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Als Studienort wird Deutschland bei ausländischen

Studierenden immer beliebter. Die BRD ist unter allen

nicht-englischsprachigen Ländern der attraktivste

Studienort. Seit 2016 belegt Deutschland Platz 4 nach

den USA, Großbritannien und Australien. Damals warer

in der BRD über 250.000 ausländische Studierende ar

verschiedenen Hochschulen immatrikuliert, und jährlich

werden es mehr. Das geht aus den Studien des Deutschen Zentrums für Hochschul- und

Wissenschaftsforschung (DZHW) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

(DAAD) hervor.

J2

Narum ist Deutschland bei ausländischen Studierenden so beliebt? Es gibt verschiedene

Gründe dafür. Erstens haben deutsche Universitäten einen guten Ruf. Besonders gefragt

ind Ingenieurswissenschaften. Die Absolventen dieser Fachrichtungen haben bessere

Chancen auf Erfolg in der Zukunft.

Etwa zwei Drittel aller ausländischen Studierenden bewerben

sich um einen Studienplatz an einer privaten Fachhochschule

die sich internationaler ausrichtet.

In der letzten Zeit hat auch die Zahl der englischsprachi-

gen Studiengänge zugenommen. So muss man also nicht erst

Deutsch lernen, bevor man mit dem Studium beginnt

Es gibt noch einen Vorteil: die meisten deutschen lute

Bundesländer haben keine Studiengebühren.

D0P

Die Hochschulforschung analysiert auch typische Probleme, mit denen Ausländer

konfrontiert werden. Im Bachelorstudium brechen 45 Prozent der ausländischen

Studierenden ihr Studium ab, während der Anteil der Studienabbrecher bei den

deutschen Studierenden 28 Prozent beträgt. Studien beweisen, dass Studierende vor

allem Probleme mit der Sprache haben. Auch die andere Lehr- und Lernkultur kann zu

einem Hindernis werden. Finanzielle Gründe dürfen auch nicht vergessen werden.

Dennoch bezeichnen der Studie nach die meisten Ausländer ihre Erwartungen als

erfüllt. Mehr als 80 Prozent der ausländischen Studierenden empfehlen Deutschland als

Studienort weiter.