Musik 2
Musik der griechigen Antike
Begriff: Das griechische Wort "Musiké" bedeutet in der Antike die Einheit von Dichtungen und Tanz.
Rolle der Musik:
Musik war ein Grundpfeiler der griechischen Ethos-Lehre (Sittenlehre) und spielte eine zentrale Rolle im Staats- und Erziehungswesen.
In Arkadien, einem Landstrich des Peloponnes, war es eine staatliche Verpflichtung, bis zum 30. Lebensjahr am Musikunterricht teilzunehmen.
Wichtige Instrumente:
Die zwei wichtigsten Musikinstrumente in der Antike waren die Lyra und der Aulos.
Der Aulos wurde meist als Doppel-Aulos gespielt, was darauf hinweist, dass es sich um ein Blasinstrument handelt, das mit zwei Röhren gespielt wird.
Musik im Theater:
Bei Theateraufführungen, insbesondere bei griechischen Tragödien, spielte der Chor eine wichtige musikalische Rolle.
Der Chor wurde oft am Anfang, am Schluss sowie bei dramatischen Szenen eines Theaterstücks eingesetzt, was die emotionale Wirkung der Aufführung unterstützte.
Zentren der Musikpflege:
Im ersten Jahrtausend n. Chr. waren die Klöster die Hauptzentren der Musikhausübung, besonders durch ihre liturgischen Gesänge.
Die heutige Form des Gregorianischen Choral stammt aus dem 8. und 9. Jahrhundert n. Chr.
Nach einer Legende wurde der Gregorianische Choral Papst Gregor I. (+604) zugeschrieben, was seinen historischen Wert und Einfluss unterstreicht.