Detailed Notes on Databases in Enterprises

Einleitung und Übersicht

  • Einführung in das Thema Datenbanken im Unternehmen
    • Relevanz für verschiedene Bereiche: Industrie, Handel, Banken, Dienstleistungsunternehmen und öffentliche Verwaltung.

Anforderungen an Informationssysteme

  • Informationssystem: Ein System zur Verarbeitung von Informationen:
    • Erfassung, Übertragung, Transformation, Speicherung und Bereitstellung von Daten.
    • Dient der Bereitstellung von Informationen auf allen Management-Ebenen.

Geschichtliche Entwicklung von Datenbanksystemen

  • 1. Generation (vor 1960): Sequentielle Verarbeitung von Daten;
    • Verwendung von Lochkarten und Magnetbändern.
  • 2. Generation (1960-1970): Einführung von Magnetplatten;
    • Erlaubte direkten Zugriff auf Daten.
  • 3. Generation (ab 1970):
    • Entwicklung von Datenmodellen zur logischen Beschreibung.
    • Trennung zwischen logischer und physischer Information.
  • 4. Generation:
    • Verteilte Datenbanksysteme, Data Warehouses, NoSQL-Datenbanken.

Vergleich zwischen Dateisystemen und Datenbanksystemen

  • Isolierte Dateiverwaltung:
    • Jedes Programm hat seine eigenen Daten.
    • Nachteile:
    • Hohe Redundanz und Inkonsistenz möglich.
    • Physische Datenabhängigkeit.
  • Integrierte Dateiverwaltung:
    • Zentrale Sammlung aller Dateien, jedoch weiterhin physische Abhängigkeiten.
    • Erhöhte Konsistenz und verringerte Redundanz.
  • Datenbanksystem: Trennung von Daten und Programmen;
    • Logische Sicht für Anwendungsprogramme, behandelt die physischen Details nicht.
    • Vorteile:
    • Redundanz vermeiden, hohe Flexibilität.
    • Datensicherheit und Integrität gewährleisten.

ANSI SPARC 3-Schichten-Architektur

  • Externe Schicht: Verschiedene Benutzeransichten.
  • Konzeptionelle Schicht: Logische Beschreibung der Gesamtdatenbank.
  • Interne Schicht: Physische Beschreibung und Speicherung.
    • Änderungen auf einer Schicht beeinflussen nicht die anderen;
    • Erhöht Flexibilität und reduziert Abhängigkeiten.

Charakteristische Eigenschaften von Datenbanken

  • Persistenz: Daten überdauern Transaktionen.
  • Mehrbenutzerbetrieb: Unterstützung für gleichzeitige Zugriffe ohne Datenkonflikte.
  • Zuverlässigkeit:
    • Bestätigungen aller Änderungen, Wiederherstellung bei Systemfehlern.
  • Datensicherheit:
    • Vergabe und Verwaltung von Zugriffrechten.

Rollen im Datenbankbereich

  • DBA (Datenbankadministrator): Verwaltet das DBMS, Sicherheit, Zutrittsrechte.
  • Datenbankdesigner: Definiert konzeptionelle und externe Schemata.
  • Endbenutzer: Unterschiedliche Kenntnisstufen:
    • Gelegentliche Benutzer bis hin zu komplexen, „sophisticated“ Benutzern.

Phasen des Datenbankentwurfs

  1. Anforderungserhebung und -analyse
    • Analyse der Geschäftsprozesse, Entwurf von Transaktionen.
  2. Konzeptuelle Modellierung
    • Schaffung eines konzeptionellen Modells.
  3. Logisches Design
    • Erstellung des logischen Schemas.
  4. Implementationsphase
    • Physisches Design und Implementierung des DBMS.