheiten ergeben sich aus

    • Technologischen oder sozialen Entwicklungen (Discovery-Theorie)

    • Aktiver Schaffung durch Entrepreneure (Creation-Theorie)

    • Entrepreneure gelten als handlungsorientiert!

GRÜNDUNGSPHASEN

  • Unternehmensgründungen werden schematisch abgebildet

  • Modelle des Unternehmenslebenszyklus:

    • Kreationsphase: Unternehmenseinrichtung

    • Expansionsphase: Markterschließung

    • Konsolidierungsphase: Neuausrichtung der Geschäftstätigkeiten

    • Maturitätsphase: Stabilität des Unternehmens

    • Fehlermanagement: Schließung in jeder Phase möglich, häufig bedingt durch Management-Fehler oder fehlende Innovationen

UMSATZENTWICKLUNG NACH PHASEN DES LEBENSZYKLUS

  • Umsatzverläufe sind branchenspezifisch und abhängig von:

    • Produktlebenszyklen

    • Managementfähigkeiten

AUFGABE 1.2: UMSATZENTWICKLUNG

  • Markante Punkte im Graphenverlauf identifizieren und mögliche Ursachen analysieren

LÖSUNGSVORSCHLAG 1.2

  • Kreationsphase: Geringer Umsatz

  • Expansionsphase: Umsatz steigt

  • Nach Expansionsphase: Umsatzrückgang aufgrund ineffizienter Strategieübernahmen

EXTERNE FAKTOREN FÜR UMSATZEINBRUCH
  • Nachahmer auf dem Markt

  • Schutzmaßnahmen: Patente

WIRTSCHAFTLICHKEIT & EFFIZIENZ

WIRTSCHAFTLICHKEITSPRINZIPIEN

  • Wirtschaftlichkeit als rationale Disposition über knappe Mittel

  • Ausprägungsformen:

    • Maximalprinzip: Maximierung des Outputs bei gegebenem Input

    • Minimalprinzip: Minimierung des Inputs bei gegebenem Output

    • Optimumprinzip: Maximierung der Differenz zwischen Input und Output

WIRTSCHAFTLICHKEIT VON PRODUKTIONSALTERNATIVEN

  • Definition einer Produktionsalternative:

    • Effizienz: Wenn keine andere Alternative bessere Werte liefert

  • Kritische Analyse der Anlageneffizienz anhand von Beispielen

BEISPIEL FÜR PRODUKTIONSEFFIZIENZ
  • Unterschiedliche Anlagen und ihre Effizienzanalyse

  • Effizienz der Anlagen: Vergleich verschiedener Input- und Outputwerte

OPERATIONALISIERUNG DER WIRTSCHAFTLICHKEIT

  • Gewinnberechnung: Gewinn = Erlös - Kosten

  • Erlös = Absatzmenge x Preis

  • Kosten = Faktormenge x Faktorpreis

ZIELHIERARCHIE

  • Übersicht über die Beziehungen von Gewinn, Kosten und Erlös

  • Ceteris-Paribus-Annahme: Untersuchung von Zielbeziehungen

  • Beispielhafte Analyse legt nahe: Preissteigerungen führen in der Regel zur Nachfragereduktion

BEDEUTUNG INNOVATIVER AKTIVITÄTEN

  • Innovationen führen zu Erlös- und Kostenveränderungen

  • Produktinnovationen

  • Prozessinnovationen

  • Besondere Bedeutung für Wettbewerbsposition und Gewinnsteigerungen

WIRTSCHAFTLICHKEIT UND PRODUKTIVITÄT

  • Beispielhafte Produktivitätsermittlung (20 Tische aus 1000 kg Holz)

  • Berechnung der wirtschaftlichen Kennzahlen

  • Ziel: Produktivitätssteigerung um 5%

ZUSAMMENFASSUNG

  • Kernelemente: Unternehmerische Gelegenheiten, Innovationsprozesse, Gründungsphasen

  • Wirtschaftlichkeit und Produktivität als zentrale Aspekte des unternehmerischen Handelns

  • Effektive Würdigung durch konkrete Analysen und Anwendung der Prinzipien