7Notes on Group 18: Noble Gases and Gas Laws
General and Inorganic Chemistry: Chapter 7 - Group 18 - Noble Gases
Course Identification: General and Inorganic Chemistry (21 101a / SS 2026).
Instructor: Prof. Dr. Sebastian Hasenstab-Riedel.
Scope: The chapter focuses on the elements of Group 18 of the periodic table: Helium (), Neon (), Argon (), Krypton (), Xenon (), and Radon ().
Review of Previous Material
Atomic Shell Structure:
Relates the energy levels of the hydrogen atom (M-shell) to multi-electron atoms.
The M-shell consists of the subshells , , and .
In multi-electron atoms, these subshells split in energy due to electron-electron interactions (with 3s < 3p < 3d in energy).
X-Rays and Atomic Structure:
Generation: Cathode rays (fast electrons from a cathode) strike an anode (metal plate), producing X-rays (electromagnetic waves).
Moseley's Law: Shows a linear relationship between the square root of the frequency ($ u$) of characteristic X-rays ( and series) and the atomic number (). This allows for the precise determination of atomic numbers.
X-Ray Types:
Continuous "Bremsstrahlung" (braking radiation).
Characteristic radiation (specific peaks such as and ).
Periodic Trends:
Ionic Radii: Decreases across a period and increases down a group (e.g., , , ).
Ionization Energy: Noble gases represent the local maximas of ionization energy in their respective periods due to their stable electron configurations.
7.1 The Elements and Their Occurrence
Occurrence:
Atmosphere: Noble gases are present in the Earth's atmosphere. Helium () and Hydrogen () are light enough to diffuse into space over time.
Natural Gas: The richest sources of Helium are found in natural gas wells in the USA, where concentrations can reach up to .
Extraction (Air Liquefaction):
Linde Process: Uses the Joule-Thomson effect to liquefy air.
Steps:
Compression: Air is compressed to approximately , causing it to heat up.
Water Cooling: Heat is removed.
Countercurrent Cooling: Compressed air is further cooled by returning cold air in a heat exchanger.
Expansion: The air expands through a valve (expansion valve to ), cooling significantly until liquefaction occurs.
Fractional Distillation: The different boiling points of liquefied air components (Oxygen, Nitrogen, Noble Gases) allow for separation via distillation.
Properties and Characteristics of Group 18
General Properties: Colorless, odorless, non-flammable, and non-toxic.
Luftverflüssigung nach Linde: Ein Verfahren zur Verflüssigung von Gasen, das auf einer Reihe von Expansionen und der anschließenden Wärmeisolation basiert, um die Temperatur der Gase unter ihren Siedepunkt zu senken.
Die Edelgase stehen in der 18. Gruppe des PSE. Sie haben die Valenzelektronenkonfiguration
s2p6 bzw. s2, also abgeschlossene Elektronenkonfigurationen ohne
ungepaarte Elektronen. Sie sind daher chemisch sehr inaktiv
Viele Elemente bilden daher Ionen mit Edelgaskonfiguration und in
zahlreichen kovalenten Verbindungen besteht die Valenzschale der Atome aus acht
Elektronen (Oktettregel).
Bei Zimmertemperatur sind die Edelgase einatomige Gase. Sie sind farblos, geruchlos, ungiftig und unbrennbar. Zwischen den Edelgasatomen existieren nur schwache van-der-Waals-Kräfte. Dementsprechend sind die Schmelzpunkte und Siedepunkte sehr niedrig.
mit größer werdender Elektronenhülle die Polarisierbarkeit wächst und damit die van-der-Waals-Kräfte (Dispersionseffekt) stärker werden.
Lichttechnik und die Schweißtechnik照明技術和焊接技術
He (monoatomic), F2 (diatomic)
- Ballongas, Forschungsballons
- He/O2 (10%) – Gemisch: Tiefseetauchen
- fl. Helium: Kühlmittel (NMR-Spektrometer, Kernspintomographen)
gelb
➢Ne
- Füllgas von Glühlampen, „Neonröhren“
rot
Ar
- Inertgas (metallurgische Prozesse, Schutzgas beim Schweißen)
- Füllgas von Glühlampen, Hohlräumen zwischen Glasfenstern (Isolierung)
Argon wird als Schutzgas, z.B. beim Umschmelzen von Metallen und bei der
Lichtbogenschweißung verwendet. Gasentladungsröhren mit Edelgasfüllungen dienen
als Lichtreklame. Ar, Kr und Xe werden als Füllgase für Glühlampen verwendet,
da dann die Temperatur des Wolframglühfadens und damit die Lichtausbeute gesteigert
werden kann.
rot
➢Kr
- Isoliergas in Fenstern
Gelbgrün
- Füllgas von Glühlampen und Gasentladungslampen
Krypton besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit, der Kolbendurchmesser
der Glühlampen kann daher klein gehalten werden. In den Halogenlampen
wird vorwiegend Krypton als Füllgas (3K4 bar) verwendet
➢Xe
- „Xenonlampen“ (Scheinwerfer)
Violett
Fluoride von Xe.
Erst 1962 wurden die ersten Edelgasverbindungen synthetisiert: XeC[PtF6]K und
XeF2. XeC[PtF6]K wurde später als Gemisch aus XeC[PtF6]K und Xe2C2[PtF6]K
oder [FXe]C[PtF6]K und [FXe]C[Pt2F11]K korrekter formuliert
Rn weiß
Group Properties Table:
Element | Z | Config. | Ion. Energy () | Prom. En. () | MP () | BP () | Crit. T () | VdW Radius () | Discharge Color |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Helium (He) | 2 | 24.6 | 16.6 | -272 | -269 | -268 | 179 | Yellow | |
Neon (Ne) | 10 | 21.6 | 11.5 | -249 | -246 | -229 | 159 | Red | |
Argon (Ar) | 18 | 15.8 | 9.9 | -189 | -186 | -122 | 191 | Red | |
Krypton (Kr) | 36 | 14.0 | 8.3 | -157 | -153 | -64 | 201 | Yellow-Green | |
Xenon (Xe) | 54 | 12.1 | 6.8 | -112 | -108 | 17 | 220 | Violet | |
Radon (Rn) | 86 | 10.7 | --- | -71 | -62 | 105 | 230 | White |
Note: All Radon isotopes are radioactive.
Clathrates (Cage Compounds): Noble gases can be trapped in the cavities of a host lattice (e.g., ice). An example is the Xenon hydrate clathrate with the ideal composition .
b) Eigenschaften
Edelgase sind farblos, geruchlos, unbrennbar und ungiftig.
Clathrate (Käfigverbindungen): Edelgase lagern sich in die Hohlräume von Eis ein
Ionisierungsenergie ist durch die abgeschlossene Außenschale sehr hoch, d.h. die
Elektronen sind sehr fest gebunden!
• Aber: Ionisierungsenergie nimmt in der Gruppe von oben nach unten ab.
➢Verbindungen sind daher am ehesten bei den schweren Edelgasen zu erwarten.
• Helium und Neon zeigen die höchste Stabilität und reaktive Trägheit,
• Argon und Xenon können unter bestimmten Bedingungen in chemischen Reaktionen auftreten,
• Radon ist aufgrund seiner Radioaktivität und der geringen Reaktivität weniger verbreitet.Xenon hat eine ähnliche Ionisierungsenergie wie O2!
Nur mit den stärksten Oxidationsmitteln können Kr, Xe und Rn zur
Reaktion gebracht werden.
➢Erste Xenon-Verbindung synthetisiert von Neil Bartlett (1962):
Xenonhexafluoroplatinat (XeF$_6$): Eine effiziente Verbindung, die aus Xenon und Platinhexafluorid hergestellt wurde, zeigt die Reaktivität von Xenon unter extremen Bedingungen.
XeC[PtF6]K und
XeF2. XeC[PtF6]K wurde später als Gemisch aus XeC[PtF6]K und Xe2C2[PtF6]K
oder [FXe]C[PtF6]K und [FXe]C[Pt2F11]K korrekter formuliert. Vorher waren nur
Edelgas-Clathrate, z.B. Hydrat-Clathrate der idealen Zusammensetzung (H2O)46E8
(EZAr, Kr, Xe) bekannt. Bei ihnen sind in den Käfigen des H2O-Wirtsgitters Edelgasatome
eingelagert, die durch schwache van-der-Waals-Wechselwirkungen festgehalten
werden (vgl. Abschn. 4.5.4). Die meisten heute bekannten Edelgasverbindungen
sind Xenonverbindungen. Die Chemie der Edelgase ist weitgehend die Chemie
des Xenons.
Verbindungen
Die Edelgase reagieren nur mit einem Element, dem Fluor, direkt. Das Fluor
muss aber entweder durch Erhitzen, Bestrahlen oder elektrische Entladungen aktiviert
werden, da Fluor nur in atomarer Form mit den Edelgasen reagiert.
Xenon reagiert mit Fluor nach folgenden Gleichgewichtsreaktionen schrittweise
und exotherm:
XeCF2→XeF2
XeF2CF2→XeF4
XeF4CF2→XeF6
Nur mit den stärksten Oxidationsmitteln können Kr, Xe und Rn zur Reaktion gebracht
werden. Xe reagiert mit Fluor nach folgenden Gleichgewichtsreaktionen schrittweise
und exotherm:
Darstellungsbedingungen der Xenonfluoride: Xe+F2=XeF2
XeF2+ F2=XeF4
XeF4+F2=XeF6
Bekannt sind nur die beiden Oxide XeO3 und XeO4, sowie die Oxidfluoride XeOF2, XeO2F2,
XeOF4, XeO3F2 und XeO2F4: Diese Verbindungen entstehen durch die Reaktion von Xenonverbindungen mit Fluor und zeigen charakteristische Eigenschaften der Xenongase.
Bekannt sind nur die beiden Oxide XeO3 und XeO4, außerdem die Oxidfluoride
XeOF2, XeO2F2, XeOF4, XeO3F2 und XeO2F4 (Tab. 4.5).
Xenon(VI)-oxid XeO3 entsteht bei der Hydrolyse von XeF6 und XeF4.
XeF6C3H2O $% XeO3C6HF
3 XeF4C6H2O $% XeC2XeO3C12HF
Die farblosen Kristalle bestehen aus einem Molekülgitter mit isolierten XeO3-Einheiten,
sie sind hochexplosiv.
XeO3 (s) $% XeC1,5O2 ΔH( ZK402 kJ.mol
Beständig sind wässrige Lösungen von XeO3, in denen es überwiegend molekular
gelöst ist. Außerdem entsteht etwas Xenonsäure H2XeO4, deren Anhydrid XeO3 ist.
XeO3CH2O#H2XeO4
H2XeO4CH2O#H3OCCHXeO4
Die Edelgasverbindungen bestehen aus Molekülen mit polaren kovalenten Bindungen.
Die Molekülgeometrie lässt sich mit dem VSEPR-Modell herleiten (Abb. 4.2a).
Das Molekül XeF2 kann bei Berücksichtigung der Elektronegativitätsdifferenz zwischen
Xe und F mit zwei mesomeren Lewis-Grenzstrukturen unter Beachtung der
Oktettregel beschrieben werden
In Übereinstimmung damit wurde berechnet, dass Xe einfach positiv geladen ist.
Auch das MO-Modell zeigt, dass eine 3-Zentren-4-Elektronen-Bindung vorliegt und
die Bindungen fast nur von p-Orbitalen gebildet werden (Abb. 4.2b).
Beim Molekül XeF4 folgt aus Regel 2 des VSEPR-Modells eine quadratische Molekülgeometrie.
Die berechnete Ladung C2 am Xe stimmt mit der Grenzstruktur überein, die zwei 3-Zentren-4-Elektronen-Bindungen enthält.
Die Oxide XeO3 und XeO4 können mit den Grenzstrukturen unter Erfüllung der
Oktettregel beschrieben werden.
Applications of Noble Gases
Helium ():
Serving as a lifting gas for balloons and research balloons.
Heliox: A mixture of (usually ) used for deep-sea diving to prevent nitrogen narcosis.
Coolant: Liquid helium is used as a coolant for high-field magnets in NMR spectrometers and Magnetic Resonance Imaging (MRI/Kernspintomographen).
Neon (): Used as a filling gas for light bulbs and "neon tubes" for advertising signs.
Argon ():
Inert Gas: Used in metallurgical processes and as a shielding gas in welding.
Insulation: Used as a filling gas in incandescent lamps and in the cavities between panes of glass in insulating windows.
Krypton (): Insulation gas in high-efficiency windows and filling gas for specialized lamps and gas discharge lamps.
Xenon (): Used in specialized high-intensity "Xenon lamps" (e.g., automotive headlights).
Noble Gas Compounds
Reactivity Trends:
Reactivity increases down the group as ionization energy decreases.
Xenon () has a similar ionization energy to Oxygen (), which suggested it could form bonds.
Only the strongest oxidizing agents can react with , , and .
Historical Milestones:
Neil Bartlett (March 1962): Synthesized the first noble gas compound, Xenon hexafluoroplatinate ().
Rudolf Hoppe (1962): Synthesized Xenon difluoride () via electrical discharge on mixtures of Xenon and Fluorine.
Konrad Seppelt (1944–): Contributed significantly to understanding the dynamic structures of noble gas compounds.
Xenon Fluorides: Formed step-wise and exothermically by reaction with fluorine:
(, pressure, ratio )
(, ratio )
(, high pressure, ratio )
Oxides and Oxyfluorides:
Known oxides: and .
Known oxyfluorides: , and .
Structure of : Described as having a mobile electron pair that moves over the faces and edges of the octahedron, distorting it dynamically.
7.2 Gas Laws
Avogadro's Law:
(at constant and ).
Equal volumes of ideal gases under same and contain equal numbers of molecules.
Standard Molar Volume: At () and (Standard conditions/Normalbedingungen), one mole of an ideal gas occupies .
Avogadros Gesetz
- Gleiche Volumina idealer Gase enthalten bei gleichem Druck und gleicher Temperatur
gleich viele Teilchen.
In gleichen Volumina idealer Gase sind bei gleichem Druck und gleicher
Temperatur gleich viele Moleküle enthalten.
➢Bei 0°C (273 K) und 1.013 bar (= Normalbedingungen) nimmt jedes ideale Gas
Je kleiner der Druck eines Gases und je höher seine Temperatur ist, umso besser
sind die Voraussetzungen für ein ideales Verhalten erfüllt. Bei Drücken p <= 1 bar
und Temperaturen T S 273K gehorchen in guter Näherung beispielsweise Wasserstoff,
Stickstoff, Sauerstoff, Chlor, Methan, Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonooxid
und die Edelgase dem idealen Gasgesetz.
pro Mol ein Volumen von 22.413837 L ein.
Die relativen Molekülmassen entsprechend damit dem Gewicht des Molvolumens (Vm).
Eine Molmassenbestimmung entspricht damit der Aufgabe, das Gewicht eines
Gasvolumens zu bestimmen.Außerdem spielen die idealen Gaskonstanten eine wichtige Rolle, da sie es ermöglichen, die Beziehung zwischen Druck, Volumen und Temperatur für ideale Gase zu beschreiben.
Boyle-Mariotte Law:
(at constant ).
Pressure is inversely proportional to volume.
Boyle-Mariottesches Gesetz
Der Druck idealer Gase ist bei gleicher Temperatur und gleicher Stoffmenge
umgekehrt proportional zum Volumen.
Bei konstanter Temperatur gilt für ideale Gase
pVZ const.
• Boyle-Mariottesches Gesetz
➢Je größer der Druck des Gases, desto kleiner das Volumen.
Gay-Lussac's Laws:
1st Law: (at constant ). Volume is proportional to absolute temperature.
2nd Law: (at constant ). Pressure is proportional to absolute temperature.
Gesetz von Gay-Lussa
Das Volumen eines idealen Gases ist bei gleichem Druck und gleicher
Stoffmenge proportional zur Temperatur.
➢Ein Gas dehnt sich bei Erwärmung aus und zieht sich beim Abkühlen zusammen.
Bei Erwärmung erhöht sich der Druck, bei Abkühlung wird der Druck geringer
Bei konstantem Volumen gilt für ideale Gase p =
const · T.
Ideal Gas Law:
Combine laws: .
Universal Gas Constant: .
Definition: A gas is ideal if there are no attractive forces between particles and the volume of the particles is negligible compared to the total gas volume.
Ein Gas verhält sich ideal, wenn zwischen den
Gasteilchen keine Anziehungskräfte wirksam sind und wenn das Volumen der Gasteilchen
vernachlässigbar klein ist gegen das Volumen des Gasraums. Für diesen
Grenzfall gilt das ideale Gasgesetz
pV= nRT
Das ideale Gasgesetz
1) V n (Teilchenzahl) Avogadrosches Gesetz
2) V 1/p(bei T = konst. und n = konst.) Boyle-Mariottsche Gesetz
3) V T (bei p = konst und n = konst.) Guy-Lussac Gesetz
→ V n T/p
oder p V = n R T = Ideales Gasgesetz
R = universelle Konstante = 8.3143 J/(K mol)
Def. Ein Gas verhält sich dann ideal, wenn zwischen den Gasteilchen
keine Anziehungskräfte wirksam sind und wenn das Volumen der Gasteilchen
vernachlässigbar klein ist gegen das Volumen des Gasraums.
p · V = n · R · T
Ein Gas verhält sich dann ideal, wenn zwischen den Gasteilchen keine
Anziehungskräfte wirksam sind und wenn das Volumen der Gasteilchen
vernachlässigbar klein ist gegen das Volumen des Gasraumes.
absolute Temperaturskala (Kelvi- Skala)
Kelvin-Skala = absolute Skala → 0 K = absolute Nullpunkt (keine negativen Werte).
Ideales Gas: Bei T = 0 K → V = 0.
Real: es tritt vorher eine Verflüssigung des Gases ein.
Extrapolation eines idealen Gases gegen V = 0 ergibt: 0 K = -273.15 °C = absolute Nullpunkt.
Gesamtdruck: Summe der Partialdrücke
pgesamt = pA + pB + pC + . . .
Anteil von A am Gesamtdruck
entspricht molarem Anteil
Kinetische Gastheorie
Basis: Druck wird durch elastische Stöße zwischen den Gasmolekülen erzeugt
Annahmen:
kein Eigenvolumen
keine Ww. der Gasmoleküle
gleichmäßige Verteilung der Gasmoleküle im Raum (Statistik)
mittlere kinetische Energie hängt von der Temperatur ab
bei gleicher Temperatur ist für alle Gase die mittlere kin. Energie gleich
Konsequenzen: → Dalton-Gesetz für Partialdruck:
in Gasgemischen trägt jede Sorte entsprechen der Molzahl bei pGesamt = a pA + b pB + c pC + . . .
schwere Gasteilchen diffundieren langsamer (Ekin = ½ mv2)
Graham:
Effusionsgesetz zur Molmassenbestimmung VA
2/VB
2 = mB/mA = MB / MA
➢ Isotopentrennung UF6,
235U/238/U: V 0.4%
➢ Wärmeleitfähigkeit hängt von Molmasse ab (hoch für H2, He)
➢ Schallgeschwindigkeit hängt von Molmasse ab (hoch für H2, He)
a) Geschwindigkeitsverteilung von Sauerstoffmolekülen bei zwei Temperaturen.
Mit wachsender Temperatur erhöht sich die mittlere Geschwindigkeit der Moleküle.
Gleichzeitig wird die Geschwindigkeitsverteilung diffuser: der Geschwindigkeitsbereich verbreitert
sich, die Anzahl von Molekülen mit Geschwindigkeiten im Bereich der mittleren
Geschwindigkeit wird kleiner.
b) Geschwindigkeitsverteilung von Sauerstoffmolekülen und Wasserstoffmolekülen bei 300 K.
Die mittlere Geschwindigkeit der leichteren Moleküle ist größer, die Geschwindigkeitsverteilung
diffuser
Reale Gase
Eigenvolumen
➢ Interatomarer (intermolekulare) Ww.
Van der Waals-Gleichung für reale Gase: (p + n2a/V2)(V – nb) = nRT
n Molzahl
a berücksichtigt zusätzliche intermolekulare WW. (reduziert Gesamtdruck)
b berücksichtigt Eigenvolumen der Gasmoleküle (reduziert freies Volumen)
Größe von a und b sind Stoffkonstanten, in a gehen Zahl der Elektronen und Polarität ein, in b geht Größe der beteiligten
Atome ein
Edelgase als gute Annäherung an id. Gase (je kleiner, desto besser) CO2, NH3, H2O als schlechte Annäherung
Konsequenzen der WW. → Kondensation, Kristallisation, (-Zustandsdiagramm)
Determining Molar Mass ():
Since , then .
Rearranging: .
Absolute Temperature (Kelvin Scale):
Absolute zero () is defined where an ideal gas would have .
Extrapolation gives .
Conversion: .
Kinetic Theory and Real Gases
Kinetic Gas Theory Basis:
Pressure results from elastic collisions between molecules.
Assumptions: No intrinsic volume, no intermolecular interactions, uniform distribution, and mean kinetic energy () depends only on temperature.
kinetischen Gastheorie. Die Gasteilchen befinden sich in dauernder
schneller Bewegung. Sowohl zwischen den einzelnen Teilchen als auch zwischen den
Teilchen und der Gefäßwand des Gases kommt es zu elastischen Zusammenstößen.
In gasförmigem Wasserstoff unter Normalbedingungen erfährt z.B. ein H2-Molekül
durchschnittlich 1010 Zusammenstöße pro Sekunde. Die durchschnittliche Entfernung,
die ein Molekül zwischen zwei Zusammenstößen zurücklegt, wird mittlere
freie Weglänge genannt, sie beträgt für Wasserstoff etwa 10K5 cm.
Dalton's Law of Partial Pressures:
The pressure of a gas in a mixture is proportional to its mole fraction.
Gesetz von Henry-Dalton.
Die Löslichkeit eines Gases A ist bei gegebener Temperatur proportional zu seinem
Druck.
cA =KpA
K wird Löslichkeitskoeffizient genannt. Bei Erhöhung des Druckes um das fünffache
nimmt auch die Löslichkeit um das fünffache zu. Auf Gase, die mit dem Lösungsmittel
chemisch reagieren, wie z.B. HCl, ist das Gesetz nicht anwendbar.
Graham's Law of Effusion:
.
Heavier gas particles diffuse slower.
Applications: Isotope separation ( for ), thermal conductivity, and speed of sound measurements.
📝 Grahamsches Effusionsgesetz
1. Definition & Grundkonzept
Das Grahamsche Gesetz (formuliert von Thomas Graham) beschreibt das Verhältnis zwischen der Ausströmgeschwindigkeit (Effusionsrate) eines Gases und seiner molaren Masse.
Die Kernbotschaft: Je leichter die Gasmoleküle sind, desto schneller bewegen sie sich bei gleicher Temperatur und desto schneller strömen sie durch eine kleine Öffnung.
Effusion vs. Diffusion:
Diffusion: Freiwillige Durchmischung von Gasen durch Eigenbewegung (z.B. Parfum im Raum).
Effusion: Das Entweichen von Gasmolekülen durch ein winziges Loch (Pore) in ein Vakuum oder einen Raum mit niedrigerem Druck, ohne dass die Moleküle dabei miteinander kollidieren.
2. Die mathematische Formel
Unter gleichen Temperatur- und Druckbedingungen gilt: Die Effusionsrate ($r$) ist umgekehrt proportional zur Quadratwurzel der molaren Masse ($M$) des Gases.
Für zwei verschiedene Gase ($A$ und $B$) gilt die Formel:
Da die Dichte ($\rho$) eines Gases bei gleichem Druck und gleicher Temperatur proportional zur molaren Masse ist, kann man die Formel auch so schreiben:
$r_A, r_B$: Effusionsraten (z.B. in $\text{mol/s}$ oder $\text{ml/s}$)
$M_A, M_B$: Molare Massen (in $\text{g/mol}$)
$\rho_A, \rho_B$: Dichten der Gase (in $\text{g/L}$)
3. Physikalische Begründung (Kinetische Gastheorie)
Warum verhält sich das so? Bei gleicher Temperatur besitzen alle Gase die gleiche mittlere kinetische Energie ($E_{kin}$).
Die Formel für die kinetische Energie lautet:
Wenn Gas $A$ und Gas $B$ die gleiche Energie haben ($E_{kin, A} = E_{kin, B}$), folgt daraus:
💡 Fazit: Ein Teilchen mit großer Masse ($m$) muss eine kleinere Geschwindigkeit ($v$) haben, um die gleiche Energie wie ein leichtes Teilchen zu besitzen.
4. Anwendungsbeispiel (Rechenaufgabe)
Frage: Ein Luftballon ist mit Helium ($\text{He}$, $M = 4{,}0 \text{ g/mol}$) gefüllt, ein anderer mit Stickstoff ($\text{N}_2$, $M = 28{,}0 \text{ g/mol}$). Welches Gas entweicht schneller durch die Poren des Ballons und wie viel mal schneller?
Lösung:
Wir setzen die Werte in das Grahamsche Gesetz ein:
Antwort:
Helium entweicht ca. 2,65-mal schneller aus dem Ballon als Stickstoff. Deshalb verlieren Heliumballons im Alltag so schnell ihre Form!
5. Wichtige Vokabeln (Deutsch ↔ Chinesisch)
die Effusion = 逸散
die Diffusion = 擴散
die Ausströmgeschwindigkeit / Effusionsrate ($r$) = 逸散速率
die molare Masse ($M$) = 摩爾質量 / 分子量
die Dichte ($\rho$) = 密度
umgekehrt proportional = 成反比
die Quadratwurzel = 平方根
die Kinetische Gastheorie = 氣體動力論
Real Gases and Van der Waals Equation:
Real gases deviate from ideal behavior due to intrinsic volume and interatomic interactions.
Equation:
: Account for intermolecular attraction (reduces net pressure).
: Accounts for the intrinsic volume of the molecules (reduces free volume).
Compressibility Factor (): . For an ideal gas, . Deviations occur at high pressures (volume effect) and low temperatures (attraction effect).
📝 Chemie-Notizen: Reale Gase & Van-der-Waals-Gleichung
1. Das Problem mit der idealen Gasgleichung
Die ideale Gasgleichung ($p \cdot V = n \cdot R \cdot T$) basiert auf zwei theoretischen Annahmen, die für ideale Gase gelten:
Gasteilchen sind punktförmig (sie haben kein Eigenvolumen).
Es gibt keine Wechselwirkungen (Attraktion oder Repulsion) zwischen den Teilchen.
In der Realität (Reale Gase) gilt das nicht:
Bei hohem Druck ($p \uparrow$) werden die Gase so stark komprimiert, dass das Eigenvolumen der Teilchen nicht mehr ignoriert werden kann.
Bei niedriger Temperatur ($T \downarrow$) bewegen sich die Teilchen so langsam, dass die zwischenmolekularen Anziehungskräfte (z. B. Van-der-Waals-Kräfte) spürbar werden und das Gas verflüssigen können.
2. Die Van-der-Waals-Gleichung
Johannes Diderik van der Waals hat 1873 die ideale Gasgleichung modifiziert, indem er zwei Korrekturfaktoren ($a$ und $b$) einführte.
Für 1 Mol Gas ($n = 1$, mit dem molaren Volumen $V_m = \frac{V}{n}$) vereinfacht sich die Formel zu:
3. Die Korrekturfaktoren im Detail
A. Der Binnendruck / Kohäsionsdruck ($\frac{a \cdot n^2}{V^2}$)
Problem: Gasteilchen ziehen sich gegenseitig an. Ein Teilchen, das an die Gefäßwand stößt, wird von den Teilchen dahinter zurückgezogen. Der gemessene Druck $p$ ist also kleiner als bei einem idealen Gas.
Lösung: Der Term $\frac{a \cdot n^2}{V^2}$ wird zum gemessenen Druck addiert, um diesen "Verlust" auszugleichen.
Konstante $a$: Ein Maß für die Stärke der Anziehungskräfte zwischen den Teilchen. (Einheit: $\text{bar} \cdot \text{L}^2 / \text{mol}^2$).
B. Das Kovolumen / Eigenvolumen ($n \cdot b$)
Problem: Die Teilchen sind keine mathematischen Punkte; sie nehmen selbst Raum ein. Den Gasteilchen steht also weniger freier Raum zur Bewegung zur Verfügung, als das Gesamtvolumen $V$ des Behälters vermuten lässt.
Lösung: Das Eigenvolumen $n \cdot b$ wird vom Gesamtvolumen $V$ abgezogen.
Konstante $b$: Das effektive Eigenvolumen der Gasmoleküle pro Mol. (Einheit: $\text{L} / \text{mol}$).
4. Der Realgasfaktor (Kompressibilitätsfaktor $Z$)
Um zu messen, wie stark ein Gas vom idealen Verhalten abweicht, nutzt man den Faktor $Z$:
$Z = 1$: Perfekt ideales Gas (z. B. Edelgase bei Raumtemperatur).
$Z < 1$: Anziehungskräfte dominieren. Das Gas lässt sich leichter komprimieren als ein ideales Gas (typisch bei mittlerem Druck).
$Z > 1$: Abstoßungskräfte / Eigenvolumen dominieren. Das Gas lässt sich schwerer komprimieren, weil die Teilchen zu nah beieinander sind (typisch bei sehr hohem Druck).
5. Wichtige Vokabeln (Deutsch ↔ Chinesisch)
das reale Gas = 真實氣體
das ideale Gas = 理想氣體
die Zustandsgleichung = 狀態方程
das Eigenvolumen / Kovolumen ($b$) = 體積修正項 / 本身體積
der Binnendruck ($a$) = 內壓力 / 吸力修正項
die Wechselwirkung = 相互作用
die Anziehungskraft (Attraktion) = 吸引力
die Abstoßungskraft (Repulsion) = 排斥力
der Realgasfaktor / Kompressibilitätsfaktor ($Z$) = 壓縮因子