VWL Zusammenfassung

VWL – Zusammenfassung

Einleitung

  • Ab dem 18. Jahrhundert stieg der durchschnittliche Lebensstandard.
  • Etablierung eines neuen Wirtschaftssystems mit Privateigentum, Märkten und Unternehmen.
  • Kapitalistische Revolution führte durch technologische Fortschritte & Spezialisierung zur Mengensteigerung.
  • Zunehmende Bedrohung der natürlichen Umwelt & wi. Ungleichheit.
  • VWL = Lehre, wie Menschen miteinander und mit natürlicher Umwelt interagieren, um ihren Lebensunterhalt zu steigern.
  • Regionale Disparitäten bei Ressourcen: Unterschiede Arm & Reich innerhalb Region > als Unterschiede zw. Regionen.

Messung von Einkommen und Lebensstandard

  • BIP = Bruttoinlandsprodukt.
  • Schätzung Lebensstandards = Maß für gesamten Inn einem Land produzierten Waren & DL.
  • BIP = Misst Marktwert Produktion von Endprodukt und DL einer VW in einem bestimmten Zeitraum.
  • BIP entspricht auch Gesamteinkommen aller Menschen in Land.
Verfügbares Einkommen:
  • Pro- Kopf-BIP misst durchschnittliches Einkommen = nicht verfügbares Einkommen einer Person.
  • Verfügbares Einkommen = Summe Löhne, Gehälter, gewinne, Mieten, Zinsen, Transferzahlungen, etc. von Region —> gilt als gutes maß für Lebensstandard —> da max. Menge angibt, die P kaufen kann, ohne Darlehen oder Verschuldung
  • Verfügbares Einkommen = gutes Maß für unser Wohlergehen?
    • Wichtigere Komponenten nicht abmessbar: Qualität unseres sozialen und physischen Umfelds, Freizeit.
    • Waren und DL, die wir für bspw. Bildung nicht selbst kaufen, da sie uns von Regierung bereitgestellt werden.
    • Waren und DL, die im Haushalt erbracht werden, → Kinderbetreuung oder Kochen, etc.
Absolutes vs. Relatives Einkommen:
  • Absolutes Einkommen = für Wohlergehen von Bedeutung.
  • ABER für Menschen relative Position = in Einkommensverteilung relevant.
  • Weniger Wohlergehen, wenn Feststellung, dass sie weniger als andere Gruppen verdienen.
  • Durchschnittliche Einkommen spiegelt nicht wider, wie gut es Gruppe im Vergleich zu einer anderen geht → Da durchschnittliches Einkommen aus unterschiedlicher Verteilung des Einkommens zw. Arm und Reich innerhalb Gruppe resultieren kann.
Herausforderung: Bewertung Waren und DL der Regierung:
  • BIP umfasst auch von Regierung bereitgestellten Waren und DL, wie Schulbildung, Landesverteidigung und Strafverfolgung.
  • Tragen zum Wohlstand bei, sind nicht im verfügbaren Einkommen enthalten.
  • Daher: Pro-Kopf-BIP = besseres Maß für Lebensstandard als verfügbares Einkommen.
  • DL der Regierung = schwer zu bewerten → Werden i.d.R nicht verkauft & einziges Maß für Wert = Kosten der Produktion (= Preis eig. nicht verfügbar).
Fazit:
  • Wohlergehen lässt sich nicht allein durch BIP bemessen.
  • Aber: Wenn Veränderung im Laufe der Zeit oder Unterschiede zw. Länder = groß ist, so sagt BIP etwas über Unterschiede in Verfügbarkeit von Waren und DL aus.

Wachstum des Einkommens

  • Wachstumsrate = Einkommensänderung: Ursprüngliches Einkommensniveau
  • Lebensstandard = nicht kontinuierlich gestiegen.
  • Wenn konstantes Wachstum, dann in verschiedenen Ländern zu verschieden Zeiten → Große Unterschiede im Lebensstandard auf Welt.
  • Wie es dazu kam = zentrale konstituierende Fragen der Ökonomie.

Permanente technologische Revolution

  • Veränderung & technologischer Fortschritt.
  • Zukunft = moralische, soziale und materielle Veränderung durch technischen Fortschritt.
  • Veränderung traten zeitgleich mit Hockeyschläger in GB in Mitte 18 Jhd. auf.
Industrielle Revolution:
  • Einführung neuer Technologien in Bereich Textilien, Energie und Transport = Industrielle Revolution.
  • Früher handwerkliche Techniken, dann: neue Technologie.
  • Technologie in VWL = Prozess, der aus Reihe von Materialien und Inputs (meist menschlicher Arbeit) ein Ergebnis erzeugt → vgl. Kuchenrezept.
Wandel des Wandels:
  • Bis industrielle Revolution = nur langsame Veränderung der Technologien + Weitergabe von Generation zu Generation.
  • Als technischer Fortschritt Produktion revolutionierte = Zeitaufwand verringert sich.
  • = Beginn permanenten technologischen Revolution, denn Zeitaufwand sank von Generation zu Generation.
Innovationsprozesse:
  • Prozess der Innovation endete nicht mit industriellen Revolution.
  • Hat sich mit Anwendung neuer Technologien in Industrien fortgesetzt.
  • Breit anwendbare technologische Innovationen geben Wachstum des Lebensstandards starken Impuls → Verändern Arbeitsweise große Teile Wirtschaft.

Die Wirtschaft und die Umwelt:

  • Wirtschaft als Teil des Ganzen
Wirtschaft und Ressourcen:
  • Während großem Teil der Geschichte: Menschen haben natürliche Ressourcen als kostenlos + in unbegrenzbarer Menge vorhanden betrachtet.
  • Mit Anstieg Produktion = Anstieg Nutzung natürlicher Ressourcen & Verschlechterung natürlicher Umwelt → Klimawandel.
  • Besonders drastisch = Nutzung fossiler Brennstoffe.
Permanente technologische Revolution und die Umwelt:
  • = (bringt Abhängigkeit mit fossilen Brennstoffen mit sich) kann auch Teil der Lösung heutiger Umweltprobleme sein.
  • Bei Beleuchtung brachte ständige technologische Revolution mehr Licht für weniger Wärme → Natürliche Ressourcen wie Brennholz bis zu fossilen Brennstoffen wurden gespart.
  • Heute Fortschritte: Kann Stärkere Nutzung von Wind, Sonne, etc. = erneuerbare Energien ermöglichen.

Kapitalismus definieren: Privateigentum, Märkte und Unternehmen

  • Kapitalismus =Wirtschaftssystem, das durch bestimmte Kombination von Institutionen gekennzeichnet ist
  • Wirtschaftssystem = Art & Weise, Produktion und Verteilung von Gütern & DL in einer gesamten Wirtschaft zu organisieren
Drei konstituierende Merkmale:
  1. Privateigentum: Ermöglicht Nutzung von Besitz, Ausschluss anderer, Schenkung oder Verkauf
  2. Märkte: Ermöglicht freiwilligen tausch von Gütern oder DL → Meistens herrscht Wettbewerb
  3. Unternehmen: Treten als NachfragerInnen nach Arbeitskraft und AnbieterInnen ihren Produkten auf Märkten auf
Was ist ein Unternehmen?
  • = Machen kapitalistische Wirtschaft aus —> Bspw. Restaurants, Banken, etc. Die, die andere dafür bezahlen dort zu arbeiten
  • Produktive Organisationen (= keine Unternehmen & spielen in kapitalistischer Wirtschaft geringe Rolle) —> Familienbetriebe, Genossenschaften im Besitz der Beschäftigten & Unternehmen im Beitz der Regierung (z.B. Eisenbahnen, Energie- oder Wasserversorgungsunternehmen) =kein Unternehmen, weil
    • erzielt kein Gewinn
    • EigentümerInnen = keine Privatpersonen, die Vermögen des U besitzen & keine anderen Personen als Mitarbeiter beschäftigen
Unternehmen, Familienbetriebe und Regierungen:
  • Auffälliges Merkmal von Us = Schnelligkeit der Entstehung, Expansion, Schließung von Verträgen & Schnelligkeit des Untergangs
  • Familienbetriebe ( bspw. Landwirtschaft: Hat es schwieriger und muss andere Personen einstellen, damit es zur Expansion kommt)
  • Auch Regierung kann nur begrenzt expandieren ABER ist i.d.R vorm Scheitern geschützt, wenn schlechte Leistung erbracht wird
Definitionssache:
  • „Kapitalismus“ bezieht sich nicht auf ein einziges bestimmtes Wirtschaftssystem, sondern auf Klasse von Systemen, die bestimmte Merkmale teilen
  • Art und Weise = Vorlands zu Land unterschiedlich
  • Vgl. Eis & Dampf = Wasser —> China & USA = kapitalistische Volkswirtschaften
  • Unterscheidung = Ausmaß, in dem Regierung Einfluss auf Wirtschaft und viele andere Bereiche nimmt

Kapitalismus als Wirtschaftssystem

  • Warum sind Märkte und Privateigentum essentiell für Unternehmen?
    • Inputs & Outputs = Privateigentum (Gebäude, Anlagen, Patente, etc.)
    • Us nutzen Märkte, um Ps zu verkaufen —> Gewinne hängt von Märkten ab & Kaufbereitschaft der Kunden, zum Preis, der preisdeckend ist
Produktion mit Investitionsgütern:
  • Größter Teil von Produktion findet mit im Privateigentum befindlichen Investitionsgütern statt
  • Werden von AK betrieben & erhalten dafür Lohn
  • Gegensatz: Planwirtschaft, in der alles Regierung gehört & Unternehmen und Märkte = unwichtig sind
  • Menschen = kein Eigentum
  • Gegensatz: Skalvereiwirtschaft =
    • Arbeit von Menschen wird verrichtet
    • nicht gegen Lohn angestellt
    • Eigentum anderer
Zentralisierung und Dezentralisierung:
  • Kapitalismus verbindet Zentralisierung & Dezentralisierung
    • Zentralisierung: Wenige Eigentümer und Manager haben viel Macht, weil sie Unternehmen kontrollieren.
    • Sie organisieren die Arbeit vieler Beschäftigter, um Produktion effizient zu gestalten.
    • Dezentralisierung: Einzelne Personen haben begrenzte Macht, weil sie auf Märkten im Wettbewerb stehen.
    • Konkurrenz zwingt sie, sich nach Angebot und Nachfrage zu richten
Macht,Kooperation und Wettbewerb
  • Eigentümer des Us interagieren mit beschäftigen = Chef
  • ABER: Wenn dieselben Eigentümer mit potenziellen Kunden interagieren = Nur weitere Person, die versucht im Wettbewerb mit anderen Us Verkauf zu tätigen
  • Erfolg im Kapitalismus = Kombi aus Wettbewerb zw Us und Konzentration von Macht & Kooperation innerhalb des Us
Wie konnte Kapitalismus zum Anstieg des Lebensstandards führen?
  • Technologie: Us hatten Anreize in neue und produktivere Technologien zu investieren und zu entwickeln —> Für Familienunternehmen = unmöglich
  • Spezialisierung: Wachstum der Us erforderte Spezialisierung bei Aufgaben und Produkten, an denen Menschen arbeiten

Vorteile der Spezialisierung

  • Adam Smith: Wir werden besser darin, Dinge zu produzieren, wenn sich jede Person auf begrenzte Anzahl an Aktivitäten konzentriert
    1. Learning by doing: Fähigkeit wird während Produktionsprozess erworben
    2. Unterschiede in Fähigkeiten: Jeder hat andere Fähigkeiten & ist in anderen Bereichen Profi
    3. Skaleneffekte: Produktion einer großen Anzahl von Einheiten eines Gutes = kostengünstiger als Produktion einer kleinen Anzahl
Bedingungen der Spezialisierung:
  1. Verteilung:
    • Menschen können nicht spezialisieren, wenn nicht Möglichkeit haben benötigte Güter zu erwerben
    • Problem: Wie sollen Waren und DL von produzierenden Personen auf Endverbraucher verteilt werden ?
  2. Arbeitsteilung im Unternehmen:
    • Hierarchische Struktur im U von oben nach unten
    • Aber: Vorstellung von U = Mittel mit dem große Anzahl von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu einem gemeinsamen Ergebnis beitragen
    • U ermöglicht Art Kooperation zw. spezialisierten produzierten Personen, die die Produktivität erhöht
  3. Märktespezialisierung und komparativer Vorteil
    • Je größer Markt, desto mehr Überlebenschancen
Markt & Spezialisierung:
  • Märkte ermöglichen Zusammenarbeit, obwohl jeder seine eigenen Ziele verfolgt.
  • Kooperation geschieht oft ungewollt, aber führt zu effektiver Produktion und Verteilung.
  • Spezialisierung und Handel bringen Vorteile, auch wenn jemand anders günstiger produzieren könnte.
  • Das System ist nicht perfekt, aber oft besser als andere Alternativen.
Absoluter und komparativer Vorteil:
  • Absoluter Vorteil = Fähigkeit DL oder Gut mit gleichen Ressourcen effizienter herzustellen, als Konkurrent
  • Komparativer Vorteil = Produktion ist zu günstigeren Opportunitätskosten möglich, als Konkurrenz
  • Opportunitätskosten = entgangene Nutzen, der entsteht, wenn man sich für eine Alternative entscheidet & damit eine Option ausschließt
Vorteile der Spezialisierung:
  • Möglichkeit zum Handel
Bedeutung von Märkten:
  • Tragen zur Steigerung Arbeitsproduktivität bei
  • Können helfen Hockeyschläger der Geschichte zu erklären
  • Ermöglichen Spezialisierung, auf P von G, für die man komparativen Vorteil hat —> auf Dinge, bei denen man am besten ist

Kapitalismus, Kausalität und Hockeyschläger der Geschichte

  • Kausalität = A verursacht B
  • Korrelation = A hängt mit B zusammen, aber das eine Ergebnis verursacht nicht immer das andere Ergebnis
  • Ist Kapitalismus Ursache für Knick im Hockeyschläger ?
  • Vorsicht ist geboten: Man sollte skeptisch sein, wenn jemand behauptet, dass etwas Komplexes (Kapitalismus) etwas anderes verursacht (einen Lebensstandard, etc)

Formen des Kapitalismus: Institutionen, Regierung und Wirtschaft

  • Was determiniert Innovationstätigkeit ?
    • Zentrale Planung scheiterte, weil sie den Lebensstandard nicht so verbessern konnte wie kapitalistische Systeme.
    • Kapitalismus allein garantiert aber keine Innovation, wie der wirtschaftliche Einbruch in der ehemaligen Sowjetunion nach 1990 zeigt.
    • Ökonomin Lisa Cook untersucht, warum Russland in den 1990ern keine Innovationswelle erlebte.
    • Historische Beispiele zeigen: Gewalt und politische Unsicherheit können Innovationen stoppen (z. B. afroamerikanische Erfinder im 19. Jahrhundert).
    • Innovation hängt von stabilen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen ab.
  • Wann ist Kapitalismus dynamisch?
    • Private Anreize für kostensenkende Innovationen: Ergeben sich aus Wettbewerb auf Markt und sicherem Privateigentum
    • Unternehmen, die von P geführt werden & in Lage sind kostengünstig zu produzieren
    • Politik, die diese Bedingungen unterstützt: Private Hand stellt ebenfalls wesentliche Güter und DL bereit, die private Us nicht anbieten
    • Stabile Gesellschaft, biophysikalische Umwelt & Ressourcenbasis

Volswirtschaftslehre & Wirtschaft

  • Was ist VWL ?
    • = Lehre davon, wie Menschen miteinander und mit ihrer natürlichen Umgebung interagieren, um Lebensunterhalt zu bestreiten + wie sich dieser im laufe der Zeit verändert
    • Wie wir zu Dingen kommen, die Lebensunterhalt ausmachen ( Nahrung, Kleidung, etc )
    • Wie wir miteinander interagieren ( als kaufende, beschäftigte Person oder Eltern, Kinder, etc)
    • Wie wir mit natürlichen Umwelt interagieren ( Von Atmen bis hin zur Gewinnung von Rohstoffen)
    • Wie sich jedes der Elemente im Laufe der Zeit verändert

Schlussfolgerung

  • Während des größten Teils der Geschichte war der Lebensstandard auf der ganzen Welt ähnlich und änderte sich von Jahrhundert zu Jahrhundert kaum.
  • Seit 1700 ist er in einigen Ländern rasch angestiegen. Dieser Aufschwung fiel mit dem raschen technischen Fortschritt und dem Aufkommen eines neuen Wirtschaftssystems, des Kapitalismus, zusammen, in dem Privateigentum, Märkte und Unternehmen eine wichtige Rolle spielen.
  • Die kapitalistische Wirtschaft bot Anreize und Möglichkeiten für technologische Innovationen und Gewinne durch Spezialisierung.
  • Die Länder unterscheiden sich in der Wirksamkeit ihrer Institutionen und ihrer Regierungspolitik: Nicht alle kapitalistischen Volkswirtschaften haben ein nachhaltiges Wachstum erlebt.
  • Heute gibt es große Einkommensunterschiede zwischen den Ländern sowie zwischen den Reichsten und den Ärmsten innerhalb der Länder.
  • Und der Produktionsanstieg ging mit der Erschöpfung der natürlichen Ressourcen

SKRIPT NUMMER 2

  • Ökonomische Modelle helfen bei Erklärung der industriellen Revolution
  • Löhne, Maschinenkosten und andere Preise spielen Rolle, wenn Menschen wirtschaftliche Entscheidungen treffen
  • Innovationen schaffen zeitweilige Belohnungen für Innovation —> Diese sind dann Anreize für Verbesserung der Technologie und dadurch Kostensenkungen
  • Belohnung wird durch Wettbewerb zu Nichte gemacht, sobald Innovation in Wirtschaft verbreitet ist
  • Bevölkerung, Innovation und Lebensstandard können zsmwirken & wirtschaftliche Stagnation hervorrufen
  • Permanente technologische Revolution ermöglicht einigen Ländern Übergang zum anhaltenden Wachstum des Lebensstandards
Doktrin des Malthusianismus
  • Malthusianismus = einflussreichste Wirtschaftsdoktrinen des 19 Jhds
  • Vertrat Ansicht, dass dauerhafter Anstieg des Pro-Kopf-Einkommens unmöglich sei
  • Seine Logik = Selbst wenn Technologien besser werden und Arbeitsproduktivität sich erhöht, Menschen bekommen immer mehr Kinder, sobald es ihnen etwas besser geht
  • Bevölkerungswachstum würde sich fortsetzten, bis Lebensstandard auf Existenzminimum sinkt & BW zum Stillstand kommt
  • liefert Erklärung für die Welt, in der M lebte und in dem Einkommen von Jahr zu Jahr schwanken konnten, aber nicht tendieren
  • Gegensatz zu Adam Smith = keine optimistische Weltsicht
  • Menschen würden nur Geld verdienen, welches nur zum überleben reicht
Befreiung aus Malthus’schen Falle:
  1. Technologien
    • Veränderung, die befreiend war = Industrielle Revolution
    • Dramatische technologische Veränderung: Webschiffe, Dampfmaschine, Spinning Jenny
    • Innovationen, die großflächig in Wirtschaft eingesetzt worden = Allzweck- Innovationen oder Basistechnologien
    • Gleiche Menge an Gütern und DL mit weniger Arbeitseinsatz produzierbar
  2. Nicht erneuerbare Energien:
    • Kohle spielt zentrale Rolle
    • Energie wurde größtenteils durch essbare Pflanzen erzeugt, die Sonnenlicht in Nahrung für Tiere und Menschen umwandelten
    • Durch Umstellung auf kohle, konnte Mensch riesige Reserve an gespeichertem Sonnenlicht nutzen
    • Preis = Auswirkung Verbrennung fossiler Brennstoffe auf Umwelt
Zusammenspiel:
  • Erfindungen brachen Teufelskreis von Malthus: Fortschritte in Technologie, verstärkte Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen, Höhere Produktivität
  • Solange Technologie schnell genug weiterentwickelte, konnte sie das Bevölkerungswachstum übertreffen —> Lebensstandard konnte steigen
Reallohn und Bevölkerung:
  • Reallohn = das was man sich am Ende tatsächlich kaufen kann mit Berücksichtigung der Inflation
  • Nominallohn = das, was man aufs Konto bekommt
  • Reallohn = Nominallohn : Preisniveau

Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften und die industrielle Revolution

  • Relativ hohen Lohnkosten in Verbindung mit niedrigen Kosten lokaler Energiequellen = treibende Kraft für strukturelle Veränderung industriellen Revolution
  • War komplexe Kombi aus verbundenen intellektuellen, technologischen, sozialen, wirtschaftlichen und moralischen Veränderungen

Ökonomische Modelle: Wie man mehr sieht, wenn man weniger betrachtet

  • Mithilfe von Modellen ist es möglich, Dinge vereinfacht darzustellen
  • Nur wichtige und relevante Infos kommen in ein Modell
  • Volkswirtschaftliches Gleichgewicht:
    • Gleichgewicht = Situation, die sich selbst aufrechterhält
    • Etwas ändert sich von Interesse nicht, außer eine äußere oder externe Kraft wird zur Veränderung eingeführt

Grundlegende Konzepte: Preise, Kosten und Innovationsrenten

  • Ceteris Paribus= Unter sonst gleichen Bedingungen
    • kommt bei Analysen zum Einsatz
    • Eine Variable wird verändert, alles andere bleibt konstant
    • um Auswirkung auf Gesamtsystem beobachten zu können
    • Gibt nur Zusammenhang zwischen abhängigen und unabhängigen Variablen wieder
Anreize:
  • Entscheidende Instrument in der Wirtschaft
  • Zielt darauf ab Verhalten von Individuen und Unternehmen durch finanzielle Vorteile oder Kostenvermeidung zu beeinflussen
Relative Preise:
  • Verhältnis des Preises eines Gutes, zum Preis eines anderen Gutes
Ökonomische Rente:
  • Den Überschuss der Entstehung, wenn Ertrag einer Nutzung höher ist, als der einer alternativen Nutzung

britische industrielle Revolution und Anreize für neue Technologien

  • Erklärung für Ort und Zeit industriellen Revolution aus Modell und Daten
  • Löhne im Verhältnis zu Kosten für Energie und Investitionsgüter steigen im 18. Jahrhundert in GB im vergleich zu früheren historischen Perioden
  • Löhne im Verhältnis zu Kosten für Energie und Investitionsgütern waren im 18. Jhdt in GB höher als anderswo
Wieso Späte Übernahme?
  • Weitere technische Fortschritt, bei dem neue Technologie entwickelt wird, die bereits genutzte dominiert
  • Technischer Fortschritt wäre, weniger Input für 100 m Stoff

Malthus’sche Ökonomie: Abnehmendes Grenzprodukt der Arbeit

  • Abnehmendes Durchschnittsprodukt der Arbeit
  • Arbeit und Boden = Produktionsfaktoren = Input für PP
  • In Modell technologischen Wandel PF = Energie und Arbeit
Durchschnittsproduktion Arbeit
Produktionsfunktion:
  • Beschreibt Zusammenhang zw. Menge produzierten Output und Menge eingesetzten Input
  • Liefert: Wenn-dann- Aussage
Formalisierung Produktionsfunktion:
  • Wird so genannt, weil: Beziehung zw zwei Größen (Input & Output)
  • Y=f(X)Y = f(X)
  • XX = in LW eingesetzte Arbeit
  • YY = Output an Getreide, der sich aus Input ergibt
  • Funktion f(X)f (X) beschreibt Beziehung zwischen XX und YY
Malthus und das abnehmende Durchschnittsprodukt:
  • DP sinkt, wenn mehr Arbeit für Produktion aufgewendet wird —> Fande Malthus beunruhigend
  • Abnehmendes Durchschnittsprodukt der Arbeit kann beeinflusst werden durch: mehr AK für bestimmte Menge an Land ODER mehr Land welches kultiviert wird
  • Da DP der Arbeit abnimmt, wenn mehr Arbeitskräfte in LW eingesetzt werden, sinkt zwangsläufig Einkommen

Malthus’sche Ökonomie: Bevölkerung wächst, wenn LS steigt

  • Lebensstandard und Bevölkerungsanstieg:
    • LS hängt von Größe der Bevölkerung ab
    • Sagt nichts, warum LS und BZ über lange Zeiträume hinweg nicht wesentlich verändert haben
  • Argument von M: Höherer Lebensstandard bewirkt Bevölkerungsanstieg
Modell von Malthus:
  • Abnehmendes Durchschnittsprodukt der Arbeit
  • Bevölkerung wächst, solange Lebensstandard steigt
  • Wenn LS auf Existenzmin. Gesunken ist, Bevölkerung wird nicht mehr wachsen
  • M von M führt zu Gleichgewicht: Einkommensniveau reicht gerade au, um Existenzminimum an Konsum zu ermöglichen: Konstante Variablen = Größe Bevölkerung & Einkommensniveau der Bevölkerung
Malthus‘ Gesetz:
  • M von M sagt voraus, dass Verbesserung in Technologie LS nicht erhöhen wird, wenn
    • DP der Arbeit abnimmt, wenn mehr Arbeit auf eine feste Menge Land eingesetzt wird
    • Bevölkerung als Reaktion an Anstieg der Reallöhne wächst
  • Auf lange Sicht: Produktivitätsanstieg führt nicht zu höherem Einkommen, aber größerer Bevölkerung
  • Schlussfolgerung wurde als allgemeingültig und unausweichlich angesehen

Ausweg aus Malthus’schen Stagnation

Flucht vor Malthusianismus
  • Macht AK nahm zu, als sie Wahlrecht erhielten und Gewerkschaften gründen konnten
  • AK waren in Lage, konstanten oder steigenden Anteil an Produktivitätssteigerungen zu beanspruchen (erzeugt durch technologische Revolution)
Einfluss auf Löhne:
  • Technologische Innovationen steigern die Produktivität und führen zu Wirtschaftswachstum.
  • Dieser hängt von der Verhandlungsmacht der Arbeiter:innen ab, die durch Gewerkschaften, Arbeitsmarktbedingungen und staatliche Regelungen beeinflusst wird.
  • Nach 1830 stieg in Großbritannien sowohl die Produktionsmenge als auch der Anteil, den die Arbeiter:innen erhielten.
  • Das bedeutete höhere Löhne und eine verbesserte Lebensqualität, was ein Zeichen dafür war, dass das Land der Malthus’schen Falle entkommen war – also nicht mehr in einem Kreislauf aus Bevölkerungswachstum und stagnierendem Lebensstandard gefangen war.
Fazit:
  • Wir haben ein ökonomisches Modell vorgestellt, in dem die Wahl der Produktionstechnologien durch die Unternehmen von den relativen Preisen der Inputs abhängt und die ökonomische Rente aus der Einführung einer neuen Technologie einen Anreiz für die Unternehmen darstellt, Innovationen einzuführen.
  • Die Prüfung dieses Modells anhand historischer Daten zeigt, dass es zur Erklärung der Industriellen Revolution im Großbritannien des 18. Jahrhunderts beitragen könnte.
  • Wir haben gezeigt, wie das Malthus’sche Modell eines Teufelskreises, bei dem das Bevölkerungswachstum vorübergehende Einkommenszuwächse

SKRIPT 3 Knappheit, Arbeit und Entscheidungen:

  • Entscheidungsfindung bei Knappheit = häufiges Problem, da i.d.R nur begrenzte Mittel zur Verfügung, um Ziele zu erreichen
  • Opportuntätskosten beschreiben unvermeidlichen Trade-Offs bei Knappheit: ein Ziel mehr zu erreichen = ein Ziel weniger zu erreichen
  • Entscheidungsfindung bei Knappheit = Frage, wie viel Zeit man für seine Arbeit aufwenden sollte, wenn Wahl zwischen mehr freier Zeit und mehr Einkomen steht
  • Zielkonflikt: Arbeit & Freizeit

Präferenzen

  • Entscheidung bei Zielkonflikten, hängt von Präfenrenzen ab
  • Präferenzen = Dinge, die einem wichtig sind
  • Man wird mit Trade-Off konfrontiert
  • Indifferent = man bevorzug nichts
Eigenschaften von Indifferenzkurven
  • Aufgrund von Trade-Offs abwärts gerichtet
  • Höhere Indifferenzkurven entsprechen einem höheren Nutzen
  • In der Regel glatt: Kleine Veränderungen in der menge der Güter führen nicht zu großen Sprüngen im Nutzen
  • Kreuzen sich nicht & dürfe sich nicht kreuzen
  • Je weiter man sich nach rechts bewegt, desto flacher wird sie
  • Steigung gibt an, wie viele Stunden A bereit ist zu opfern
Zwischenfazit:
  • Grenzfrage der Substitution (GRS) = Steigung der Indifferenzkurve, sie fällt, wenn wir uns nach rechts bewegen

Opportunitätskosten

Wann sind Opportunitätskosten relevant ?
  • Wenn untersucht wird, wie Menschen zw Alternativen und sich gegenseitig ausschließenden Handlungsmöglichkeiten wählen
  • Kosten für A: Miteinbeziehen, dass wir B nicht tun können (Weil wir A tun)
  • A zu tu = auf Möglichkeit verzichten B zu tun
Strategische Entscheidungen:
  • Handlung, die größeren Netto-Vorteil, als nächstbeste Alternative bringt = bringt ökonomische Rente —> Wenn Nutzen einer Handlung größer sind als Kosten
  • Man erhält ökonomische Rente, wenn nutzen einer Handlung > als ökonomische Kosten

Die realisierbare Menge

  • Ein Tag hat 24 Studen = Machbarkeitsgrenze
  • Bsp. Zeigt höchste Note, die erzielt werden kann ( bei der Menge an Freizeit, die man sich nimmt)
  • Bei 24h Freizeit, Note = 0 (6)
  • Wenn weniger Freizeit, dann bessere Note
  • Realisierbare Kombination = 13 Std. Freizeit pro Tag —> Note = 84
  • Nicht realisierbare Kombination= 20 Std. Freizeit & Note 70
  • Realisierbar, wenn innerhalb der Machtbarkeitsgrenze
  • Menge = Sammlung von Dingen (hier: Kombination von freier Zeit und Note)
Opportunitätskosten der freien Zeit
  • Für 1 Stunde mehr Freizeit = 3 Punkte
Opportunitätskosten varrieren:
  • Je mehr Freizeit, desto höher Opportunitätskosten
Steigung Machtbarkeitsgrenze:
  • Steigung der Opportunitätskosten, sind aus MBKG entnehmbar
Machtbarkeitsgrenze und realisierbare Menge:
  • Kombi, die innerhalb Grenze = realisierbar ABER = eine Sache wegwerfen, die einem wichtig ist
  • Kombi außerhalb Grenze = nicht realisierbar
  • MBKG = Einschränkung für Wahlmöglichkeit & Stellt Zielkonflikt dar —> Für eins muss man sich entscheiden
Zwei Trade-Offs:
  • Grenzrate der Substitution (GRS): Trade-Off wird erfasst, den man bereit ist einzugehen (zw zwei Optionen)
  • Grenzrate der Transformation (GRT): Trade- Off wird gemessen, zu dem man durch Machbarkeitsgrenze gezwungen ist

Ensteidungsfindung und Knappheit

  • Indifferenzkurve = Gibt an, was man neborzugt und Steigung zeigt Trade- Off, den man bereit ist einzugehen
  • Machbarkeitsgrenze = Einschränkung der Wahl und Steigug zeigt Trade-Off, zu dem man gezwungen ist
  • je weiter rechts, desto besser
  • Optimaler Punkt = Schnittpunkt von beiden Kurven —> Tangenzialpunkt
Entscheidungen als Knappheitsproblem:
  • Entscheidungsträger verfolgt Ziel, das Einschränkung unterliegt (Machtbarkeitsgrenze)
  • Jedes Gut hat Opportunitätskosten: mehr von einem Gut = weniger von einem anderen Gut
  • Bei Knappheitsproblem: Lösung =optimale Wahl des Individuums