Mitschrift FED 4/4
Evaluationsdesigns
welche daten müssen erhoben werden
wie werden die Daten ausgewählt und erhoben
Wie sollen die Daten ausgewählt werden?
Grundfrage: Wer soll was wozu anhand welcher Kriterien wie evaluieren?
eventuell: Kontroll- und/oder Vergleichsgruppen
eventuell: Vorher-Nachher Vergleich
summative approach:
Verwendung quantitativer und qualitativer Daten zur Bewertung der Ergebnisse.
formative approach:
Verwendung von Feedback und kontinuierlicher Analyse, um den Fortschritt während des Prozesses zu verfolgen und Anpassungen vorzunehmen. (Begleitforschung)
Erhebungsmethoden
Fokusgruppen
Problemzentrierte Interviews
Experteninterviews
narrative Interviews
teilnehmende Beobachtung
Ethnografie
visuelle Verfahren
Grundsätzlich lassen sich Daten in reaktive Daten (z.B. Interviews, Erhebungen, …) und nicht reaktive Daten (z.B. Akten, Daten, persönliche Dokumente, Internetmaterialien, …) und Primäre Daten und sekundäre Daten unterteilen.
Dokumentenanalyse
will Material erschließen, arbeitet m8iit natürlichen Daten.
Kleingruppenarbeit:
Welche Dokumente produzieren wir immer wieder in unserer Arbeit?
Protokolle
Teamprotokolle (wöchentlich)
Leitungsteamprotokolle
Plenum/Arbeitskreis - Protokolle
Protokolle von Vernetzungstreffen
Fachbereichsttreffenprotokolle
Vorstandssitzungsprotokolle
Neue-Mitarbeiterinnenbesprechungsprotokolle
Fallbesprechungsprotokolle
Vereinstagprotokolle
Berichte
Jahresbericht
Sachvorhabensberichte und Antwortschreiben
Kassenbericht
Projektbericht
Workshopberichte
Kooperationsberichte
Dokumentationen
Kontaktzahlen
Besucherzahlen
Veranstaltungszahlen
Dokumentation von Beratungen
Bilanzen
Statistiken
Einzüge und Daten
Öffentliche Informationen
Homepageartikel
Social-Media-Postings
Positionspapiere
Zeitungsartikel
Werbung
Sonstige
Einschulungsmappe
Fact-Sheets
Email-Verteiler
Dokumentenanalyse Auswertung:
Forschungsfokus | Dokument als Ressource | Dokument als Thema (topic) |
Inhalt | 1) primär Textimnmanent ausgerichtete Inhaltsanalyse (Inhaltsanalyse) | 2) Analyse des Entstehungskontext (Kontextanalyse) |
Nutzung und Funktion | 3) Rezeptions- bzw. Nutzungsanalyse (intendierte Wirkungen/Nutzen) (Wirkungsanalyse) | 4) Wirkungsanalyse (in andere Richtungen) (Wirkungsanalyse) |
Dokumentenanalyse Planung:
Klare Formulierung der Fragestellung: Was soll untersucht werden?
Definition was als Dokument gelten soll: Welches Material soll für die Analyse herangezogen werden?
Quellenkritik: Wie ist die Aussagekraft der herangezogenen Dokumente zu bewerten?
Interpretation des Dokuments: Welche Erkenntnisse lassen sich aus dem Dokument ziehen?
/
Reaktive Verfahren:
ethnografische Verfahren (Beobachtung)
wenig strukturiert: Offenes Beobachten und Dokumentieren
teilstrukturiert: Vorgefertigter Beobachtungsbogen mit offenen Elementen
stark strukturiert: Vorgefertigter Beobachtungsbogen
Interviews
wenig strukturiert: biographisch-narratives Interview (bis 20 Interviews)
halbstrukturiert: Leitfadeninterviews (bis 100 Interviews)
stark strukturiert: Fragebogen (ab 100 Interviews)
quantitatives Setting: Fragende Person ist nur Medium
qualitatives Setting: the actors point of View, die Verstehenskompetenz des Fragestellers ist teil des Interviews.
Beispiel für Interviews:
Narratives Interview (Typologien von biographischen Verläufen, Nachvollziehbarkeit der eigenen Lebensgeschichte, Gestaltungsscheißungszwang, Relevanzfestlegungszwangs, Kondensierungszwang, Detaillierungszwang)
Expert*inneninterview (zielt auf einen Interaktionszusammenhang, mit dem sie proefessionell befasst sind, Expert*innen als Akteur*inne die über untersuchungsrelevantes Wissen zum Forschungsgegenstand verfügen, Wissensvorschuss)
Fokussiertes Interview (Massenkommnikations- und Wirkungsforschung, hat einen bestitmmten Fokus, Personen werden zum Fokus befragt).
Problemzentriertes Interview (Erfassen von individuellen und kollektiven Relevanzstrukturen und Verarbeitungsmuster gesellschaftlicher Realität)
Dillemma-Interview (Empirische Forschungen zu moralischen Urteilen, Interviewte werden vor moralische Konfliktsituationen gestellt.