Normativer und informativer sozialer Einfluss
Normativer sozialer Einfluss:
Individuum richtet sich nach Norm der Majorität, nur um negative Sanktionen durch Gruppe zu vermeiden
Informativer sozialer Einfluss:
Individuum nutzt Majorität als nützliche Informationsquelle
Normativer sozialer Einfluss: Die Asch-Experimente (1951,1956)
Zeigen, dass falsches Urteil der Mehreheit eigene Urteilsbildung beeinflussen kann
Inhalte: Versuchspersonen schätzen Größe einer Linie; wenn vorherige Person falsch, höhere Wahrscheinlichkeit, dass man auch falsch urteilt
Effekte Gruppendrucks beeinflusst durch:
wahrgenommene Wichtigkeit der Gruppe
unmittelbare Anwesenheit der Gruppe
Unterschied:
Private Akzeptanz: Wenn Personen offensichtlich falsches der Majorität internalisieren → Informativer sozialer Einfluss
Öffentliche Compliance: Person richtet sich nach Gruppenurteil, obwohl sie wissen, dass falsch ist → Normativer sozialer Einfluss
Informativer sozialer Einfluss: Die Sherif Studien 1935
Sherif-Studien zum autokinetischen Effekt (=optische Täuschung, wenn Auge keinen 2. Referenzpunkt hat)
Abschätzung der optischen Täuschung in Phasen:
1. Einzelphase: Hohe Varianz in Meinungen
2. Gruppenphase: Angleichen der Einzelemeinungen an Gruppenmeinung
3. 2. Einzelphase: Urteil an Gruppe angepasst
Aufgrund Unsicherheiten Gruppe in 2. Phase als Informationsquelle
Dabei auch private Akzeptanz