Neurobiologie Zusammenfassung
Funktionen des Nervensystems
- Registriert Sinneswahrnehmungen.
- Speichert Erinnerungen.
- Vergleicht neue Wahrnehmungen mit bestehenden Erinnerungen.
- Produziert Aktionen durch die Motorsysteme.
- Ermöglicht es zu lernen.
- Gehirnfunktionen unterliegen dem Bewusstsein und bestimmen zu einem grossen Ausmass "Wer wir sind".
- Zentrales Ziel neurobiologischer Forschung ist zu verstehen, wie das Nervensystem einzelne Verhalten und Bewusstsein kodieren kann.
- Moderne Neurobiologie ist eine Kombination von: Biophysik, Molekular- & Zellbiologie, Entwicklungsbiologie, Anatomie, Modelling/Computational Biology, Psychologie.
Beispiel für Prüfungsfragen
- RF: Der häufigste exzitatorische Neurotransmitter im Zentralen Nervensystem ist:
- Azetylcholine
- GABA
- Glyzin
- Glutamat (R)
- FLTP: Diese Abkürzung steht für "Late, Time-dependent Propagation".
- Führt zu einer Erhöhung der Kalziumkonzentration in der postsynaptischen Zelle.
- Ist ein elektrophysiologisches Phänomen, welches bei der Entstehung von Gedächtnis eine Rolle spielt.
- Kann mit einem Tetanus (hochfrequente Stimulierung) der präsynaptischen Nervenzellen induziert werden.
Überblick für Vorlesung
- Was ist die allgemeine Organisation des Nervensystems?
- Sind einzelne Verhaltensformen in bestimmten Hirnregionen kodiert?
- Was sind die Bestandteile von Nervengewebe?
- Wie sind einzelne Nervenzellen miteinander verbunden?
Allgemeiner Aufbau des Nervensystems
- Zentrales Nervensystem:
- Verbindungen innerhalb und zwischen Regionen von Gehirn und Rückenmark.
- Peripheres Nervensystem:
- Verbindungen vom Rückenmark zu Muskeln (Motorneurone).
- Verbindungen von Muskeln und Haut zum Rückenmark (sensorische Neurone).
- Autonomes Nervensystem:
- Verbindungen vom Hirnstamm zu Organen (Herz, Lunge, Magen, Sexualorgane etc.).
- Integriert und speichert Informationen.
- Nerven können nicht regeneriert werden (es gibt Ausnahmen).
- Nervenbahnen können regeneriert werden.
Motor System
- Verbindungen vom Cortex zur kontralateralen Seite des Rückenmarks und Muskel.
- Die rechte Gehirnhälfte kontrolliert die linke Körperseite und umgekehrt.
Sensorische Systeme
- Schmerz oder Berührung werden von der Peripherie zur kontralateralen Hirnhälfte vermittelt.
- Bilaterale Symmetrie und gekreuzte Verbindungen.
Gehirnfunktionen
- Das Gehirn als zentrales Organ für Sinneswahrnehmungen, Emotionen, Handlungen (Hippocrates, Fifth Century B.C.).
- Sind Hirnfunktionen auf das gesamte Organ zurückzuführen, oder sind spezifische Verhalten und kognitive Fähigkeiten in spezifischen Hirnregionen kodiert?
Franz Joseph Gall (1758-1828)
- Deutscher Neuroanatom und Physiologe.
- Vertrat die Meinung, dass Charakter, Gedanken und Emotionen nicht im Herz, sondern im Gehirn lokalisiert sind.
- Postulierte, dass bestimmte mentale Fähigkeiten in bestimmten Hirnregionen kodiert sind.
- War ein Vertreter der Phrenologie – wonach man von der Form des Kopfes Charakterzüge ablesen könnte.
Pierre Paul Broca (1824-1880)
- Französischer Neurologe.
- Studien von Aphasia (Sprachstörungen).
- Erweiterung der Theorie von Franz Joseph Gall: Nicht die Form des Kopfes, sondern die Faltung des Cortex sind ausschlaggebend für Hirnfunktionen.
- Patient Leborgne (1861): konnte Sprache verstehen, aber nicht selbst sprechen.
- Post-mortem Analyse des Gehirns ergab eine Läsion im Frontal Lobe.
- Analyse von acht weiteren Patienten – alle hatten eine Läsion in der linken Gehirnhälfte: “Nous parlons avec l’hémisphere gauche!”
Karl Wernicke (1848-1905)
- Patienten können sprechen, aber keine Sprache verstehen.
- Läsionen befinden sich im Temporal Lobe, in einer Region, die getrennt von Broca’s Area liegt.
- Schlussfolgerung, dass komplexe Verhalten in mehreren vernetzten Hirnregionen kodiert werden (“distributed processing”).
- Broca’s Area: Sprechen.
- Wernicke’s Area: Sprache verstehen.
H. M., an Unforgettable Amnesiac, Dies at 82
- Verlust der Fähigkeit, neue Erinnerungen zu bilden.
- Er war ein wichtiger Patient in der Geschichte der Hirnforschung.
- Half Wissenschaftlern, die Biologie des Lernens, des Gedächtnisses und der körperlichen Geschicklichkeit zu verstehen.
Lokalisation von Hirnfunktionen
- Frontal Lobe: Planen von Verhalten und Kontrolle von Bewegungen.
- Parietal Lobe: Körperliche Empfindungen, Körperzustände.
- Occipital Lobe: Sehen.
- Temporal Lobe: Hören.
- Kognitive Funktionen sind in Regionen des Gehirns lokalisiert.
Funktionelles Magnetic Resonance Imaging (MRI)
- Methode erlaubt Messung von Gehirnaktivität basierend auf dem Blutfluss in Hirnregionen.
- Dies erlaubt Rückschlüsse auf funktionelle Spezialisierung von Hirnregionen in gesunden Personen (ohne Läsionen in Patienten).
- Magnetic Resonance Imaging basiert auf unterschiedlichen Signalen z.B. von Oxy- und Deoxy-Hämoglobin in einem magnetischen Feld.
- Auflösung für MRI 0.2−1 mm.
- Neuronale Aktivität:
- Hohe Blutzufuhr & Oxy-Hämoglobin hoch, Deoxy-Hämoglobin niedrig.
- Hohes fMRI Signal => Blutfluss wird abhängig von neuronaler Aktivität reguliert.
Bilingualismus
- Unterschiedliche Bereiche in Broca’s Area werden aktiviert in “late bilingual” Probanden.
Positron Emission Tomography (PET)
- Tracers:
- 11C in Carbonmonoxide
- 18F in Fluorodeoxyglucose
- 15O in Wasser
- Liganden von Rezeptoren
- Positron Emission:
- Kollision mit Elektronen
- Positron Annihilation
- Gamma-Strahlen Emmission
- 0-9mm Regionen mit hohem Blutfluss oder hoher Konzentration eines spezifischen Tracers geben hohe PET Signale.
- Þ Metabolische und auch biochemische Information, Rezeptoraktivierung etc.
- Þ Auflösung etwa 1mm.
- Analyse und Rekonstruktion.
Aktivierung von Hirnregionen
- Sehen, Hören und Sprechen von Wörtern aktivieren unterschiedliche Hirnregionen.
- Passives Sehen von Wörtern.
- Hören von Wörtern.
- Wörter Aussprechen.
- An ein Wort Denken (Broca’s area).
- (Broca’s und Wernicke’s area).
Zusammenfassung-1/2
- Spezifische Verhaltensformen werden von klar abgegrenzten Hirnregionen kontrolliert.
- Komplexe Verhalten basieren auf mehreren Regionen, die miteinander vernetzt sind.
- Einzelne Regionen können an mehreren Verhaltensformen beteiligt sein.
- MRI und PET Imaging als moderne Methoden zur Visualisierung von Hirnaktivität oder Anreicherung spezifischer Liganden.
- Ein Ziel gegenwärtiger Forschung ist es, die neuronalen Netzwerke zu verstehen, die Verhaltensformen zugrundeliegen.
Plastizität des Gehirns
- Das Gehirn hat die Fähigkeit zur Plastizität – Funktionen einzelner Regionen sind nicht irreversibel definiert, sondern können auch umdefiniert werden.
- Beispiele: in Blinden Patienten, in Patienten mit Hemispherectomy.
- But: “Half Brain is Enough”.
Überblick für Vorlesung
- Was ist die allgemeine Organisation des Nervensystems?
- Sind einzelne Verhaltensformen in bestimmten Hirnregionen kodiert?
- Was sind die Bestandteile von Nervengewebe?
- Wie sind einzelne Nervenzellen miteinander verbunden?
Retikular Theorie vs. Zelltheorie
- Retikular Theorie (Camillo Golgi):
- Das Nervensystem besteht aus einem grossen kontinuierlichen Netz, nicht vielen einzelnen Zellen.
- Zelltheorie (Schleiden & Schwann):
- Zellen sind die strukturellen und funktionellen Einheiten von allen lebenden Geweben und Organen.
- Neuron Doktrin (Ramon y Cajal):
- Das Nervensystem ist aufgebaut aus vielen einzelnen Nervenzellen, welche durch Zellmembranen getrennt sind.
- Nervenzellen sind die fundamentalen Signalelemente des Nervensystems.
Golgi Staining Method
- Golgi Färbung – “reazione nera”.
- Eine Inkubation von Hirnschnitten mit einer Silberlösung führt zu einer selektiven Anfärbung einzelner Nervenzellen.
Santiago Ramon y Cajal (1852-1934)
- ,,Vater der modernen Neurobiologie"
Beiträge von Ramon y Cajal
- Neuron Doktrin: Nervenzellen sind die fundamentalen Signalelemente des Nervensystems.
- Detaillierte Beschreibung der Morphologie von unterschiedlichen Neuronen (Kletterfasern, Moss-fasern, basket cells).
- Polarisierung des Informationsflusses in neuronalen Netzwerken von Dendriten zu Zellkörpern zu Axonen.
- Prinzip der spezifischen Vernetzung von Neuronen: ausgebildete Verbindungen sind stereotypisch und beruhen nicht auf unselektiven, zufälligen Kontakten.
- Neuronen sind hoch-polarisierte, elektrisch erregbare Zellen, die direktionale Signale vermitteln.
- Information fliesst von Dendriten zum Zellkörper, wo Aktionspotentiale ausgelöst werden, welche durch das Axon weitergeleitet werden.
Struktur von Neuronen
- Neuronen sind hoch polarisierte Zellen.
- Axon: Dünne Auswüchse, welche grosse Distanzen im Nervensystem überbrücken können (mm bis m lang).
- Soma und Dendrit: Zellkörper und relative breite, kürzere Auswüchse (<mm).
Mechanismen der Polarisierung
- Actin und Mikrotubuli spielen eine zentrale Rolle in der initialen Polarisierung.
- Actin Polymerisierung erzeugt einen Druck auf die Plasmamembran.
- Mikrotubuli Wachstum schiebt den Wachstumskegel vorwärts.
- Externe Signale steuern die Richtung dieses Wachstums (=> Vorlesung Axon Guidance).
Unterschiede zwischen Axonen und Dendriten
- Axon: Mikrotubuli polarize from soma to growth cone.
- Dendriten: Mikrotubuli haben gemischte Polarität.
- Diese unterschiedlichen Eigenschaften von Axonen und Dendriten erzeugen Bahnen für selektiven Transport von Proteinen, Vesikeln und anderen Organellen.
- schnell wachsende +enden, langsam wachsende - enden.
Dynein und Kinesins
- Minus- und Plus-Ende gerichtete Motoren.
- Unterschiedliche Kinesin-Isoformen (KIFs) vermitteln spezifische Schritte des Transports.
- Die meisten “cargoes” werden im Trans-Golgi sortiert und dann über spezifische Motoren Transportiert.
Geometrie von Axonen und Dendriten
- Kleine dendritische Domänen - Innervierung durch nur einen oder wenige Partner.
- Grosse, stark verzweigte Dendriten – Innervierung durch viele Partner.
- Die Geometrie von Axonen und Dendriten hat wichtigen Einfluss auf die Vernetzung von Neuronen (Konvergenz).
Axonale Vernetzung
- Kurze, wenig verzweigte Axone - Lokale Innervierung von nur wenigen Partnern.
- Lange, stark verzweigte Axone – Innervierung von vielen, weit entfernten Partnern.
- Die Geometrie von Axonen und Dendriten hat wichtigen Einfluss auf die Vernetzung von Neuronen (Divergenz).
Struktur von Synapsen
- Prä-synaptische Seite:
- Synaptische Vesikel mit Neurotransmitter.
- Präsynaptische Zytomatrix.
- Aktive Zone.
- Synaptischer Spalt:
- 20 nm breit, enthält Spezifische Proteine und Karbohydrate.
- Post-synaptische Seite:
- Submembran Proteinnetzwerk
- Neurotransmitter Rezeptoren
Reizübertragung an der Synapse
- Ein Aktionspotential erreicht den präsynaptischen terminal.
- Transmitter wird synthetisiert und in Vesikeln gespeichert.
- Depolarisation des präsynaptischen Terminals verursacht das Öffnen von spannungsgesteuerten Ca2+ Kanälen.
- Ca2+ Einstrom durch die Kanäle.
- Ca2+ verursacht die Fusion der Vesikel mit der präsynaptischen Membran.
- Transmitter wird durch Exozytose in den synaptischen Spalt freigesetzt.
- Transmitter bindet an Rezeptormoleküle in der postsynaptischen Membran.
- Öffnung oder Schliessung von postsynaptischen Kanälen.
- Postsynaptischer Strom verursacht ein exzitatorisches oder inhibitorisches postsynaptisches Potential, das die Erregbarkeit der postsynaptischen Zelle verändert.
- Aufnahme der Vesikelmembran von der Plasmamembran.
Elektrische vs. Chemische Synapse
- Elektrische Synapse (GAP Junction): Ionen fliessen durch Gap Junction Kanäle.
- Chemische Synapse: Neurotransmitter freigesetzt.
GAP Junctions
- GAP Junctions sind eine zweite Form von inter-zellulären Verbindungen.
- Kanäle in der Plasmamembran zweier Zellen, die eine direkte Verbindung des jeweiligen Zytoplasma herstellen.
- GAP junctions erlauben Austausch von kleinen Molekülen (<1kDa) und elektrischen Strömen – “elektrische Synapsen”.
- GAP junctions werden durch Connexin Proteine gebildet.
- Im Nervensystem vermitteln GAP junctions Synchronisierung von Zellpopulationen durch Austausch von elektrischen Signalen und second messengers.
GAP-Junctionen und Kalzium Signale
- GAP-Junction vermittelte Kalzium Signale in Muskeln von C.elegans.
- “Calcium-Imaging” ist eine breit angewendete Methode, um neuronale Aktivität zu visualisieren.
Glia Zellen
- Das Nervensystem besteht aus Neuronen und Glia Zellen - Verhältnis Glia zu Neuronen ist etwa 10:1.
- “Glia” in Griechisch heisst “Leim”.
- Generell keine ausgeprägten elektrischen Signale, bilden keine chemischen Synapsen.
- Eher lokale Funktionen (keine weiten Projektionen wie Axone).
- Mikroglia sind Makrophagen-artige Zellen, welche Funktionen in Verletzungen im Nervensystem haben, aber auch in Plastizität.
Glia Arten
- Oligodendrozyten:
- Astrozyten:
- umhüllen Synapsen und Blutgefässe.
- Microglia
Oligodendrozyten
- Oligodendrozyten bilden eine Lipid-reiche Myelinschicht, welche Axone elektrisch isoliert.
- Oligodendrozyten und myelinisierte Axone sind besonders in der weissen Substanz im Gehirn angereichert.
Weisse vs. Graue Substanz
- Bündel von myelinisierten Axonen verlaufen durch die Weisse Substanz.
- Neuronale Zellkörper befinden sich in der Grauen Substanz.
Myelin und Ranviersche Schnürringe
- Myelin-vermittelte Isolierung beschleunigt Fortleitung von Nervenimpulsen.
- Ranvier-Schnürringe unterbrechen die Myelinmembran in regelmässigen Abständen, an denen spezifische lonenkanäle lokalisiert sind.
Astrozyten
- Astroglia flankieren Synapsen und die Blutgefässe im Gehirn.
Perisynaptische Astroglia
- Perisynaptische Astroglia tragen zur Bildung und Funktion von Synapsen bei.
- Isolieren Synapsen.
- Erhalten ein spezifisches chemisches Milieu im synaptischen Spalt.
- Tragen Signale zur Synapsenbildung bei (mehr in der “Synapsen- Vorlesung”).
- Nehmen Neurotransmitter auf und können selbst aktiviert werden.
- Die gleiche Synapse kann erst wieder aktivieren, wenn die ganzen NT draussen sind.
- Aufgabe von Astrozyten.
Blut-Hirn Schranke
- Eigenschaften und Funktionen der Blut-Hirn Schranke:
- Transport von Sauerstoff und Nährstoffen in das ZNS.
- Entfernen von CO2 und metabolischen Produkten.
- Schutz vor Pathogenen, Entzündungen, Giften.
- Blutgefässe im Gehirn haben spezialisierte Eigenschaften (anders als in anderen Organen).
- Eigenschaften regulierbar (nicht statisch) und verändert unter pathologischen Bedingungen.
- Gehirn kann sich nicht so regenerieren wie andere Organe, daher muss es umso mehr geschützt werden.
Komponenten der Blut-Hirn Schranke
- Endothelzellen:
- Arterien mit grossem Durchmesser bestehen aus dutzenden Zellen, dünne Kapillaren aus einer einzigen.
- Perizyten:
- enthalten kontraktile Proteine, welche den Durchmesser von Kapillaren regulieren.
- Astroglia:
- “neurovascular coupling” Blutflussregulation im Zusammenhang mit neuronaler Aktivität.
Endothelzellen und Transport
- Endothelzellen enthalten spezifische Transporter, die Nährstoffe und Schadstoffe direktional transportieren.
- Nährstofftransporter:
- Slc2a1 (Glut1) Glucose.
- Slc7a1 kationische Aminosäuren.
- Slc16a1 Laktat, Pyruvat.
- Transport durch Transzytose:
- Transferrin Rezeptor Transferrin/Eisen Blut ZNS.
Neuronale Aktivität und Blutfluss
- Direkte und indirekte Koppelung von Neuronen und Blutgefässfunktionen.
- Vasoactive messengers: epoxyeicosatrienoic acids, prostaglandin E2, Nitric oxide.
- Neurotransmitter: e.g. GABA, acetylcholine (MRI Signale!).
Take Home Messages
- Organisation:
- Unterteilung des Nervensystems in zentrales, peripheres und autonomes Nervensystem.
- Verhaltenskodierung:
- Spezifische Verhaltensformen werden durch Schaltkreise in spezifischen Regionen kontrolliert.
- Komplexe Verhalten sind häufig in mehreren Regionen kodiert.
- Bestandteile:
- Die primären Schaltkreise bestehen aus Neuronen.
- Glia Zellen (Oligodendrozyten, Schwann Zellen, Astrozyten, Mikroglia) regulieren und unterstützen neuronalen Funktionen.
- Endothelzellen bilden Blut-Hirn Schranke.
- Verbindungen:
- einzelne Neurone werden miteinander verbunden durch chemische Synapsen und GAP junctions.
- Vaskularisierung und Blutfluss im Gehirn sind mit neuronaler Aktivität gekoppelt.