Akustik

Schall Mechanische Schwingungen in elastischen Medien. Schwingung Bewegung der Masseteilchen um Ruhelage. Schallwelle Fortpflanzung von Schwingungen durch Medium. Longitudinalwelle Schallausbreitungs- und Schwingungsrichtung sind gleich. Transversalwelle Schwingungsrichtung steht senkrecht zur Ausbreitungsrichtung. Dehnwelle Überlagerung von Longitudinal- und Transversalwelle. Biegewelle Überlagerung von longitudinalen und transversalen Schwingungen. Luftschall Schall, der sich in Luft und Gasen ausbreitet. Körperschall Schall, der sich in festen Körpern ausbreitet. Fluidschall Schall, der sich in Flüssigkeiten ausbreitet. Schallausbreitungsgeschwindigkeit Geschwindigkeit, mit der sich Schallwellen fortpflanzen. c Symbol für Schallausbreitungsgeschwindigkeit. Adiabatenexponent κG, beschreibt thermodynamische Eigenschaften von Gasen. Gaskonstante RG, spezifische Konstante für Gase. Absoluttemperatur TG, Temperatur in Kelvin. Kompressibilität k, beschreibt Volumenänderung bei Druckänderung. Kompressionsmodul K, Kehrwert der Kompressibilität. Elastizitätsmodul E, Maß für die Steifigkeit eines Materials. Rohdichte ρ, Dichte eines Materials in kg/m³. Querkontraktionszahl ν, beschreibt das Verhältnis der Querdehnung zur Längsdehnung. Kreisfrequenz ω, gleich 2·π·f, Frequenz in Hz. Frequenz f, Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Ton Schallschwingung mit harmonischem Zeitverlauf. Geräusch Zusammensetzung mehrerer Teiltöne. Frequenzbereich Bereich von 100 Hz bis 3200 Hz in Bauakustik. Schallgeschwindigkeit Geschwindigkeit des Schalls in verschiedenen Medien. Frequenz Anzahl der Schwingungen pro Sekunde in Hz. Terzbänder Frequenzstufen, die in Terzen unterteilt sind. Basiston Referenzfrequenz, hier 100 Hz. Oktave Verdopplung der Frequenz, z.B. 100 Hz zu 200 Hz. Schallgeschwindigkeit in Luft Berechnung: cL = √(κL · RL · TL). κL Adiabatischer Exponent für Luft, 1,4. RL Gaskonstante für Luft, 290 Ws/kgK. Schallgeschwindigkeit in Wasser Berechnung: CW = √(ρW · kW). ρW Dichte von Wasser, 1000 kg/m³. kW Wellenzahl für Wasser, 5,0 · 10⁻¹⁰ m²/s². Schallgeschwindigkeit in Festkörpern Berechnung: c = √(E/ρ). E Elastizitätsmodul eines Materials. ρ Dichte des Materials in kg/m³. Schallintensität I ∼ p², Maß für Schallstärke. Wechseldruck Dynamische Druckschwankung, nicht barometrischer Druck. p0 Minimaler hörbarer Wechseldruck, 2 · 10⁻⁵ N/m². I0 Schwellintensität, 10⁻¹² W/m². Schallpegel Logarithmisches Maß für Schallintensität in dB. Bel Einheit des Schallpegels, 1 Bel = 10 dB. dB Dezibel, gebräuchliche Einheit für Schallpegel. Geräuschpegel Skala zur Bewertung von Geräuschen. Hörbereich Frequenzbereich, den das menschliche Ohr wahrnimmt. Terzfrequenzen Frequenzen, die durch Terzbildung entstehen. Schalldruckpegel Messgröße für den Schallpegel in dB. Lautstärke Empfindungsgrad des Gehörs für Frequenzen. Phon Einheit zur Messung der Lautstärke. A-Frequenzbewertung Bewertungskurve für Geräusche in dB(A). Schallintensität Energie pro Fläche, gemessen in W/m². Bel Einheit, die 10 dB entspricht. Schallübertragungsmechanismus Prozess, wie Schall im Ohr wahrgenommen wird. Schallpegelzunahme Erhöhung des Schalldruckpegels durch mehrere Quellen. Logarithmische Addition Energetische Addition von Schallpegeln. Pegelzunahme Erhöhung des Schallpegels bei mehreren Quellen. Schallquellen Ursprung von Schall, z.B. Instrumente oder Stimmen. Schalldruck Druck, den Schallwellen auf eine Fläche ausüben. Frequenzabhängigkeit Variation der Empfindlichkeit bei unterschiedlichen Frequenzen. Schalldruckpegel bei 1000 Hz Referenzwert für Lautstärkeempfindung. Energie pro Fläche Schallintensität, gemessen in W/m². Messgeräte Instrumente zur Erfassung von Schallpegeln. Kurven in Abbildung 80 Darstellung der Lautstärkeempfindung über Frequenzen. Pegel L1 Schallpegel einer einzelnen Geräuschquelle. Pegel L2 Schallpegel einer zweiten Geräuschquelle. Pegelunterschied Differenz zwischen zwei Schallpegeln. Schallintensitätswert I0 Basiswert für Schallintensität, 10^-12 W/m². Schallpegel Lges Gesamtwert der Schallpegel mehrerer Quellen. Schallpegeladdition Berechnung der Gesamtlautstärke mehrerer Schallquellen. L1 Erster Schallpegel, hier 50dB. L2 Zweiter Schallpegel, hier 70dB. Lges Gesamtlautstärke nach Addition der Schallpegel. n Anzahl der gleichen Schallquellen in Berechnungen. 10lg(n) Formel zur Berechnung der Schallpegeladdition. p1 Erster Schalldruck, hier 2,0·10−4 N/m². p2 Zweiter Schalldruck, hier 1,5·10−5 N/m². p3 Dritter Schalldruck, hier 5,0·10−3 N/m². Raumakustik Gestaltung von Räumen für optimale Hörverhältnisse. Direktschall Schall, der direkt von der Quelle kommt. Reflektierter Schall Schall, der von Wänden zurückgeworfen wird. diffuses Schallfeld Gleichmäßige Energiedichte von Schall im Raum. Schallabsorptionsgrad α Verhältnis absorbierter zu einfallender Schallintensität. Reflexionsgrad ρ Anteil des Schalls, der reflektiert wird. Nachhallzeit Zeit bis Schallpegel um 60 dB sinkt. Optimale Nachhallzeit Zeit für beste Hörverhältnisse in Räumen. Sprache Akustische Übertragung in Räumen für gesprochene Worte. Musik Akustische Übertragung in Räumen für musikalische Darbietungen. Raumvolumen Größe des Raumes, gemessen in m³. Hörsamkeit Fähigkeit, Sprache und Musik klar zu hören. Schallschluckende Auskleidung Materialien zur Reduzierung von Schallreflexionen. Halligkeit Unangenehme Schallverzerrung durch lange Nachhallzeiten. Laufzeitunterschiede Zeitliche Differenzen zwischen direktem und reflektiertem Schall. Nachhallzeit T Zeit, die Schall benötigt, um zu verhallen. Sabine-Formel T = 0,163 V / A zur Berechnung der Nachhallzeit. Volumen V Raumvolumen in Kubikmetern (m³). äquivalente Schallabsorptionsfläche A Fläche zur Schallabsorption in Quadratmetern (m²). Schallpegelminderung ∆L Reduktion des Schallpegels in Dezibel (dB). Schallgeschwindigkeit c Geschwindigkeit des Schalls, 340 m/s. Schallabsorptionsgrad α Maß für die Schallabsorption eines Materials. Poröse Absorber Materialien mit offenporiger Struktur zur Schallabsorption. Plattenresonatoren Feder-Masse-Systeme zur Schallabsorption bei Resonanzfrequenzen. Hohlraumresonatoren Resonatoren, die durch kleine Öffnungen gekoppelt sind. Resonatorhals Öffnung, die den Resonator mit dem Raum verbindet. Frequenz f Anzahl der Schwingungen pro Sekunde, gemessen in Hertz (Hz). Wellenlänge λ Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wellenbergen. Optimale Sprachverständigung Klare Verständlichkeit von Sprache in einem Raum. Luftspalt Abstand zwischen Wand und Absorptionsmaterial. Temperatur 20,0°C Raumtemperatur für akustische Berechnungen. Schwingungsenergie Energie, die durch Schallwellen erzeugt wird. Reibungsverluste Energieverluste durch Reibung im Absorptionsmaterial. Kombinierte Absorber Absorber, die verschiedene Materialien und Designs nutzen. Schallabsorption Umwandlung von Schallenergie in Wärme. Akustische Dämpfung Reduzierung von Schallintensität in einem Raum. Optimale Raumakustik Akustische Eigenschaften für beste Klangqualität. Dicke der Absorber Maß für die Materialstärke zur Schallabsorption. Bohrungen in Lochplatten Öffnungen zur Verbesserung der Schallabsorption. äquivalente Absorptionsfläche Fläche, die Schall absorbiert, gemessen in m². Nachhallzeit Zeit, die Schall benötigt, um zu verhallen, in Sekunden. poröses Absorptionsmaterial Material, das Schall durch seine Struktur absorbiert. Luftspalt Abstand zwischen Wand und Absorber, beeinflusst Frequenzabsorption. Frequenzen oberhalb 2 kHz Hohe Frequenzen, die schwerer zu hören sind. Schalldämmung Reduktion von Schallintensität durch Trennbauteile. Schalldämpfung Reduktion von Schallintensität innerhalb des Raumes. Schallintensität Ir Reflektierte Schallintensität im eigenen Raum. Schallintensität Id Durchgelassene Schallintensität in den Nachbarraum. Schalldämm-Maß R Maß für die Schalldämmung, in dB angegeben. Transmissionsgrad τ Verhältnis der durchgelassenen zur einfallenden Schallintensität. Bergersches Massengesetz Schalldämmung steigt mit flächenbezogener Masse. Biegesteifigkeit Widerstand eines Materials gegen Biegung, beeinflusst Schalldämmung. Frequenzabhängigkeit Schalldämmung variiert mit der Frequenz des Schalls. Labor-Schalldämm-Maß R Schalldämmung unter kontrollierten Bedingungen gemessen. Bau-Schalldämm-Maß R' Schalldämmung unter realen Bedingungen gemessen. Schallpegeldifferenz D Differenz zwischen Schallpegel in zwei Räumen. Messanordnung Aufbau zur Messung der Schalldämmung. äquivalente Schallabsorptionsfläche A2 Fläche, die die Schallabsorption im Empfangsraum beschreibt. Wand Trennbauteil, das Schall dämmen kann. Schallnebenwegübertragung Schallübertragung durch flankierende Bauteile. Messung des Luft-Schalldämm-Maßes R Messung der Schalldämmung durch Schallpegelunterschied. Schallabsorption Prozess, bei dem Schallenergie in andere Energie umgewandelt wird. Korrekturglied Berücksichtigt Schallpegeldifferenz in leisen Räumen. Schallpegeldifferenz D Differenz zwischen Schallpegeln in zwei Räumen. Norm-Schallpegeldifferenz Dn Angepasste Schallpegeldifferenz für Vergleichszwecke. Äquivalente Schallabsorptionsfläche A2 Fläche, die Schallenergie absorbiert im Raum. Bewertetes Schalldämm-Maß Rw Einzahlangabe zur Luftschalldämmung, normiert. Bau-Schalldämm-Maß R′w Bewertetes Schalldämm-Maß für Baukonstruktionen. Frequenzgang Verlauf der Schalldämmung über verschiedene Frequenzen. Bezugskurve Kurve zur Vergleichsanalyse von Schalldämmwerten. Sollkurve Referenzkurve für ideale Schalldämmwerte. Terzintervallverlauf Verlauf von Schalldämm-Maßen in Terzintervallen. Flächengewicht m′ Masse pro Flächeneinheit für Schalldämmung. Schalldämm-Maß R Maß für die Fähigkeit, Schall zu dämpfen. Nachhallzeit T Zeit, die Schall benötigt, um zu verstummen. Äquivalente Absorptionsfläche Gesamte Fläche, die Schall absorbiert. Schallpegel L1 Schallpegel im lauten Raum vor der Trennwand. Schallpegel L2 Schallpegel im leisen Raum nach der Trennwand. Materialwahl Auswahl geeigneter Materialien für Schalldämmung. Trittschalldämmung Dämmung gegen Schall, der durch Schritte erzeugt wird. Unterschreitungen n Anzahl der Frequenzen, die Schalldämmung unterschreiten. Schallpegelmessung Bestimmung des Schallpegels in einem Raum. Zusätzliche Absorptionsfläche Azus Fläche, die hinzugefügt werden muss zur Schallabsorption. Schallpegel im leisen Raum Maximaler Schallpegel, der im leisen Raum erlaubt ist. Fläche S Fläche des trennenden Bauteils zwischen Räumen. Trittschallpegel L2 Gemessener Wert für Trittschallbelastung. Norm-Trittschallpegel Ln Umgerechneter Wert für Störgeräusche. Luft-Schalldämm-Maß R Maß für den Luftschalldämmwert. Trittschallschutz Schutz vor Trittschallübertragung. Kenngröße Wichtige Größe zur Bewertung von Schalldämmung. Bezugskurve Kurve zur Bewertung von Trittschallpegeln. Nachhallreduzierter Trittschallpegel L'nT Trittschallpegel nach Reduzierung des Nachhalls. Frequenzabfall Abnahme der Kurve bei hohen Frequenzen. Mittelwertbildung Durchschnittsbildung ähnlich wie bei Luftschall. Bewerteter Norm-Trittschallpegel Ln,w Einzahlangabe für gebrauchsfertige Massivdecke. Äquivalenter Norm-Trittschallpegel Ln,w,eq Norm-Trittschallpegel der Rohdecke. Trittschallminderung ∆Lw Differenz des Trittschallpegels mit Deckenauflage. Bezugsflächengewicht m'0 Referenzgewicht von 1 kg/m². Dynamische Steifigkeit s' Widerstand eines Materials gegen Verformung. Linoleum Trittschallminderung 5 - 7 dB bei Linoleum und PVC. Teppichböden Trittschallminderung 24 - 35 dB bei Teppichböden. Schwimmender Estrich Estrich mit elastischer Unterlage. Polystyrol-Hartschaumplatten Dämmplatten mit variabler Steifigkeit. Korkschrotmatten Dämmmaterial mit hoher dynamischer Steifigkeit. Steinwolle Dämmmaterial mit 40-50 MN/m³ Steifigkeit. Glaswolle Dämmmaterial mit 16-5 MN/m³ Steifigkeit. Kokosfasermatten Dämmmaterial mit 36-29 MN/m³ Steifigkeit. Holzwolle-Leichtbauplatten Leichtbauplatten mit hoher Steifigkeit. Trittschallprüfung Messung des Trittschalls in Gebäuden. Schallabsorptionsfläche Fläche, die Schall absorbiert, in m². Norm-Trittschallpegel Bewerteter Schallpegel für Trittschallmessungen. Schallintensität bei 100 Hz I = 6,3 · 10⁻⁵ W/m². Schallintensität bei 1000 Hz I = 1,3 · 10⁻⁵ W/m². Schallintensität bei 3200 Hz I = 6,3 · 10⁻⁷ W/m². Mindest-Trittschallschutz Ln,w = 63 dB für ausreichenden Schutz. Bewerteter Norm-Trittschallpegel Ln,w = 70 dB, als schlecht bewertet. Trittschallminderung Notwendige Reduktion für guten Trittschallschutz. Teppichböden Verbesserung um ∆Lw = 24 bis 35 dB. Schwimmender Estrich Verbesserung um ∆Lw = 15 bis 30 dB. Bergersches Massengesetz Schalldämmung hängt von flächenbezogener Masse ab. Flächenbezogene Masse Masse pro Fläche, in kg/m² angegeben. Bewertetes Schalldämm-Maß Rw Rw = 30,9 · lg(m') - 22,2. Bewertetes Bau-Schalldämm-Maß R'w R'w = 38 + 26,7 · lg(m'). Einfallswinkel Winkel, unter dem Schall auf Bauteil trifft. Koinzidenzeffekt Übereinstimmung der Wellenfortpflanzungsgeschwindigkeit. Koinzidenzfrequenz fK Frequenz mit maximaler Amplitude der Platte. Schalldurchlässigkeit Fähigkeit eines Materials, Schall zu übertragen. Schalldämm-Maß Maß für die Schallisolierung eines Bauteils. Schallgeschwindigkeit in Luft cL, in m/s, abhängig von Temperatur. Koinzidenzgrenzfrequenz Frequenz, bei der Schallreflexion auftritt. Einfallswinkel Winkel, in dem Schall auf eine Oberfläche trifft. Schallgeschwindigkeit Geschwindigkeit von Schall in Luft, abhängig von Temperatur. Rohdichte Dichte eines Materials in kg/m³. Elastizitätsmodul Maß für die Steifigkeit eines Materials in N/m². Bauteildicke Dicke eines Bauteils in Metern. Poissonsche Querkontraktionszahl Verhältnis der Querdehnung zur Längsdehnung eines Materials. Resonanzfrequenz Frequenz, bei der ein System stark schwingt. Biegeweich Material, das bei Schallfrequenzen flexibel reagiert. Biegesteif Material, das bei Schallfrequenzen stabil bleibt. Schalltechnisches Verhalten Reaktion eines Bauteils auf Schallwellen. Zweischalige Bauteile Konstruktionen aus zwei getrennten Schalen. Feder-Masse-System System, das aus einer Masse und Feder besteht. Frequenzbereich Bereich von Frequenzen, z.B. 100 bis 2000 Hz. Vorfaktor Faktor, der die Berechnung der Koinzidenzfrequenz beeinflusst. Bauakustische Beurteilung Bewertung der Schalldämmung eines Bauteils. Dämmstoff Material zur Schall- oder Wärmedämmung. Porenbeton Leichtbau-Material mit guter Dämmwirkung. Faserdämmstoff Material aus Fasern zur Schalldämmung. Schalldämm-Maß Maß für die Schalldämmung eines Bauteils. Temperaturabhängigkeit Einfluss der Temperatur auf physikalische Eigenschaften. Konstruktion Aufbau und Anordnung von Bauteilen. Abhängigkeit von cL und ν Einfluss der Schallgeschwindigkeit und Poisson-Zahl. Frequenzverhalten Verhalten von Schalen bei unterschiedlichen Frequenzen. Schalldämmung Reduktion der Schallübertragung zwischen Räumen. Resonanzfrequenz fR Frequenz, bei der maximale Schwingung auftritt. Koinzidenzgrenzfrequenz Frequenz, bei der Schalen unabhängig schwingen. Biegeweich Material mit fg > 2000 Hz. Biegesteif Material mit fg < 200 Hz. Schalldämm-Maß Maß für die Schallisolierung in dB. dB/Oktave Zunahme der Schalldämmung pro Oktave. dynamische Steifigkeit s′ Widerstand der Zwischenschicht gegen Verformung. flächenbezogene Masse m′ Masse pro Flächeneinheit der Schalen. Schalenabstand d Abstand zwischen den Schalen in Metern. Schallgeschwindigkeit cL Geschwindigkeit des Schalls in Luft in m/s. Gleichung (194) Formel zur Berechnung der Resonanzfrequenz. Gleichung (197) Berechnung des Gesamt-Schalldämm-Maßes. Gleichung (198) Berechnung der Transmission τg. Gleichung (199) Berechnung der Transmission τi. Gleichung (201) Berechnung des Schalldämm-Maßes für zwei Bauteile. stehende Wellen Wellen, die zwischen den Schalen entstehen. Einbruch in der Schalldämmung Plötzlicher Rückgang der Schalldämmung. Abbildung 98 Grafik zur Schalldämmung in Abhängigkeit von Frequenz. Abbildung 99 Tabelle mit Näherungsformeln zur Resonanzfrequenz. Abbildung 100 Grafik zur Resonanzfrequenz und Schalenabstand. Schalldämmung durch Fenster/Türen Verschlechterung der Schalldämmung durch Öffnungen. RA Schalldämm-Maß von Bauteil A. RB Schalldämm-Maß von Bauteil B. SA+B Fläche von Bauteil A und B. SB Fläche des Bauteils B. Rw Bewertetes Schalldämm-Maß eines Bauteils. Rw,T Bewertetes Schalldämm-Maß der Türe. Rw,W Bewertetes Schalldämm-Maß der Wand. Rw,g Bewertetes Schalldämm-Maß des gesamten Trennbauteils. SW+T Fläche der Wand und Türe. ST Fläche der Türe, 2,0 m². Lärmschutz Maßnahmen zum Schutz vor Lärm. aktive Maßnahmen Maßnahmen, die Lärmquelle betreffen. passive Maßnahmen Maßnahmen am Immissionsort. Schallübertragung Übertragung von Schall zwischen Räumen. Luftschall-Anregung Übertragung durch flankierende Bauteile. Direktübertragung Übertragung über Trennelemente. Schallbrücke Übertragung über Verbindungen zwischen Schalen. Undichtheiten Übertragung durch undichte Stellen. Körperschallanregung Übertragung von Schall durch Materialien. Gesundheitsgefahren durch Lärm Schädigung von Gehör, Immunsystem, Herz-Kreislauf. Schallnebenwegübertragung Vielfältige Effekte bei Schallübertragung. Planerische Maßnahmen Konstruktive Maßnahmen gegen Straßenverkehrslärm. Mittelungspegel Durchschnittlicher Schallpegel am Immissionsort in dB(A) L0 Mittelungspegel eines Fahrzeugs in 25 m Entfernung M Verkehrsstärke in KFZ pro Stunde r0 Referenzabstand von 25 m zur Straße r Abstand des Hauses von der Straße in m ∆Lz Abschirmmaß des Lärmschirms in dB ∆L′z Abschirmmaß des Gebäudes in dB Lärmschutzwände Strukturen zur Reduzierung von Verkehrslärm Lärmschutzwälle Erhöhte Barrieren zur Schallabsorption Beugungseffekt Schallwellen biegen um Hindernisse Schallschattenzone Bereich hinter einem schallundurchlässigen Hindernis Luftschalldämm-Maß Maß für Schallisolierung von Wänden in dB Fensterflächenanteil Prozentsatz der Fensterfläche an der Wand Äquivalente Schallabsorptionsfläche Fläche zur Schallabsorption in m² Temporäre Lärmschutzmaßnahmen Vorübergehende Lösungen zur Lärmreduzierung Aufblasbare Elemente Leichte, temporäre Schallschutzstrukturen Schall-Dämmwerte Werte zur Messung der Schallreduktion in dB Hindernisse Objekte, die Schallwellen blockieren oder ablenken Schallausbreitung Verbreitung von Schallwellen durch Luft Schallschirm Barriere zur Reduzierung von Geräuschpegeln Verhältnis heff zu λ Verhältnis der effektiven Höhe zur Wellenlänge Wellenlänge λ Distanz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schallwellen Lärmbelästigung Störung durch übermäßigen Lärm in Prozent Mittelungspegel Durchschnittlicher Schallpegel über Zeit gemessen. Schallimmission Einwirkung von Schall auf einen bestimmten Ort. Schalldämm-Maß Maß für die Schallreduzierung durch Materialien. Äquivalente Schallabsorptionsfläche Fläche, die Schall absorbiert, gemessen in m². Schallpegel Lautstärke eines Schalls, gemessen in dB(A). L0 Referenz-Schallpegel, hier 38 dB(A). M Anzahl der Fahrzeuge pro Stunde, hier 600. r0 Referenzabstand, hier 25 m von der Straße. r Abstand, hier 10 m von der Schallquelle. ∆Lz Änderung des Schallpegels durch Umgebung, hier 0. ∆L′z Zusätzliche Schallpegeländerung, hier 0. Rg Gesamte Schalldämmung, hier 34 dB. Le Lauter Raum Schallpegel, hier 70 dB. Li Leiser Raum Schallpegel, hier 38 dB(A). S Gesamtfläche, hier 9,0 m². Anach Benötigte zusätzliche Absorptionsfläche, hier 12 m². Azus Zusätzliche Absorptionsfläche, hier 6,0 m². Installationsgeräusche Geräusche durch Sanitärinstallationen in Wohnungen. Kavitationsbildung Luftblasenbildung durch Druckabfall im Wasser. Wirbelgeräusche Geräusche durch turbulente Strömungen in Rohren. Ventilsitzdurchmesser Durchmesser des Ventils zur Geräuschreduzierung. Durchflussmenge Menge des durchfließenden Wassers, beeinflusst Pegel. Pegelzunahme Erhöhung des Schallpegels, hier 12 dB bei Verdopplung.