Exposé und Prozess der Selbstreflexion: Stella Hergerts Weg zur Zeitkontrolle
Persönliches Profil und Hintergrund von Stella Hergert
Vollständiger Name: Stella Amelie Hergert.
Aktuelles Alter: Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung ist Stella Hergert Jahre alt.
Schulische Situation: Sie besucht die Klasse an einem Gymnasium. In den Aufzeichnungen wird die Schule sowohl als "Gymnasium in der Glasauer" als auch als "Gymnasium in der Glemsaue" bezeichnet.
Hobbys und Freizeitinteressen:
Tennis spielen.
Klavier spielen.
Körperliche Ertüchtigung in Form von Liegestützen in der Freizeit.
Konsum von Kurzvideos (Shorts).
Familiäres Umfeld:
Sie hat eine große Schwester namens Sophia, die zum Zeitpunkt ihres Wechsels auf das Gymnasium dieselbe Schule besuchte.
Weitere namentlich genannte Bezugspersonen sind Noah, Linda, Marissa, Verena und ihre Eltern.
Die Problematik der Mediennutzung und Zeitwahrnehmung
Zeitverlust durch Scrolling: Es wird die Frage aufgeworfen, wie viele Stunden täglich mit Scrollen verbracht werden – etwa eine, drei oder fünf Stunden. Problematisch ist hierbei der Mangel an nachhaltigen Erinnerungen an diese Zeit.
Die Endlosschleife: Ein zentrales Problem ist das Vornehmen, nur kurz die neuesten Uploads zu prüfen, was häufig in einer stundenlangen "Endlosschleife" endet. Dies führt dazu, dass geplante Aufgaben nicht erledigt werden.
Medien-Sucht: Die Autorin beschreibt ihre Situation explizit als Medien-Sucht und eine schlechte Gewohnheit, die persönlich nur Nachteile mit sich bringt.
Tägliche Routine: Die Tage verschwammen in einer Routine aus Schule, Schlafen, YouTube und Serien. Dies führte dazu, dass Wochen vergingen, ohne dass etwas Erinnerungswürdiges geschah.
Chronologie der schulischen und persönlichen Entwicklung
Grundschulzeit:
Stella beschreibt sich als schönes, fröhliches und sorgenfreies Kind.
Sie war eine der besten Schülerinnen, erledigte Hausaufgaben vorbildlich und war beliebt, was zur Wahl als Klassensprecherin führte.
Charakterzüge: Bestimmerisch, lustig und voller "dummer Ideen".
Soziale Kontakte: Tägliche Treffen mit den besten Freundinnen Hanna und Finja. Aktivitäten umfassten Fahrradfahren in Spielstraßen und Spielen auf dem Spielplatz.
Anekdoten: Sie malte mit Kreide ein nacktes Abbild ihrer Lehrerin auf eine Einfahrt und versteckte sich mit Freundinnen in Büschen, um Kekse zu essen.
Wechsel auf das Gymnasium ():
Eintritt in das Gymnasium in der Glemsaue (ein zentrales Schulzentrum).
Beginn einer bis heute anhaltenden Freundschaft mit Marissa am ersten Schultag durch eine Frage zum Stundenplan.
Die ersten zwei Schuljahre verliefen erfolgreich mit soliden Noten. Eine Note schlechter als "" (eine "" auf Papier) war ihr bis dahin unbekannt. In der Klasse wurde sie erneut zur Klassensprecherin gewählt.
Der Wendepunkt in der Klasse:
Einführung von iPads für alle Schüler der Stufe zur Recherche und für digitale Notizen.
Ursprünglicher Vorteil: Reduktion der Menge an Heften, bessere Sortierung der Informationen.
Negative Auswirkung: Das iPad entwickelte sich zu einem "Dopamingenerator" durch Websites, Videos und Spiele.
Absturz in der Klasse:
Die Gewohnheit, Spiele zu spielen und Videos zu schauen, wirkte sich negativ auf den Alltag und die Leistungen aus.
Erstmals wurden schlechtere Noten (die Note "") erzielt.
Fallbeispiel eines Tagesablaufs ("Prolog im Stillen")
Ankunft zuhause: Um im Uhr von der Schule heimgekehrt.
Ablauf: Nach dem Essen legte sich Stella mit dem iPad ins Bett und öffnete YouTube.
Zeitverlust: Als sie das nächste Mal auf die Uhr blickte, war es bereits Uhr. Die Zeit war "wie im Flug" vergangen, während sie allein im Haus war.
Intention und Ziele des Schreibprozesses
Datum der Reflexion: .
Motivation: Die Autorin bemerkt, dass sie oft erst abends Motivation zur Lebensänderung verspürt, nachdem der Tag bereits mit unproduktivem Videokonsum ungenutzt verstrichen ist.
Zielsetzung:
Kontrolle über die eigene Zeit zurückgewinnen.
Entwicklung einer besseren Gewohnheit durch das Schreiben des Buches.
Wunsch nach Selbstständigkeit und positiver Veränderung.
Das Ziel, die Eltern stolz zu machen.
Widmung: Das Werk ist ihrer Familie (Eltern, Sophia, Noah, Linda, Verena) und ihrer Freundin Marissa gewidmet sowie allen, die an sie glauben.