Bio-Klausur (Gesammt?)
Deck 1 — Biomembran: Aufgaben & Feinbau
Biomembran – Hauptidee;Selektiv permeable Phospholipiddoppelschicht mit eingelagerten Proteinen (Fluid-Mosaic)
Biomembran – Aufgabe: Abgrenzung/Schutz;Trennt Zellinneres vom Außenraum und schützt vor unerwünschten Stoffen
Biomembran – Aufgabe: Kompartimentierung;Teilt die Zelle in Reaktionsräume (Organellen) → Prozesse getrennt/parallel
Kompartimentierung – Vorteil Oberfläche;Oberflächenvergrößerung ermöglicht viele Reaktionen/Enzymorte
Biomembran – Aufgabe: Selektive Permeabilität;Bestimmt, welche Stoffe hinein/ hinaus dürfen
Biomembran – Aufgabe: Stoffaustausch/Transportkontrolle;Transport über Membranproteine wird reguliert
Biomembran – Aufgabe: Signalaufnahme/Kommunikation;Rezeptoren nehmen Signale auf und leiten sie weiter
Biomembran – Aufgabe: Zell-Erkennung & Zellkontakte;Glykokalyx hilft bei Erkennung (körpereigen/fremd) und Zelladhäsion
Biomembran – Aufgabe: Stabilität/Verankerung;Verbindung zum Cytoskelett/ECM gibt Form und Stabilität
Phospholipid – Eigenschaft;Amphiphil: hydrophiler Kopf + hydrophober Schwanz
hydrophil – Bedeutung;Polar, wasserliebend
hydrophob – Bedeutung;Unpolar, wassermeidend
Warum Doppelschicht?;Amphiphil: Köpfe zum Wasser, Schwänze weg vom Wasser → stabile Doppelschicht
Doppelschicht – Orientierung;Köpfe zeigen zu wässrigen Räumen (Extrazellulärraum & Cytosol), Schwänze nach innen
Lipiddoppelschicht – Barriere;Ionen und stark polare Stoffe kommen nicht frei durch → brauchen Transportproteine
Laterale Diffusion – Definition;Seitliche Bewegung von Lipiden/teils Proteinen in der Membran
Membran – warum „fluid“?;Lipide (und viele Proteine) sind seitlich beweglich → Membran ist zähflüssig
Integrale/Transmembranproteine – Definition;Stecken in/ durch die Membran
Periphere Proteine – Definition;Liegen auf Innen- oder Außenseite der Membran auf
Membranproteine – Funktion Transport;Kanäle/Carrier ermöglichen Transport polarer Stoffe/Ionen
Membranproteine – Funktion Rezeptoren;Binden Signalstoffe (z.B. Hormone) und lösen Signalweiterleitung aus
Membranproteine – Funktion Enzyme;Katalysieren Reaktionen an/ in der Membran
Membranproteine – Funktion Anker;Verankern Membran am Cytoskelett/ECM
Cholesterin – wo?;In Tierzellen zwischen Phospholipiden der Membran
Cholesterin – Hauptfunktion;Reguliert Membranfluidität und erhöht Stabilität
Cholesterin bei Wärme;Bremst „zu flüssig“ (stabilisiert bei hoher Temperatur)
Cholesterin bei Kälte;Verhindert „zu starr“ (hindert zu enges Packen/Erstarren)
Glykokalyx – Definition;Kohlenhydratketten außen an Lipiden/Proteinen (Glykolipide/Glykoproteine)
Glykokalyx – Funktion;Zell-Erkennung, Schutzschicht, Zelladhäsion
Cytoskelett – Lage;Innen an der Membran verankert
Cytoskelett – Funktion;Stabilisiert Zellform und kann Proteindiffusion begrenzen
Fence-Idee – Aussage;Cytoskelett bildet „Zäune“ → nicht alle Proteine sind frei beweglich
Deck 2 — Membranmodelle & Experimente (Frye/Edidin, FRAP)
Overton – Kernaussage;Membran ist lipidartig, da fettlösliche Stoffe leichter passieren
Gorter & Grendel – Kernaussage;Membran besteht aus einer Phospholipiddoppelschicht (Bilayer)
Bilayer – Bedeutung;Doppelschicht aus Lipiden
Gorter & Grendel – Grenze;Proteine werden im Modell nicht erklärt
Davson–Danielli – Kernaussage;Lipiddoppelschicht außen von Proteinschichten überzogen (Sandwich)
Davson–Danielli – Problem 1;Erklärt eingelagerten Proteinanteil schlecht
Davson–Danielli – Problem 2;Erklärt Beweglichkeit/Fluidität und unterschiedliche Membranzusammensetzung schlecht
Singer & Nicolson (1972) – Kernaussage;Fluid-Mosaic: zähflüssige Lipiddoppelschicht + eingelagerte Proteine
Fluid-Mosaic – „Mosaik“;Proteine sind ungleich verteilt/eingelagert und ragen teils heraus
Fluid-Mosaic – „fluid“;Lipide/Proteine können sich seitlich bewegen (laterale Diffusion)
Heute gültiges Membranmodell;Fluid-Mosaic-Modell (Singer & Nicolson)
Lipid-Rafts – Idee;Bestimmte Lipid/Protein-Bereiche bilden „Flöße“ und sind weniger beweglich
Frye & Edidin – Fragestellung;Können Membranproteine seitlich in der Membran wandern?
Frye & Edidin – Methode;Zellfusion zweier Zellen, Proteine unterschiedlich fluoreszent markiert
Frye & Edidin – Beobachtung;Farben mischen sich über die Zelloberfläche
Frye & Edidin – Schlussfolgerung;Membranproteine sind lateral beweglich → Membran ist fluid
FRAP – Fragestellung;Sind Membranbestandteile beweglich (und wie stark)?
FRAP – Methode;Fluoreszent markieren, kleinen Bereich ausbleichen (photobleaching)
FRAP – Beobachtung;Fluoreszenz kehrt im gebleichten Bereich (teilweise) zurück
FRAP – Schlussfolgerung;Ungebleichte Moleküle diffundieren hinein → laterale Diffusion/Beweglichkeit
FRAP – Bedeutung „nicht vollständige Rückkehr“;Teil der Moleküle ist immobil (z.B. am Cytoskelett gebunden)
Deck 3 — Diffusion & Osmose
Diffusion – Definition;Netto-Bewegung von Teilchen von hoher zu niedriger Konzentration (Brownsche Bewegung) bis dynamisches Gleichgewicht
Diffusion – Ursache;Brownsche Molekularbewegung (Zufallsbewegung)
Diffusion – Faktor Temperatur;Temperatur ↑ → Diffusion schneller
Diffusion – Faktor Konzentrationsgefälle;Gradient ↑ → Diffusion schneller
Diffusion – Faktor Teilchengröße;Teilchengröße ↑ → Diffusion langsamer
Osmose – Definition;Diffusion von Wasser durch semipermeable Membran von hypoton nach hyperton
Semipermeabel – Bedeutung;Für Wasser durchlässig, für viele gelöste Stoffe nicht
Osmose – Richtung (Merksatz);Wasser wandert dorthin, wo mehr gelöste Teilchen sind (hyperton)
isotonisch – Bedeutung;Gleiche Konzentration gelöster Stoffe → kein Netto-Wassertransport
hypertonisch (Außenlösung) – Folge für Zelle;Wasser verlässt Zelle → Zelle schrumpft
hypotonisch (Außenlösung) – Folge für Zelle;Wasser tritt ein → Tierzelle kann platzen, Pflanzenzelle wird prall
Osmose – Bedeutung für Pflanzen;Wasseraufnahme erzeugt Turgor → Stabilität
Turgor – Definition;Innendruck der Pflanzenzelle durch Wasseraufnahme gegen die Zellwand
Deck 4 — Transportmechanismen (passiv/aktiv/vesikulär + Deutung aus Material)
Passiver Transport – Definition;Transport ohne ATP mit dem Konzentrations-/Ladungsgefälle
Aktiver Transport – Definition;Transport gegen Gradienten, Energie nötig (meist ATP oder Gradientenkopplung)
Einfache Diffusion – Definition;Direkt durch Lipiddoppelschicht ohne Transportproteine
Einfache Diffusion – geeignet für;Kleine, ungeladene, unpolare Moleküle (z.B. O2, CO2)
Erleichterte Diffusion – Definition;Passiver Transport über Proteine (Kanal oder Carrier)
Kanalprotein – Funktion;Bildet hydrophilen Tunnel durch die Membran (schnell)
Kanaltransport – typisch für;Ionen und polare Stoffe
Carrier – Funktion;Bindet Substrat spezifisch und ändert Konformation → Transport
Carriertransport – Ablauf;Bindung → Konformationsänderung → Freisetzung auf anderer Seite
Carrier vs Kanal – Geschwindigkeit;Kanäle meist schneller, Carrier eher langsamer
Carriertransport – Kennzeichen;Zeigt häufig Sättigung (begrenzte Anzahl Carrier)
Sättigung – Bedeutung (Transport);Ab bestimmter Konzentration steigt Transport nicht weiter → Proteinlimitation
Primär aktiver Transport – Definition;Energie direkt aus ATP (Pumpe) treibt Transport gegen Gradienten
Sekundär aktiver Transport – Definition;Energie indirekt aus Ionengradient treibt gekoppelten Transport
Symport – Definition;Zwei Stoffe werden in gleiche Richtung transportiert
Antiport – Definition;Zwei Stoffe werden in entgegengesetzte Richtungen transportiert
Vesikulärer Transport – Definition;Transport großer Teilchen über Vesikel, ATP nötig
Endocytose – Definition;Aufnahme: Membran stülpt sich ein, Vesikel schnürt sich ab
Phagocytose – Definition;Endocytose fester großer Teilchen
Pinocytose – Definition;Endocytose von Flüssigkeit
Rezeptorvermittelte Endocytose – Definition;Spezifische Aufnahme über Rezeptoren in Membranbereichen
Exocytose – Definition;Abgabe: Vesikel fusioniert mit Membran, Inhalt nach außen
Membranfluss – Definition;Ständiger Austausch/Umverteilung von Membranmaterial über Vesikel
Transport-Deutung: Hinweis ATP;ATP-Verbrauch spricht für aktiven oder vesikulären Transport
Transport-Deutung: Hinweis gegen Gradienten;Transport gegen Konzentrations-/Ladungsgefälle spricht für aktiven Transport
Transport-Deutung: Hinweis Sättigung;Sättigung spricht für Transport über Proteine (Carrier/Kanäle)
Transport-Deutung: Hinweis Linearität;Linearer Zusammenhang spricht eher für einfache Diffusion
Transport-Deutung: Hinweis Spezifität;Hohe Spezifität spricht für Carrier/Rezeptor
Transport-Deutung: Hinweis Teilchengröße;Sehr große Teilchen sprechen für Endo-/Exocytose
Deck 5 — Proteine
Proteine – Grundidee;Häufige Biomoleküle, an fast allen Lebensprozessen beteiligt
Protein – Aufgabe Transport;Beispiel: Hämoglobin transportiert Sauerstoff
Protein – Aufgabe Bewegung;Beispiel: Aktin/Myosin ermöglichen Muskelbewegung
Protein – Aufgabe Struktur;Beispiel: Keratin gibt Stabilität/Form
Protein – Aufgabe Enzyme;Enzyme beschleunigen chemische Reaktionen
Protein – Aufgabe Rezeptoren/Signal;Rezeptoren nehmen Signale auf und leiten sie weiter
Protein – Aufgabe Abwehr;Antikörper dienen der Immunabwehr
Protein – Aufgabe Speicherung;Speicherproteine speichern Nährstoffe
Aminosäuren – Rolle;Grundbausteine der Proteine
Aminosäure – Aufbau;Zentrales C mit Aminogruppe (-NH2), Carboxylgruppe (-COOH), H und Rest R
Rest R – Bedeutung;Bestimmt Eigenschaften (z.B. polar/unpolar/geladen) und beeinflusst Faltung/Funktion
Peptidbindung – Definition;Bindung zwischen Aminosäuren durch Kondensation (H2O-Abspaltung)
Kondensation – Bedeutung;Bei Bindung wird Wasser abgespalten
Primärstruktur – Definition;Aminosäuresequenz (lineare Reihenfolge)
Sekundärstruktur – Definition;α-Helix/β-Faltblatt, regelmäßige Faltung (v.a. H-Brücken)
Tertiärstruktur – Definition;3D-Gesamtform einer Polypeptidkette (Wechselwirkungen der Seitenketten)
Quartärstruktur – Definition;Zusammenlagerung mehrerer Untereinheiten zu funktionsfähigem Protein
Struktur–Funktion – Grundsatz;Die 3D-Struktur bestimmt die Funktion eines Proteins
Sichelzellanämie – Grundidee;Aminosäure-Austausch → andere Eigenschaften → Hämoglobin verändert sich
Sichelzellanämie – Folge;Erythrozyten werden starr/sichelförmig → Durchblutungsstörungen
Denaturierung – Definition;Verlust räumlicher Struktur (v.a. Sekundär/Tertiär/Quartär) → Funktion geht verloren
Denaturierung – Ursachen;Hitze, extreme pH-Werte, Alkohol, Schwermetalle u.a.
Denaturierung – reversibel;Struktur kann unter Bedingungen zurückkehren
Denaturierung – irreversibel;Struktur dauerhaft zerstört, Funktion dauerhaft verloren
Essentielle Aminosäuren – Definition;Körper kann sie nicht ausreichend selbst herstellen → müssen über Nahrung aufgenommen werden
Deck 6 — Enzyme
Enzym – Definition;Biokatalysator (meist Protein), beschleunigt Reaktionen und wird nicht verbraucht
Biokatalysator – Wirkung;Senkt Aktivierungsenergie und erhöht Reaktionsgeschwindigkeit
Aktivierungsenergie – Bedeutung;Energiebarriere, die für Reaktionsstart überwunden werden muss
Enzyme – „milde Bedingungen“;Ermöglichen Reaktionen bei körpernahen Temperaturen/pH
Enzyme ändern Reaktionstyp?;Enzyme ändern nicht, ob Reaktion endergonisch/exergonisch ist (nur Geschwindigkeit)
Kartoffelversuch – Enzym;Katalase in Kartoffel
Kartoffelversuch – Substrat;Wasserstoffperoxid (H2O2)
Kartoffelversuch – Beobachtung;Schaum/Bläschen durch Sauerstoffbildung
Kartoffelversuch – Reaktionsgleichung;2 H2O2 → 2 H2O + O2
Kartoffelversuch – Deutung;Katalase beschleunigt Abbau von H2O2, O2 entsteht sichtbar
Kartoffelversuch – gekocht vs roh;Gekocht: kaum Reaktion → Enzym denaturiert (temperaturabhängig)
Substratspezifität – Definition;Ein Enzym bindet nur bestimmte Substrate
Wirkungsspezifität – Definition;Ein Enzym katalysiert nur eine bestimmte Reaktion (immer gleiches Produkt)
Enzym-Substrat-Komplex – Definition;Substrat bindet → ES-Komplex → Produkt wird freigesetzt, Enzym bleibt unverändert
Induced fit – Definition;Aktives Zentrum ist nicht starr, passt sich beim Binden an → effizientere Reaktion
Einfluss Temperatur – Verlauf;Bis Optimum steigt Aktivität, danach starker Abfall durch Denaturierung
Temperaturoptimum – Definition;Temperatur mit maximaler Enzymaktivität
Einfluss pH – Prinzip;Jedes Enzym hat pH-Optimum, Abweichung senkt Aktivität (Struktur/Ladungen ändern sich)
pH-Optimum – Definition;pH-Wert mit maximaler Enzymaktivität
Einfluss Substratkonzentration – Verlauf;Aktivität steigt bis Sättigung (alle aktiven Zentren besetzt) → Maximum
Kompetitive Hemmung – Definition;Hemmstoff konkurriert am aktiven Zentrum (ähnliche Struktur wie Substrat)
Kompetitive Hemmung – Kennzeichen;Mehr Substrat kann Hemmung teilweise abschwächen
Allosterische/nichtkompetitive Hemmung – Definition;Hemmstoff bindet woanders → Struktur ändert sich → Aktivität sinkt
Allosterische Aktivierung – Definition;Aktivator bindet woanders → Struktur ändert sich → Aktivität steigt
Endprodukthemmung – Definition;Endprodukt hemmt frühes Enzym einer Kette → verhindert Überproduktion
Irreversible Hemmung – Definition;Hemmstoff bindet dauerhaft → Enzym bleibt inaktiv
Deck 7 — Methode: Diagramme auswerten & erstellen
Diagramm auswerten – Schritt 1;Thema nennen: Was wird untersucht?
Diagramm auswerten – Schritt 2;Achsen lesen: x/y, Einheiten, Skala
Diagramm auswerten – Schritt 3;Verlauf beschreiben: steigt/fällt/Optimum/Sättigung + 2–3 Werte ablesen
Diagramm auswerten – Schritt 4;Deuten mit Fachbegriffen (z.B. Denaturierung, Sättigung, passiv/aktiv)
Diagramm auswerten – Schritt 5;Fazit: Kernaussage in 1–2 Sätzen
Diagramm erstellen – Diagrammart;Meist Liniendiagramm bei kontinuierlichen Variablen
Diagramm erstellen – Achsen;Achsenbeschriftung + Einheit + sinnvolle Skalierung
Diagramm erstellen – Darstellung;Punkte sauber setzen, Kurve sinnvoll verbinden (modellgerecht)
Diagramm erstellen – Zusatz;Legende/Titel, wenn mehrere Kurven dargestellt werden
Kurve „Optimum“ deuten;Anstieg bis Optimum (mehr Zusammenstöße), danach Abfall (Denaturierung)
Kurve „Sättigung“ deuten;Maximum, weil begrenzte Enzym-/Carrierzahl → alle aktiven Zentren/Carrier belegt
Kurve „linear“ deuten;Spricht eher für einfache Diffusion (ohne Proteinlimitierung)
Deck 8 — Klausursätze (zum 1:1-Auswendiglernen)
Klausursatz Biomembran;Die Biomembran ist eine selektiv permeable Phospholipiddoppelschicht mit eingelagerten Proteinen (Fluid-Mosaic)
Klausursatz Osmose;Osmose ist die Diffusion von Wasser durch eine semipermeable Membran von hypoton nach hyperton
Klausursatz erleichterte Diffusion;Erleichterte Diffusion erfolgt passiv über Kanal- oder Carrierproteine und zeigt häufig Sättigung
Klausursatz Enzyme;Enzyme senken die Aktivierungsenergie und beschleunigen Reaktionen, ohne verbraucht zu werden
Klausursatz Temperaturkurve;Über dem Temperaturoptimum sinkt die Enzymaktivität, da das Enzym denaturiert und das aktive Zentrum sich verändert