Notizen zur Cross-Media-Produktion

Einführung in Cross-Media-Produktion

  • Definition: Der Prozess der Erstellung und Bearbeitung von Inhalten über mehrere Medienformen.
  • Erwartungen der Ausbildung:
    • Storytelling & Geschichte
    • Hardware: Cinematische Kameras & Ausrüstung
    • Exkurs: Smartphones
    • Arbeiten mit Kameras (Set vs. Studio)
    • Sicherheit

Storytelling und seine Bedeutung

  • Essenz einer Geschichte:
    • Figur + Zwangslage + angestrebte Befreiung.
  • Bedeutung:
    • Vermittlung von Botschaften und Emotionen durch verschiedene Medien (z.B. Fabeln, Mythen, Werbung, Filme).
  • Aufgabe des Filmemachers: Storys erfinden, produzieren und anderen präsentieren.

Hardware: Cinematic Cameras & Equipment

  • Kameratypen:
    • A-Cams (Hauptkameras): Z. B. Sony RED V-Raptor, Arri Alexa, Canon X-Series.
    • B-Cams (Zweitkameras): Sony FX, Panasonic GH5.
  • Analyse der Kameraausstattung:
    • Wichtigkeit der Übereinstimmung von A-Cam und B-Cam in Bezug auf Einstellungen und Codecs.

Kamerastruktur und Funktionen

  • Kamera als menschliches Auge:
    • Pupille = Objektiv
    • Sensor = Photorezeptoren (Stäbchen/Zapfen)
    • ND-Filter = Sonnenbrille für die Kamera.
  • Kameragehäuse:
    • Enthält die gesamte Technik, interner Bildschirm und Bedienelemente.
  • Sensor:
    • Bestimmt die Bildschärfe, beeinflusst durch Sensorgröße (CMOS, CCD).

Objektiv und Linse

  • Objektiv:
    • Kritisch für Sehwinkel, Schärfe und Farbmatch.
    • Typen: Festbrennweite oder Zoom, Lichtstärke variabel.
  • Bayer-Pattern:
    • Farbmodell zur Erfassung von Farben, wobei 50% grün, 25% rot, 25% blau sind.

Kameraausstattung und Zubehör

  • Cage/Rig:
    • Stabilisierung und Halterung für die Kamera.
  • Gimbal:
    • Für kontrollierte, stabile Aufnahmen, einhändig bedienbar.
  • Follow-Focus:
    • Ermöglicht das Fokussieren ohne direkten Kontakt zur Kamera.

Speicher und Datenmanagement

  • Speicherkarten:
    • Anforderungen: Mindestens 64GB, Schreibgeschwindigkeit von 300MB/s oder mehr.
  • Backup: Wichtig für den Schutz der Aufnahmen.

Set vs. Studio Arbeiten

Film-Set
  • Vorteile:
    • Authentische Umgebungen.
    • Herausforderungen durch Wettereinflüsse.
    • Erfordert umfangreiche Planung (Bewilligungen, Catering, etc.).
  • Aspekte zu berücksichtigen:
    • Location-Scout, Budget, Sicherheit.
Studio
  • Vorteile:
    • Konstante Lichtbedingungen, Nähe zu Equipment.
    • Unabhängigkeit von Wetter und Zuschauern.

Sicherheit am Set

  • Regeln:
    • Keine offenen Getränke, Essen oder Rauchen am Set.
    • Kontrolle des Equipments vor Einsatz.
    • Kommunikation und Rücksichtnahme wichtig.

Kameraaufbau

  • Aufbau Schritte:
    • Stativ auf angenehme Arbeitshöhe einstellen.
    • Alle Komponenten genau kontrollieren und sichern.

Schlussfolgerung

  • Das Wissen über Kamerahardware und Sicherheitsprotokolle ist unerlässlich für die effektive Videoproduktion in unterschiedlichsten Umgebungen.