Lektion 4 Teil 1 text 2

Ein besonderer Abend im Restaurant „Zum Goldenen Löffel“

Lena und ihre drei besten Freunde – Sara, Paul und Karim – planen schon seit einer Woche einen gemeinsamen Abend. Sie haben online eine Reservierung gemacht. Die Bestätigung kam sofort per E-Mail. „Gegen 19 Uhr treffen wir uns!“, schreibt Lena in die Gruppe.

Am Abend kommen alle pünktlich. Das Restaurant heißt „Zum Goldenen Löffel“ und ist in einer ruhigen Umgebung nahe dem Markt. Die Tische sind fast alle besetzt, weil Freitagabend ist. Der Kellner ist sehr höflich und bringt sie an einen runden Tisch in der Ecke.

Zuerst bestellen sie Getränke. Lena nimmt eine Kanne mit Wasser und Zitrone, Sara will keinen Alkohol, deshalb nimmt sie auch Wasser. Paul trinkt ein Glas Apfelsaft. „Ich habe eine kleine Diät“, sagt er lachend, „deshalb trinke ich selten Alkohol.“

Die Speisekarte ist unterschiedlich und interessant. Es gibt vegetarische Gerichte, deutsche Klassiker und regionale Produkte. Sie entscheiden sich so:

  • Vorspeise für alle: eine Schüssel mit frischem Brot, Marmelade und ein bisschen Honig. „Dasriecht so frisch und süß!“, sagt Karim und nimmt einen Löffel.

  • Als Hauptgerichtwählt Lena ein vegetarisches Gericht mit viel Gemüse und einer scharfen Soße. Sara nimmt ein Schnitzel vom Schwein, aber nur ein kleines Stück, weil sie nicht zu fett essen will. Paul bestellt etwas mit Rind und Zitrone, und Karim nimmt eine Pfanne mit Kartoffeln und Kräutern.

Während sie warten, sprechen sie über Gewohnheiten. „In Deutschland isst man zweimal warm am Tag, oder?“, fragt Sara. Lena antwortet: „Ja, viele machen das genauso. Aber ich übernehme jetzt die Gewohnheit, abends leicht zu essen.“ Paul lacht: „Ich esse fast nie Nachspeise, aber heute bestimmt!“

Das Essen kommt. Alles riecht wunderbar. Der Topf mit der Suppe ist noch heiß, die Teller sind sauber und rund. Sie essen mit Gabel, Messer und Löffel und genießen jede Mahlzeit. „Mein Appetit ist riesig!“, sagt Karim.

Nach dem Hauptgericht kommen sie zur Nachspeise. Der Kellner überrascht sie: Er bringt eine große Schüssel mit Vanillepudding, frischen Früchten und Honig obendrauf. „Das ist unser kleines Geschenk!“, sagt er höflich. Alle sind überrascht und zufrieden. Die Nachspeise ist süß, aber nicht zu fett. Sara sagt: „Das ist seltsam gut – genauso wie bei meiner Oma!“

Am Ende sind alle satt. Lena legt ein kleines Trinkgeld auf den Tisch – 10 Prozent, weil der Service wirklich gut war. Sie stehen auf, ziehen sich die Jacken an (niemand zieht sich aus, weil es kühl ist) und gehen zusammen nach draußen.

Auf dem Weg nach Hause sagt Paul: „Das war anders als in der Kantine bei der Arbeit. Dort esse ich fast jeden Tag dasselbe.“ Lena antwortet: „Ja, aber solche Abende machen wir bestimmt wieder!“

Alle lachen und planen schon den nächsten Abend. „Vielleicht ins Quartett-Konzert und danach wieder essen?“, schlägt Karim vor. „Außerdem gibt es in der Umgebung einen neuen Markt mit regionalen Produkten“, sagt Sara.

So endet ein schöner, zufriedener Abend – mit Freunden, gutem Essen und dem Gefühl, dass man manchmal einfach genießen muss.

Viel Spaß beim Lesen und Vokabel-Üben! Diese Geschichte ist etwas festlicher und dreht sich um ein Essen mit Freunden.