Evolution KI 1
Biodiversität
Begriff beschreibt drei Ebenen von Vielfalt:
Innerhalb einer Art
Vielfalt von Arten
Vielfalt von Ökosystemen
Artenvielfalt ist eine dieser Ebenen.
Beispiele:
Größe von Margeriten, Hunderassen, Farben von Rosen
Verschiedene Fischarten: Forelle, Lachs
Säugetiere: Raubkatzen, Maultiere, Homo Sapiens
Ökosysteme
Polarregionen:
Bestehen hauptsächlich aus Wasser und Eis.
Harsche Bedingungen, kaum Pflanzenwachstum.
Mangel an Pflanzenfressern, die als Beute dienen.
Tropen:
Höhere Anzahl an Ökosystemen (Höhlen, Sümpfe, Flüsse, etc.).
Evolution
Überproduktion von Nachkommen führt zu Konkurrenz um Ressourcen.
"Survival of the Fittest" bedeutet nicht der stärkste, sondern der am besten angepasste.
Natürliche Selektion:
Fortpflanzungserfolg der am besten angepassten Individuen.
Selektion nicht gleich gewaltsames Aussterben.
Fehlende Erklärung zur erblichen Variabilität in Darwins Theorie.
Evolution geschieht punktuell und nicht gradlinig.
Population und Genpool
Population:
Alle Individuen einer Art in einem gemeinsamen Areal.
Fortpflanzungsgemeinschaft.
Genpool:
Summe aller Gene in einer Population.
Allele durch Rekombination neu kombiniert.
Evolutionstheorie und Faktoren
Synthetische Evolutionstheorie:
Baut auf Darwins Ideen und schließt neue Erkenntnisse (Mendel, etc.) ein.
Fokus auf Populationen, punktuelle und zufällige Evolution.
Evolutionsfaktoren:
Zufällige Ereignisse (Naturkatastrophen).
Selektion durch Umweltfaktoren (abiotisch und biotisch).
Selektion
Natürliche Selektion:
Individuen mit vorteilhaften Merkmalen haben höhere Überlebens- und Fortpflanzungsraten.
Selektionstypen:
Stabilisierende Selektion: Eliminierung extremer Varianten.
Transformierende Selektion: Änderung des Genpools in Richtung besserer Anpassung.
Disruptive Selektion: Aufspaltung des Genpools, Möglichkeit zur Artbildung.
Sexuelle Selektion
Intrasexuelle Selektion:
Wettbewerb um Fortpflanzungspartner.
Intersexuelle Selektion:
Partnerwahl durch Weibchen aufgrund Merkmalen, die Gesundheit oder genetische Qualität signalisieren.
Artbegriffe
Morphologischer Artbegriff:
Definiert durch äußerliche Merkmale.
Genetischer Artbegriff:
Berücksichtigt Populationen, die genetisch verbunden sind.
Kontinuierliche Prozesse erschweren Übergänge.
Artbildung:
Umfasst alle Individuen, die sich unter natürlichen Bedingungen erfolgreich fortpflanzen.