GS Maya,Inka,Azteken
Einleitung
Überblick über die bekanntesten Hochkulturen Mittel- und Südamerikas: Maya, Inka, Azteken.
Wichtigste Fakten ohne dramatische Ausschmückungen.
Die Maya
Grundinformationen
Älteste Kultur beginnt ca. 1000 v. Chr. bis 1000 n. Chr.
Blütezeit liegt zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert n. Chr.
Hauptsiedlungsgebiete: Mexiko, Guatemala, Belize, Honduras.
Gesellschaft und Politik
Bestehen aus Stadtstaaten (z. B. Uxmal, Tikal, Kalakmul).
Ständiges Ringen um Einfluss und Konflikte zwischen Stadtstaaten.
Ähnlichkeiten mit antikem Griechenland.
Gesellschaftsordnung: König an der Spitze, darunter Adelige und Priester.
Könige haben eine rituelle Rolle, nicht nur politische Herrscher.
Religion und Kultur
Religion (z. B. Blutrituale zur Fruchtbarkeit des Landes, Tempel für Götter) spielt zentrale Rolle.
Kenntnisse umfassen Mathematik (mit Null), Astronomie und eigene Schrift.
Ballspiele als Abbildung des Krieges, Menschenopfer in Ritualen.
Landwirtschaft und Architektur
Hochentwickelte Landwirtschaft ermöglicht Stabilität und Ernährung der Bevölkerung.
Errichtung großer Städte, Pyramiden und Schutzwälle.
Dschungel wird als Kulturlandschaft betrachtet.
Untergang der Maya
Politische Instabilität und Übernutzung der Ressourcen.
Dürreperioden als entscheidender Faktor für den kulturellen Untergang.
Die Inka
Anfänge und Entwicklung
Beginn mit der Stadt Cusco im heutigen Peru.
Mythologie: Gegründet von dem ersten Inka, Sohn der Sonne.
Expansion und Errichtung eines riesigen Reiches im 13. Jahrhundert.
Gesellschaft und Herrschaft
Gesellschaft ist streng hierarchisch gegliedert (König, Adelige, Untertanen, Sklaven).
Assimilationspolitik gegenüber eroberten Völkern (Sprache, Kultur).
Ressourcen werden als Allgemeingut betrachtet.
Architektur und Erfindungen
Errichtung beeindruckender Städte in den Anden, z. B. Machu Picchu.
Entwicklung eines strengen Straßensystems für Kommunikation und Transport.
Krisen und Untergang
Bürgerkriege und machtpolitische Konflikte destabilisieren das Reich.
Einführung von europäischen Krankheiten führt zu massiven Bevölkerungsverlusten.
Eroberung durch Francisco Pizarro 1532.
Die Azteken
Grundinformationen
Ankunft im 13. Jahrhundert in Mexiko, ursprünglicher Name: Mexika.
Gründung der Hauptstadt Tenochtitlán um 1325.
Gesellschaft und Politik
Militaristische Gesellschaft, die intensive Kriegsführung betreibt.
Kombination aus Militär- und Priesterschaften.
Oberster Herrscher führt die Regierung und religiöse Zeremonien.
Kriege und Rituale
Kriege dienen auch der Gewinnung von Menschenopfern für die Götter.
Praktiken des Menschenopfers sind umstritten, aber zu dieser Zeit nicht ungewöhnlich.
Eroberung
Ankunft von Hernán Cortez 1519 und strategische Allianzen mit unterworfenen Völkern.
Gefangennahme von Moctezuma und Zerstörung der aztekischen Religion.
Einführung von Krankheiten und Zwangsarbeit führen zur schnellen Schwächung und dem Fall des Reiches.
Fazit
Überblick über den Untergang der Azteken und deren Kulturerbe.
Die Spuren der Kulturen finden sich heute noch in Sprache (Quechua und Nahuatl) und Architektur.