Feinlernziele: Block 3
Am Ende des Blockes können Sie…
die Ganglien/den Grenzstrang benennen und können Symptome des neurogenen (spinalen) Schocks bei Ausfall des Sympathikus ableiten.
die 12 Hirnnerven benennen und wissen, welche Nerven beim Schlaganfall mit unterschiedlichen Symptomen betroffen sind (z.B. Lähmung der Mimik =N. Facialis).
den Aufbau eines Neurons anhand folgender Begriffe beschreiben: Dendriten, Soma, Axon, Endknöpfchen.
die Abhängigkeit der Nervenzellen von Sauerstoff (O2) und der Glucose-Versorgung verstehen.
die Stütz-(Glia)Zellen und deren Funktionen grob benennen (Astrozyten, Mikroglia, Olygodendrozyten).
die für die Isolation zuständigen Zellen im peripheren Nervensystem (PNS) benennen (Schwannzellen) und deren Funktionsstörung im Rahmen der Multiplen Sklerose (MS) erklären.
die Krankheit MS in Zusammenhang mit Schwannzellen (Untergang/Entzündung als Autoimmunerkr.) verstehen.
zwei Arten der Erregungsweiterleitung in Neuronen benennen: kontinuierliche und saltatorische.
erklären, wie die Information von einer Nervenzelle auf das Endorgan übertragen wird (elektrische und chemische Synapsen).
den Aufbau einer Synapse beschreiben.
hemmende und erregende Nervenzellen unterscheiden und verstehen, dass ein epileptischer Herd meistens durch Ungleichgewicht zwischen hemmenden und erregenden Nervenzellaktivitäten hervorgerufen wird.
folgende Neurotransmitter benennen: GABA vs. Glutamat, Achetylcholin, Dopamin, Serotonin.
intrakranielle Blutungen inkl. venöse oder arterielle Blutung (z.B. SAB) benennen.
die Blutversorgung des Gehirns erklären, sowie die Hirnlappen und den Cirkulus arteriosus benennen.
das Wernicke- und Broca-Sprachzentrum benennen.
zwischen einer motorischen und sensorischen Aphasie unterscheiden und die Symptome der jeweiligen Aphasie zuordnen (z.B. Wortfindungsstörungen).
die Pyramidenbahn erklären und erläutern, warum Patienten/Patientinnen mit Schlaganfall Lähmungen/Lähmungserscheinungen in Extremitäten auf der gegenüberliegenden Seite des Gehirns haben.
Ursachen von Krampfanfällen benennen.
die Unterschiede zwischen einem fokalen und generalisierten Anfall benennen und verstehen die Beteiligung des Gehirns (ein Herd, komplett).
den Begriff "hemmende Nervenzellen" grob erklären.
die Ursachen einer Querschnittslähmung benennen.
die Unterschiede zwischen Plegie und Parese sowie zwischen Tetraparese und Tetraplegie benennen.
vegetative Symptome unter Berücksichtigung des Grenzstrangs ableiten.
die Wichtigkeit der DMS-Untersuchung erkennen.
die Auswirkungen von Durchblutungsstörungen (blutig/unblutig) beschreiben und kennen die Gefahren einer Raumforderung.
zwischen einer motorischen und sensorischen Aphasie unterscheiden.
Symptome grob den betroffenen Hirnnerven/Hirnarealen (SOP: Karitisstromgebiet, Vertebralisstromgebiet, SAB) zuordnen.
folgende Begriffe wiedergeben: Endokrinologie, endokrine Drüsen, endokrines Gewebe.
wiedergeben, dass Hormone im Gegensatz zu Nervensignalen relativ langsam wirken.
die Funktion von Hormonen erklären.
wiedergeben, dass eine Zielzelle spezifische Hormonrezeptoren besitzen muss, an die sich das Hormon anlagern kann, um ein Hormonsignal zu empfangen.
beschreiben, dassHormon und Hormonrezeptor wie Schlüssel und Schloss zusammenpassen müssen.
wiedergeben, dass die hormonelle Steuerung einem hierarchischen Prinzip unterliegt, indem „übergeordnete Drüsen“ die Sekretion anderer Drüsen steuern (Hypothalamus als oberste Instanz, Hypophyse als Assistent und Hormonspeicher).
die Hormondrüsen mit hypothalamisch-hypophysärer Steuerung und den jeweiligen Hormonen, die sie produzieren, benennen:
Schilddrüse (T3/T4)
Nebennierenrinde (Androgene, Glucokortikoide, Aldosteron)
Keimdrüsen (Testosteron/Östrogen)
die Hormondrüsen ohne hypothalamisch-hypophysärer Steuerung und den jeweiligen Hormonen, die sie produzieren, benennen:
Nebennierenmark (Adrenalin/Noradrenalin)
Inselorgan des Pankreas (Insulin/Glucagon)
Nebenschilddrüsen (Parathormon/Calzitonin)
Epiphyse (Melatonin).
den Aufbau bzw. die Einteilung (Kopf, Schwanz, Körper) und die Lage des Pankreas erklären.
Funktionen (endokrine & exokrine) des Pankreas beschreiben.
erklären, wie der Zuckerhaushalt im Körper geregelt wird (Hormone des Pankreas).
die Diabetes-Typen benennen und erklären.
wiedergeben welche klinischen Zeichen für eine Hypoglykämie und welche für eine Hyperglykämie sprechen.
die Ursache für eine Blutzucker-Entgleisung beschreiben.
wiedergeben, welche körperlichen Komplikationen bei einer Hyperglykämie bzw. bei Diabetes entstehen.
erklären, was die Nierenschwelle ist (über 180 mg/dl = Glykosurie).
erklären, wie eine Ketoazidose im Rahmen der Hyperglykämie (Typ I) entsteht.
beschreiben, welches pathologische Atemmuster bei einer Ketoazidose entsteht.
erklären, was ein hyperosmolares Koma (Typ 2) bezeichnet.
verschiedene Insulintherapiearten (Pumpe, Spritzen, etc. sowie Misch- oder Langzeit) und die Therapie im Rettungsdienst benennen.
die Lage und Funktion der Langerhans-Inseln (mit A- und B- Zellen) wiedergeben und die entsprechenden Hormone benennen (Insulin und Glukagon).
mögliche körperliche Komplikationen bei einer Hyperglykämie bzw. bei Diabetes wiedergeben (z. B. Retinophatie/Erblindung, Diabetischer Fuß, Mikroangiopathie,...).
die physiologische Reaktion des Körpers bei überschüssigem Zucker im Blut beschreiben.
die Funktion des Glykogens und des Glukagons beschreiben.
die Symptome eines Schlaganfalls benennen.
die Symptome einer TIA (transitorische ischämische Attacke) benennen.
beschreiben, wo eine Störung im Gehirn bei einer Halbseiten-Lähmung vorliegt.
benennen, welche Symptome auf einen Riss eines Hirn-Aneurysmas hinweisen.
wiedergeben, was "Time is Brain!" bezeichnet.
wiedergeben, was als Penumbra bezeichnet wird.
Risikofaktoren, die das Hirninfarktrisiko erhöhen, wiedergeben.
benennen, welche vier extrakraniale Arterien das Gehirn versorgen.
verschiedene Maßnahmen zur Diagnostik eines D-Problems benennen (BEFAST, AVPU, POST, Pupillen).
die prä- und innerklinischen Maßnahmen benennen und kennen die Besonderheiten der Krankenhäuser (z.B. Stroke Unit).
einen Krampfanfall definieren.
Epilepsie nach DGN definieren.
einschätzen, ob Krampfanfälle eine Lebensbedrohung darstellen.
Ursachen für Krampfanfälle benennen.
erklären, wie Krampfanfälle nach Krampftyp bzw. Ausbreitung im Gehirn unterteilt werden.
erklären, wie Krampfanfälle nach Krampfart bzw. Art der Muskelverkrampfungen unterteilt werden.
erklären, was der Begriff Status epilepticus bezeichnet.
beschreiben, wie ein Grand-mal-Anfall verläuft.
beschreiben, wie eine postiktale Phase verläuft.
beschreiben, was psychogene Anfälle sind.
wiedergeben, welche Medikamente zur Unterbrechung eines epileptischen Anfalls gegeben werden und wie diese Medikamentengruppe heißt.
die SOP zum Fieberkrampf bei Kindern wiedergeben, sowie besondere Formen (BNS bei Säuglingen) benennen.
die SOP-Maßnahmen bei Krampfanfällen wiedergeben.
wiedergeben, welche Auswirkung Störungen des Säure-Basen-Haushalts (SB-Haushalt) haben.
Auswirkungen der Azidose:
Herz: Schlagvolumen, Rhythmusstörungen
Gefäße: verminderte Reaktion auf Katecholamine
Atmung: Kußmaul–Atmung
Niere: Verschlechterung der Nierenfunktion
Auswirkungen der Alkalose:
Hyperventilations-tetanie
Ursachen der Abweichungen benennen: respiratorische Acidose/Alkalose und metabolische Acidose/Alkalose.
wiedergeben, dass eine Beziehung zwischen dem pH-Wert und pCO2 besteht:
CO2 + H2O = H2CO3 = H+ + HCO3
eine Erhöhung des pCO2 führt zu einem Absinken des pH-Werts
eine Erniedrigung des pCO2 führt zu einem Anstieg des pH-Werts
wiedergeben, ab welchem CO2-Wert die Somnolenz entsteht.
anhand von Erkrankungen die SB-Störungen ableiten und erklären.