2.2.3. Ribosomen

Ribosomen sind komplexe Gebilde aus RNA (riboso- male RNA = rRNA) und ribosomalen Proteinen, die die Informationen für den Bau und Struktur der Proteine, die auf der DNA gespeichert sind, in fertige Proteine umsetzen. Sie sind die Proteinsynthesemaschinerie der Zelle. Sie bestehen aus zwei Untereinheiten (die kleine und die große ribosomale Untereinheit), wobei sich in Prokaryoten und Eukaryoten die Anzahl der rRNA und Proteinmoleküle, aus denen die Unterein- heiten gebildet werden, unterscheidet.

Ribosomen sind die Proteinsynthesemaschinie- rie der Zelle, sie sind aus ribosomalen Proteinen und rRNA aufgebaut.

Ribosomen kommen in der Zelle in freier Form im Cytosol und in gebundener Form am Endoplasma- tischen Rediculum vor. Die auf den Genen der DNA gespeicherte genetische Information für die Proteine wird primer in RNA (mRNA= Messenger RNA) umge- schrieben (transkribiert = vom lateinischen transcri- bere = überschrieben). Diese bindet an die Ribosomen. Erst durch die mRNA entscheidet sich, ob ein Ribosom gebunden am ER vorliegt oder frei im Cytosol verbleibt. Proteine, die am ER gebundenen Ribosomen syntheti- siert werden, gelangen direkt in das Lumen des ERs. An freien Ribosomen werden Proteine synthetisiert, die im Cytosol verbleiben und dort ihre Funktionen ausüben.