Lektion 2 teil 1 text 1
Vor drei Monaten bin ich mit meiner Ehefrau in eine neue Wohnung umgezogen, weil mein Arbeitgeber mir eine neue Stelle angeboten hat. Der Umzug war nicht leicht, denn wir mussten viele Sachen packen und alles in Kartons legen. Mein Vater und meine Mutter haben uns geholfen, und sogar mein Bruder und meine Schwester sind gekommen. Mein Sohn hat kleine Dinge getragen, und meine Tochter hat die leichten Schüsseln in eine Kiste gelegt. Meine Großmutter hat uns eine warme Decke gegeben, weil es draußen kalt war. Am Anfang hatte ich ein komisches Gefühl, weil ich mein altes Zuhause vermisst habe, aber ich wusste, dass dieser Umzug ein neuer Anfang ist.
In der neuen Wohnung gibt es eine große Küche. Oben an der Decke hängt eine schöne Lampe. Wir haben den Herd neben den Kühlschrank gestellt und die Mikrowelle auf den Tisch gestellt. Die Spülmaschine steht jetzt zwischen dem Herd und dem Kühlschrank. Meine Ehefrau hat die Pfanne in den Schrank gelegt, und nun liegt sie im Schrank. Ich habe die Messer, Gabeln, Esslöffel und Teelöffel in eine Schublade gelegt. Die Tassen, Gläser und Becher stehen im Regal. Mein Schwager hat einen großen Topf und eine Kanne gebracht, weil wir noch keine hatten. Meine Schwägerin hat uns sogar einen schönen Bierkrug geschenkt.
Am ersten Abend waren wir sehr müde. Der Arbeitstag war lang gewesen, und ich hatte keine Energie mehr. Trotzdem musste ich noch einige Kartons öffnen. Mein Sohn hat an einer Kiste gezogen, aber sie war zu schwer. Schließlich haben wir alles an seinen Platz gestellt. Als wir endlich fertig waren, habe ich meine Frau angesehen und gesagt, dass ich sehr froh bin. Sie hat gesagt, dass alles gut klappen wird, wenn wir Geduld haben. In dieser Nacht bin ich sofort eingeschlafen, obwohl der Wecker schon für sechs Uhr morgens gestellt war.
Am nächsten Tag habe ich meine neue Küche genau angesehen. Ich habe bemerkt, dass der Kühlschrank nicht richtig funktioniert. Ich habe versucht, die Temperatur zu wechseln, aber es hat nicht geklappt. Deshalb habe ich den Vermieter angerufen. Er hat gesagt, dass er einen Techniker schicken wird. Zum Glück war es kein großes Problem, und schließlich hat alles wieder funktioniert.
Meine Familie bedeutet mir sehr viel. Mein Vater hat gesagt, dass er stolz auf mich ist. Meine Mutter hat gefragt: „Wie heißt die Mutter von deinem Mann?“ und meine Frau hat gelacht und geantwortet: „Die Schwiegermutter!“ Später hat mein Bruder gefragt: „Und wie heißt der Vater von meiner Frau?“ Ich habe gesagt: „Der Schwiegervater!“ Wir haben viel gelacht, weil solche Fragen manchmal verwirrend sind.
Wenn ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause komme, dann setze ich mich gern mit einer Tasse Tee auf das Sofa. Wenn ich genug Energie habe, dann koche ich etwas Leckeres in der Pfanne oder im Topf. Wenn ich keine Energie mehr habe, dann bestelle ich einfach etwas. Manchmal essen wir draußen im Garten, wenn das Wetter schön ist. Dort fühle ich Ruhe und Zufriedenheit.
Obwohl ich meine alte Wohnung manchmal vermisse, weiß ich, dass dieser Schritt richtig war. Mein Arbeitgeber hat gesagt, dass ich gute Arbeit mache, und das gibt mir ein positives Gefühl. Am Anfang war alles neu und vielleicht ein bisschen schwierig, aber nun fühle ich mich hier wirklich zu Hause. Sogar meine Kinder sagen, dass ihnen das neue Viertel besser gefällt. Schließlich haben wir uns gut eingelebt, und ich bin sicher, dass wir hier viele schöne Momente erleben werden.