Deutsche Küsten
Nordsee
- Gezeiten wirken stark wegen breiter Verbindung zum Atlantik.
- Regelmäßiges Heben und Senken des Meeresspiegels.
- Watt: Abwechselnd überfluteter/trockenliegender Meeresboden.
- Fläche: ca. 575.000 km².
- Bedeutende Flüsse münden (Rhein, Elbe).
- Dicht befahren (Schifffahrt).
- Viele Inseln und Halbinseln.
- Inseln: vollständig von Wasser umgeben.
- Halbinseln: mit Festland verbunden, teilweise von Meer umgeben (Beispiel: Jütland).
Ostsee
- Durch schmale Meerenge mit Nordsee verbunden.
- Fast vollständig vom Festland umschlossen (Binnenmeer).
- Gezeiten treten schwach auf.
- Geringerer Salzgehalt.
- Viele Flüsse münden.
- Fläche: ca. 412.500 km².
- Wichtige Inseln: Seeland, Fünen, Lolland, Bornholm, Gotland, Öland, Usedom.
- Halbinselbeispiel: Fischland-Darß-Zingst.
- Wichtige Städte: Kopenhagen, Malmö, St. Petersburg, Lübeck, Danzig.
- Bekannte Veranstaltungen: Kieler Woche, Hanse Sail Rostock.
Küstenerosion und -gestaltung
- Wellen und Strömung transportieren Material.
- Steilküste: Meer trifft auf hoch aufragendes Festland.
- Kliff: Steilküstenabschnitt.
- Brandungshohlkehle: Ausgehöhlter Bereich.
- Brandungsplattform: Durch Wellen geformt.
- Abbrechen von Teilen möglich.
- Kreidefelsen (Rügen) und Helgoland bekannt.
- Flachküste: Allmählicher Übergang ins Meer.
- Typisch: Sandstrände.
- Wind formt Dünen.
- Strandhafer zur Befestigung.
- Ausgleichsküste: Entsteht durch Abtragung und Ablagerung von Sand und Kies.
- Ursprüngliche Buchten werden geschlossen.
- Geradlinige Küstenabschnitte entstehen.
Gezeiten
- Regelmäßiges Heben und Senken des Meeresspiegels.
- Ebbe: Ablaufen des Wassers (ca. 6 Stunden, 12 Minuten, 30 Sekunden).
- Niedrigwasser: Niedrigster Stand.
- Flut: Auflaufen des Wassers (ca. 6 Stunden, 12 Minuten, 30 Sekunden).
- Hochwasser: Höchster Stand.
- Tidenhub: Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser.
- Priele: Kleine und große Rinnen im Watt.
Sturmfluten und Küstenschutz
- Sturmflut: Durch Sturm verstärkte Flut.
- Kann Flüsse am Ablaufen ins Meer hindern.
- Historische Sturmflut in Hamburg (1962).
- Halligen: Überreste zerstörter Küstenabschnitte, dienen als Wellenbrecher.
- Deiche: Schutz des Landes seit über 1000 Jahren.
- Flach gebaute Deiche zur Wellenbrechung.
- Früher aus Meeresschlamm, heute stabiler.
- Wellenbrecher: Schwächen Wellen ab.
- Buhnen: Dämme ins Meer, verhindern Abtragung.
- Sandaufspülungen: Ersetzen verlorenes Strandmaterial durch Saugbagger.