die Darstellung der DDR im Film

“mir war wichtig, mit betroffenen Menschen zu sprechen. ich habe sehr viel mit Stasiopfern gesprochen, aber auch mit Stasitätern. ich habe mir beide Seiten angehört und habe versucht, vorurteilsfrei zuzuhören.” - FHVD

Authentizitätsgefühl in diesem Film

  • FHVD hat die DDR schon öfters als Kind besucht

    • seine Mutter stammte aus Medgeburg

    • viele Mitglieder des Film-Teams stammten aus der DDR, zum Beispiel eine Regieassistentin, die selbst von der Stasi verhört wurde und der Außenregisseur, der zwei Jahre lang in Stasihaft war

  • Ulrich Mühe hat das Drehbuch vor Verfilmung genau durchgelesen und hat einige Details verändert, damit sie authentisch waren

  • originalgeräte aus der Stasizeit wurden verwendet, z.B. die Abhörgeräte und die Briefdampfmaschine mit der die Stasi 600 Briefe pro Stunde aufdampfen konnte

  • viele Szenen wurden an Originalschauplätzen gefilmt, z.B war das Zimmer wirklich voll der Akten wirklich im ehemaligen Ministerium für Staatsicherheit

  • man suchte für die Außenaufnahmen Straßen Westberlins aus, die sich am wenigsten verändert hatten

    • noch dazu wurden die Straßenschilder und alle modernen Autos weggenommen und die Graffiti wurden jeden Morgen vor dem Drehbeginn entfernt

wie authentisch ist die Darstellung des Regimes/der DDR?

  • Hempf stellt das Regime dar

    • er ist die Verkörperung der Bestechlichkeit

    • es lässt sich nicht leugnen, dass einige der Führer ihre Macht ausgebeutet haben

  • man sieht keinen Treff des Politbüros, aber man kann sehen, wie die Ministers ihre Mach ausüben

    • Hempf sagt, er wolle das Regime vor Feinden schützen, in dem Dreyman untersuchen möchte, aber er macht das aus seinen eigenen Gründen

  • Geschlechtergleichheit war theoretisch Teil des Kommunismus

    • wir sehen aber kaum Frauen im Film, und Christa wurde sexuell missbraucht

  • Künstler wurden beschränkt — Jerska stand unter einem Berufsverbot

  • die westlichen Medien konnten wenige “normalen” Bürger kriegen

  • der Film gilt als authentisch für bestimmte Leute, vielleicht aber nicht für normale Bürger wie Frau Meinecke

wie authentisch ist die Darstellung der Stasi im Film?

  • man erfährt mehr über die Stasi als über das Regime

  • man sieht Stasirekruten in einer “Spionschule”, wo ihre Angemessenheit für den Job als Stasibeamte geprüft wurde

    • dies gilt als sehr authentisch, da es der Stasi sehr wichtig war, treue, zuverlässige Offiziere zu haben

  • man sieht die Verzwanzungsmethoden der Stasi

    • das Team war daran gewöhnt, verschiedene Leute und Orte zu verwanzen

  • das Ziel der Stasi war alles zu wissen, dies erfährt der Zuschauer durch die Szene, in dem Wiesler beweist, dass er viel über die Einwohner in Dreymans Wohnblock weiß

  • die Stasi hat nicht sofort alle Dissidenten festgenommen; manchmal hat sie nicht reagiert, da sie hinter einem größeren Fisch her waren

    • dies erfahren wir durch die Figur von Hauser

  • Es hätte mehr als ein Stasibeamter für einen Fall wie Operation Lazlo gegeben

  • Es war eine korrupte Organisation, die man durch Grubitz und Hempf sieht

  • es gab viel Bürokratie — niemand wurde vertraut, dies war ganz inneffizient

  • man sieht, das es IMs gibt, aber der Zuschauer hat keine Ahnung, wie viele IMs es gab