Lernzettel PoWi LK: Soziale Marktwirtschaft
Wirtschaftssysteme im Vergleich
Freie Marktwirtschaft:
Privateigentum, Vertragsfreiheit, geringer Staatseinfluss.
Chancen: Freiheit, Innovation.
Risiken: Ungleichheit, Marktversagen.
Planwirtschaft:
Staat besitzt Produktionsmittel, zentrale Planung.
Chancen: Gleichheit, Versorgungssicherheit.
Risiken: Ineffizienz, Mangelwirtschaft.
Soziale Marktwirtschaft:
Kombination aus Markt und sozialem Ausgleich.
Leitsatz: 'So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig'.
Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft (Bsp. Mietpreisbremse)
Marktprinzip: Eingriff in Preisbildung nötig (stark außer Kraft gesetzt, da keine freie Preisbildung stattfindet).
Sozialprinzip: Sicherstellung bezahlbaren Wohnraums (ist sehr stark gewichtet, da bezahlbarer Wohnraum generiert wird).
Wettbewerbsprinzip: Markt bleibt erhalten (Wohnung kann im Rahmen der Preisfestsetzung angeboten werden).
Eigentumsprinzip: Eigentum mit sozialer Pflicht (eingeschränkt, da ich nicht frei über den Preis bestimmen kann).
Haftungsprinzip: Verantwortung für eigenes Handeln (bleibt erhalten, da der Mieter/Besitzer für seine Handlungen haftet).
Rolle des Staates
Ordnungspolitik: Wettbewerbsregeln, Verbraucherschutz, Arbeitnehmerschutz.
Aktives Eingreifen: Subventionen, Kurzarbeitergeld, Mietpreisbremsen.
Wirtschaftswunder
Nachkriegszeit: Einführung der sozialen Marktwirtschaft durch Ludwig Erhard.
Erfolge: Wachstum, Beschäftigung, soziale Sicherheit.
Machtkonzentration & Kartelle
Gefahren: Oligopole, Preisabsprachen.
Lösung: Bundeskartellamt überwacht Wettbewerb.
Preisbildung & Marktversagen (Grundwissen)
Idealer Markt: Gleichgewicht durch Angebot & Nachfrage.
Marktversagen: Monopole, externe Effekte, öffentliche Güter.
BinnenachfrageBinnenachfrage
Die Binnennachfrage umfasst die Gesamtheit aller Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Landes konsumiert werden. Sie spielt eine entscheidende Rolle für das Wirtschaftswachstum, da eine hohe Nachfrage Unternehmen zu vermehrter Produktion und Investition anregt, was wiederum Arbeitsplätze schafft und Einkommen erhöht.
Zur Ankurbelung der Binnennachfrage können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
Erhöhung der Löhne: Wenn die Löhne steigen, haben die Verbraucher mehr Geld zur Verfügung, um Güter und Dienstleistungen zu kaufen.
Ausbau der Sozialleistungen:
/
Definition: Inländische Nachfrage nach Gütern/Dienstleistungen.
Maßnahmen: Löhne, Sozialleistungen, Subventionen.
Wirtschaftssystem der USA
Merkmale: Freie Marktwirtschaft, wenig staatliche Eingriffe.
Vergleich: Weniger soziale Absicherung, mehr Eigenverantwortung.
Ordoliberalismus (Walter Eucken)
Staat setzt Rahmenbedingungen für Wettbewerb.
Prinzipien: Vertragsfreiheit, Privateigentum, Haftung, stabile Politik.
Der "dritte Weg" - Soziale Marktwirtschaft
Merkmale:
Freiheit.
Effizient.
Sozialer Ausgleich.
Kategorien des Politischen
Legitimität
Effizienz
Sicherheit
Freiheit
Bezug auf Wirtschaftssysteme: Marktwirtschaft vs. Planwirtschaft
Freiheit ++
Sicherheit ++
Effizienz ++
Legitimität +
Bedarfspyramide:
Luxusbedarf (Autos, Handys).
Soziale Bedürfnisse (Freunde, Liebe, Beziehung).
Grundbedürfnisse (Nahrung, Wohnung, Weichung/Sicherheit).
Poli Klausur – Prüfungsthemen
Wirtschaftssysteme:
Soziale Marktwirtschaft
Freie Marktwirtschaft
Planwirtschaft
Grundideen:
Grundrechte
Menschenbild
Chancen
Risiken
Wirtschaftswunder
Machtkonzentration:
Zulassen?
Kartellbildung
Kartellbehörde
Soziale Marktwirtschaft in Deutschland:
Positive Aspekte
Preisbildung
Marktformen:
Oligopol
Monopol
Konsequenzen
Wirtschaftsmodell der USA
Binnennachfrage
Ordoliberalismus
Walter Eucken