Dissonanz und Gesellschaft

Theorie der kognitiven Dissonanz in vielen Kontexten (z.B. Massenreligionen und vorhergesagten Weltuntergängen)

  • “Groupthink-Phänomen”: Zugusten Gruppenerhalts Verzicht auf ausgewogene Betrachtungsweise von Problemen → Selektive Informationssuche (Bsp. Kuba Invasion, Watergate Affäre)

  • Wahrnehmung von Dissonanz kulturell verschieden:

    • Kognitivistische Menschen: Mehr Dissonanz wenn Entscheidung für andere Menschen

    • Individualistische Menschen: Mehr Dissonanz bei Entscheidungen für sich selbst

  • Entwicklung von extremen Überzeugungen ggü. sozialer Themen auch Möglichkeit Dissonanzreduktion → Erleben eigener Unsicherheit durch Abwertung Fremdgruppe

  • Stellvertretende Dissonanz: Beobachtung einer Person, die Einstellung als Folge einstellungsdiskrepanten Verhaltens ändert. ändert sich auch Einstellung des Beobachters in Richtung des beobachteten Verhaltens → Vorstellung reicht, umd Dissonanz zu induzieren (Gefühlsansteckung)