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Digitalisierung der Wertschöpfungskette
Informationssysteme als Wertschöpfungsinstrument
Informationssysteme sind entscheidend für Unternehmen, da sie die Wertschöpfung unterstützen.
Elemente eines Informationssystems: Organisation, Technik, Management.
Typische Anwendungsfelder in der Organisation sind Geschäftsprozesse und Management Entscheidungen.
Wirkzusammenhang zwischen Informationssystem, Unternehmensstrategie und -erfolg
Der Erfolg eines Unternehmens hängt von der Nutzung und Integration von Informationssystemen ab.
Beziehungen: Informationssysteme unterstützen die Unternehmensstrategie und sind Bestandteil des Geschäftsmodells.
Sie beeinflussen Geschäftsprozesse und haben direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg.
Geschäftsprozesse
Ein Geschäftsprozess besteht aus einer Folge von Aktivitäten, die auf Wertschöpfung abzielen:
Hat einen definierten Anfang und Ende.
Wird typischerweise wiederholt und ist kundenorientiert.
Beispiel:** Teile in Inventar verwalten:**
Erforderliche Teile abrufen, einkaufen, und Status aktualisieren.
Schichtenmodell von Rechnersystemen
Anwendungssoftware: z.B. Officeprogramme, E-Mail.
Systemsoftware: z.B. Betriebssysteme und Shell.
Hardware: Zentraleinheiten, Speicher etc.
Mikroarchitektur: spezifische Hardwareaufbauten.
Maschinensprache: die nun als Maschinenbefehle interagiert.
IT-Entwicklungssprünge
Die Evolution der IT zeigt Sprünge von zentralisierten zu dezentralen Systemen:
Zeitleiste:
1940-2020: Übergang von zentralisierten Großcomputern bis zu verteilten, cloudbasierten Systemen.
Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe
Zentrale Elemente:
Eingabegeräte (z.B. Tastatur, Maus), Hauptspeicher,CPU, und Ausgabegeräte (z.B. Bildschirm, Drucker).
Von-Neumann-Architektur
Grundarchitektur moderner Computer:
Daten und Programme im Hauptspeicher.
Funktionen: Steuerwerk (CU) und Rechenwerk (ALU) sind universell programmierbar.
Dual-/Binärsystem
Computer verfügen über ein zwei Zustände System (0 und 1):
In dieser Form kommunizieren sie basierend auf elektrischen Signalen (ein/aus).
Bit und Byte
Definitionen:
Bit: die kleinste Informationseinheit (0 oder 1).
Byte: 8 Bits bilden ein Byte. Größeneinheiten (Kilobyte, Megabyte, etc.) definiert.
Zeichencodierungen
ASCII:
Ein Standard zur Umwandlung von Zeichen in Bitfolgen.
Unicode:
Umfasst internationale Zeichencodierungen mit vielfältigen Symbolen.
Mikroprozessor
Die meisten Prozessorbestandteile sind auf einem einzigen Chip integriert:
Verarbeitungsgeschwindigkeit und Taktrate sind wichtige Leistungsmerkmale.
Ein 64-Bit-Prozessor hat eine höhere Datenverarbeitung.
Datenspeicherung
ROM: (Read Only Memory): nichtflüchtiger Speicher.
RAM: (Random Access Memory): flüchtiger Speicher für aktuelle Daten.
Datenträger
Unterschiedliche Arten von Datenspeicher: Magnetisch (z.B. Festplatten), optisch (CDs) und elektronisch (USB-Sticks).
Historische Entwicklung der IT (Mainframes zu PCs)
Beginn der kommerziellen Nutzung von Mainframes in den 1950er Jahren.
Einführung des IBM-PCs 1981 führte zur Dezentralisierung der IT-Nutzung durch Personalcomputer.
EDI (Electronic Data Interchange)
Erlaubt den Austausch von standardisierten elektronischen Dokumenten über Unternehmensgrenzen hinweg.
Vorteile: Schnelligkeit und Fehlerreduktion.
Internet und World Wide Web
Das Internet ist ein Netzwerk von Millionen von Rechnern, das Informationen über TCP/IP-Protokolle austauscht.
TCP/IP und WWW
TCP/IP Standardisierte Datenpakete zur Kommunikation im Internet.
HTTP ist das Protokoll für die Datenübertragung im WWW.
Web 2.0
Nutzungsparadigmenwechsel mit mehr Interaktivität, sozialer Vernetzung und kollektiven Intelligenz.
Cloud Computing
Konvergenz durch verschiedene Cloud-Services und Modelle (SaaS, PaaS, IaaS).
WLAN Technologien
Standardisiert durch IEEE 802.11. verschiedene Generationsstufen (z.B., Wi-Fi 6).
ISO-OSI-Modell
Kommunikationsmodell zur Beschreibung der Netzwerkarchitektur, umfasst mehrere Schichten.
Datenorganisation und Datenbanken
Datenbankmanagement umfasst die Integration und Verwaltung von Daten, Reduktion von Redundanz und Sicherstellung der Datenkonsistenz.
Datenarten
Stammdaten: Daten, die konstant sind.
Bestandsdaten: Verändert durch operative Prozesse.
Data Warehouse
Strukturierte Speicherung und Analyse großer Datenmengen zur Unterstützung betrieblicher Entscheidungen.
Big Data
Merkmale: Umfangreiche Datenmengen, Vielfalt und Geschwindigkeit der Datenverarbeitung (z.B. Echtzeit-Analysen).
Data Mining
Analyse von Datenbeständen zur Identifikation von Mustern und Trends für Entscheidungsfindung.
Geschäftsprozessmanagement
Management aktiver Geschäftsprozesse zur Optimierung und Effizienzsteigerung.
Organisationsformen von Unternehmen
Funktionsorientierte vs. Prozessorientierte Organisationen, jede hat bestimmte Vor- und Nachteile.
Modellierung von Geschäftsprozessen
Abbildungen der Abläufe in Organisationen zur Effizienzoptimierung.
BPMN (Business Process Modelling Notation)
Standardisierte grafische Notation zur Darstellung von Geschäftsprozessen.
IT-Sicherheit
Zentrale Aspekte sind Authentifizierung, Autorisierung und Datenschutz zur Sicherung sensibler Daten.
Firewalls: Filtern von Datenverkehr zwischen zwei Netzwerken und Gewährleistung von Netzwerksicherheit.
Datenschutz (DSGVO)
Richtlinien zur rechtmäßigen Verarbeitung personenbezogener Daten und Gewährleistung von Datenschutzrechten.