Der Prozess der Wahrnehmung
Definition: Wahrnehmung ist ein aktiver Przess, bei dem Selektion und Weglassen, Ergänzung und Strukturieren eine wichtige Rolle speilen! Das Egebnis des aktiven Wahrnehmungsprozesses, bei dem verschiedene Organe zusammenwirken, ist Informationsgewinn und Informationsverarbeitung
Paradigma: Beispiel, Muster, Annahme
Paradigamwechsel: ersetzt alte Denkmodelle durch Neue aufgrund von neuen Informationen
Synästhesie: verbindung von verschiednen Sinnen
Häufigste Formen:
Graphem-Farb Synästhesie: Buchstaben und/oder Zahlen sind mit einem Farbeindruck verbunden (häufigste)
Fabiges Höhren: Geräusche und/oder Musik werden gleichzeitig in Farbe und/oder Formen wahrgenimmen
Sequenz-Raum Synästhesie: Zeiteinheiten wie z.B. Wochentage, Monate, das Jahr oder auch Ziffern besitzen eine bestimmte räumliche Anordnung
Ordinak Linguistic Personification: Grapheme werden nicht nur mit Farbe und Form sonder auch mit einem Geschlecht, Charaktereigenschaft ung ggf. Emotionen belegt
Synästhetiker haben meist eine erhöhte kreativität, Merkfähigkeit, Vorstellungskraft und Detailwahrnehmung
Die 5 Sinne:
Visuel
Auditiv
Kinästetisch
Gustatorisch
Olfaktorisch
Wahrnehmung ist immer auch eine Wechselwirkung zwischen Beobachter und Beobachtetem und keineswegs Obgjektiv, da nicht sensorische Faktoren wie Erwartung, Einstellung und selektive Aufmerksamkeit die Wahrnehmung beeinflussen!
Wichtige Begriffe (Fechner):
Reizschwelle → qualität und intensität, die der Reiz haben muss, um wahrgenommen zu werden
Unterschiedsschwelle → min. An unterschied zw. 1. und 2. Reiz um den 2. Wahrnehmen zu können
Adaptionsniveau → subjektiv
Sensorische Adaption → Abnahme von Empfindlichkeit zu einem konstanten Reiz
Wahrnehmung Rose:
Für eine/en Biologen/in ist es wichtig, die Rose in ihre Gattung einteilen zu können und eine Deskription geben zu können
Für den kleinen Prinzen ist die Beziehung zur Rose von bedeutung
→ Wir nehmen das Wahr, was unseren Bedürfnissen, Erfahrungen und Erwartungen entspricht
Der Prozess der Wahrnehmung:
Reize aus dem Körperinneren/Umwelt → Sinnesorgane → Nervensystem → Gehirn (Bisherige Erfahrungen) → Empfindung → Bewertung → Reaktion
Psychophysik: Welche Reize wir wahrnehmen können; Beschreibung zwischen dem physikalischen Reiz und der dadurch ausgelösten Empfindung
Nich-sensorische Einflüsse auf die Wahrnehmung:
Individuelle Faktoren (Augenblicklicher emotionaler Zustand, Erfahrungen, Einstellungen und Wertehaltung)
Selektive Aufmerksamkeit
Das Gehirn blendet „unwichtige“ Eindrücke aus (selektion)
Wir nehmen nich alles bewusst wahr, was um uns geschieht
Cocktail-Party Effekt: Das Gehirn versucht trotz zahlreichen Nebengeräuschen herauszufiltern was es für wichtig hält (Bsp.: eigner Name)
Eingeschränkte Sinnespsychologische Wahrnhemung:
Sensorische Deprivation → abschirmen von jeglichen physichen Reizen
Hospitalismus → Entwicklungsstörung: mangelnde emotionale Zuwendung während eines längeren Aufenthaltes bsp. Im Krankenhaus, Kinderheim oder Waisenhaus von Kindern
Kasperhauser Syndrom → aus Hospitalismus resultierende Entwicklungsrückstände, psychische Schäden
Synästhesie
Soziale Whrnehmung
Halo Effekt:
Wahrnehmungsfehler
Schließung aufgrund von einer auffälligen Eigenschaft auf viele andere Eigenschaften ohne Begründung
1. Eindruck überstrahlt die restliche Wahrnehmung (Halo=Heiligenschein)
Vorurteile
feste Meinungen und Bewertungen über Personengruppen mit mangelnder Informationen oder persönlichen Erfahrungen
Alle Ärzte sind intelligent
Alle Jugendlichen unzuverlässig
Alle Ausländer faul
Zirkuläre Kausalität
Kreislauf
Kind verhält sich aggresiv → Eltern ragieren strenk → Kind wird noch aggresiver → Eltern werden noch strenger
Primacy Effekt
erste Informationen und Eindrücke merkt man sich am besten und werden dh. Stärker gewichtet
Selbsterfüllende Prophezeiung
Erwartungen die tatsächlich eintreffen
Positiv: Schüler glaubt an sich → lernt motiviert → besteht die prüfung
Negativ: Schüler hat große Selbstzweifel → lernt unmotiviert → besteht die Prüfung nicht
Visuelle Informationsverarbeitung:
Gehirn analysiert Visuelle Infomationen nach 4 Aspekten:
Farbe → Verarbeitung der Farbe nach Farbton, Sättigung und Helligkeit
Verschiedene Therorien:
Dreikomponententehorie: grundfarben: rot, grün und blau
Gegenfarbtheorie: vier Primärfarben: Komplimentärfarben: rot-grün und Blau-gelb und Schwarz-weiß für die helligkeit
→ Zonentheorie: Theorien wiedersprechen sich nicht, aufeinanderfolgende Stufen der Verarbeitung
Bewegung → Wertung von motorischen Infos
Tiefe → Fähigkeit Gegenstände in 3 Dimensionen zu sehen
Form
Bewusst vs. Unbewusst
Bewusste Wahrnehmung → Aufmerksamkeit wird selektiv, bewusst und aktiv auf bestimmte Reize gerichtet
Unbewusste Wahrnehmung → sensorische Reize werden zwar im Gehirn verarbeitet, schaffen es aber nicht in unser bewusstes Denken