Prüfungsplanung und Wesentlichkeit nach ISA-CH

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Umfassende Flashcards zur Vorbereitung auf Prüfungen im Bereich Wirtschaftsprüfung mit Fokus auf Risikobeurteilung, Wesentlichkeit und IKS nach ISA-CH.

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223 Terms

1
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Was versteht man unter dem Begriff 'Wesentlichkeit' laut dem IASB-Rahmenkonzept?

Informationen sind wesentlich, wenn ihr Weglassen oder ihre fehlerhafte Darstellung die wirtschaftlichen Entscheidungen der Adressaten beeinflussen könnte.

2
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Wie wird die Wesentlichkeit in ISA-CH 320 typisch charakterisiert?

Sie ist eher eine Schwelle oder ein Grenzwert als eine primäre qualitative Anforderung an die Nützlichkeit von Informationen.

3
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Welche Erweiterung erfuhr die Definition der Wesentlichkeit im Jahr 2018 in Bezug auf IAS 1 und IAS 8?

Die Definition wurde um den Begriff der 'Verschleierung' von Informationen ergänzt.

4
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Auf welche Adressatengruppe schränkt die revidierte Definition der Wesentlichkeit den Fokus ein?

Auf die primären Adressaten von Mehrzweckabschlüssen.

5
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Nennen Sie drei Faktoren, die die Gesamtwesentlichkeit in Bezug auf die Jahresrechnung beeinflussen.

Elemente des Abschlusses (z. B. Gewinn, Bilanzsumme), die Art des Unternehmens / Branche sowie die wirtschaftliche Lage.

6
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Was ist die 'Toleranzwesentlichkeit' (PMPM)?

Ein Betrag unterhalb der Gesamtwesentlichkeit, um das Risiko zu senken, dass die Summe unentdeckter Fehler die Gesamtwesentlichkeit überschreitet.

7
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In welchem prozentualen Bereich liegt die Toleranzwesentlichkeit üblicherweise zur Gesamtwesentlichkeit?

Zwischen 5080%50-80\%, in der Praxis häufig bei 75%Default75\%Default.

8
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Was versteht man unter der 'Nichtaufgriffsgrenze' (NAGNAG)?

Ein Betrag, unterhalb dessen Fehlaussagen nicht in der Zusammenstellung für die Berichterstattung erfasst werden müssen.

9
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In welchem Bereich liegt die Nichtaufgriffsgrenze (NAGNAG) üblicherweise?

Zwischen 310%3-10\% der Gesamtwesentlichkeit.

10
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Warum gelten dolose Handlungen (FraudFraud) per se als wesentlich?

Weil sie ungeachtet des Betrages qualitativ wesentlich für die Beurteilung der Führung und des Systems sind.

11
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Welche zwei Stufen umfasst die Ermittlung der vorläufigen Wesentlichkeitsgrenze meistens?

  1. Quantitative Berechnung basierend auf Bezugsgrössen. 2. Qualitative Analyse und Anpassung dieser Grenze.
12
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Nennen Sie drei qualitative Kriterien, die eine Anpassung der quantitativen Wesentlichkeit erfordern könnten.

Illiquidität, drohende Überschuldung oder das Einhalten von Bank-Covenants.

13
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Welche Benchmark wird empfohlen, wenn ein Unternehmen Verluste erzielt oder ein Kapitalverlust vorliegt?

Die Nettoerlöse (13%1-3\%) anstelle von Gewinn oder Eigenkapital.

14
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Warum ist das Eigenkapital bei einem Kapitalverlust nach Art. 725 Abs. 1 OR ungeeignet als Benchmark?

Weil die resultierende Wesentlichkeit zu tief wäre und fast alle Posten der Rechnung darunter fallen würden.

15
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Wie verhält sich die Wesentlichkeitsgrenze zum Prüfungsrisiko?

Es besteht eine umgekehrt proportionale Beziehung: Je höher das Risiko, desto tiefer sollte die Wesentlichkeitsgrenze angesetzt werden.

16
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Nennen Sie Faktoren, die einen höheren Prozentsatz bei der Wesentlichkeitsfestlegung rechtfertigen könnten.

Stabilität der Organisation, Kontinuitätskultur und Reife des Unternehmens.

17
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Warum führen komplexe Rechnungslegungsstandards zu einem tieferen Prozentsatz bei der Wesentlichkeit?

Sie erhöhen das Risiko für Fehlinterpretationen und Schätzunsicherheiten.

18
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Welchen Einfluss hat eine hohe Fremdfinanzierung auf die Wahl des Prozentsatzes für die Wesentlichkeit?

Sie führt tendenziell zu einem tieferen Prozentsatz aufgrund der Sensitivität der Gläubiger.

19
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Was ist ein Beispiel für eine spezifische Wesentlichkeitsgrenze?

Gesonderte Prüfung von Anhangangaben zu Forschungs- und Entwicklungskosten bei Pharmaunternehmen.

20
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Können spezifische Toleranzwesentlichkeiten ohne spezifische Wesentlichkeitsgrenze definiert werden?

Ja, der Prüfer kann dies wählen, wenn er in bestimmten Bereichen ein erhöhtes Fehlerrisiko erwartet.

21
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Was muss der Prüfer verstehen, um ein Verständnis der Einheit nach ISA-CH 315 zu gewinnen?

Branchenbezogene, rechtliche und externe Faktoren, Geschäftstätigkeit, Investitionen, Organisation, Finanzierung und Ziele.

22
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Was ist das primäre Ziel risikoorientierter Prüfungsplanung?

Das Prüfungsrisiko auf ein akzeptables, niedriges Niveau zu reduzieren.

23
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Definieren Sie 'Inhärentes Risiko' (IRIR).

Das Risiko einer wesentlichen Fehlaussage ungeachtet interner Kontrollen.

24
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Definieren Sie 'Kontrollrisiko' (KRKR).

Das Risiko, dass eine Fehlaussage vom internen Kontrollsystem nicht verhindert oder aufgedeckt wird.

25
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Definieren Sie 'Entdeckungsrisiko' (ERER).

Das Risiko, dass der Prüfer eine vorhandene wesentliche Fehlaussage durch seine Prüfungshandlungen nicht entdeckt.

26
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Wie lautet die Formel für das gesamte Prüfungsrisiko (PRPR)?

PR=IR×KR×ERPR = IR \times KR \times ER

27
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Welches Risiko kann der Abschlussprüfer durch Art und Umfang seiner Handlungen direkt beeinflussen?

Das Entdeckungsrisiko (ERER).

28
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Wie hoch ist die angestrebte Urteilssicherheit bei einer ordentlichen Revision etwa?

Rund 9095%90-95\%.

29
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Wie hoch ist die angestrebte Urteilssicherheit bei einer eingeschränkten Revision etwa?

Rund 60%60\%.

30
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Was ist ein 'bedeutsames Risiko' laut ISA-CH 315?

Ein identifiziertes und beurteiltes Risiko wesentlicher falscher Darstellungen, das eine besondere Berücksichtigung bei der Prüfung erfordert.

31
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Muss der Prüfer bei bedeutsamen Risiken die Wirksamkeit der Kontrollen zwingend prüfen?

Er muss die unterliegenden Kontrollen erheben (Design/Implementierung), aber ein Wirksamkeitstest ist nicht zwingend vorgeschrieben, wenn nur aussagebezogene PH erfolgen.

32
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In welche drei Kategorien werden Risiken nach ISA-CH 315 klassifiziert?

Bedeutsame Risiken, Risiken ohne ausreichende aussagebezogene PH und sonstige Risiken.

33
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Nennen Sie drei Unterscheidungskriterien für bedeutsame Risiken.

Risiko doloser Handlungen, komplexe Geschäftsfälle und Transaktionen mit nahestehenden Personen.

34
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Welche Methoden nutzt der Prüfer zur Risikoidentifikation?

Befragung, analytische Prüfungshandlungen, Beobachtung und Durchsicht.

35
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Wer sollte im Prüfungsteam die Risikobeurteilung grundsätzlich vornehmen?

Der Partner oder der Teamleiter.

36
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Welche drei Komponenten bilden das 'Dreieck doloser Handlungen'?

Anreiz / Druck, Gelegenheit, Haltung / Innere Rechtfertigung.

37
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Was sind General IT-Controls (GITCGITC)?

Regelungen und Massnahmen, die sich auf eine Vielzahl von Anwendungen beziehen und deren wirksames Funktionieren unterstützen.

38
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Was sind 'Anwendungskontrollen' im IT-Kontext?

Manuelle oder automatisierte Verfahren auf Ebene der Geschäftsprozesse für einzelne Anwendungen.

39
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In welchen Phasen der Prüfung können analytische Prüfungshandlungen eingesetzt werden?

In der Planungsphase, bei der Durchführung (aussagebezogen) und beim Prüfungsabschluss.

40
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Was ist der Zweck analytischer PH in der Planungsphase?

Einschätzung der finanziellen Lage, Beurteilung von Risiken und Herstellung sachlogischer Plausibilität.

41
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Definieren Sie das Internes Kontrollsystem (IKSIKS).

Die Gesamtheit der von der Leitung vorgegebenen Grundsätze und Verfahren zur Sicherung der Vermögenswerte und Ordnungsmässigkeit der Buchführung.

42
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Welche fünf Komponenten umfasst das IKS nach ISA-CH 315?

Kontrollumfeld, Risikobeurteilungsprozess, Informationssystem, Kontrollaktivitäten und Überwachung.

43
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Was versteht man unter 'Funktionsprüfungen' (controlsapproachcontrols approach)?

Verfahren zur Prüfung der Wirksamkeit interner Kontrollen.

44
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Wann ist ein 'Substantive Approach' (Einzelfallprüfung) angezeigt?

Wenn das IKS tief ist oder nicht vorhanden und wesentliche Auffälligkeiten in der JR-Analyse bestehen.

45
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Inwiefern ist Datenanalyse ein Werkzeug der Prüfung?

Sie dient zur Risikoidentifikation, Durchführung von Rechnungen über die Gesamtpopulation und Stichprobenauswahl.

46
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Nennen Sie ein Beispiel für eine Prüfungshandlung mittels Datenanalyse im Bereich Lager.

Prüfung der Einhaltung des Niederstwertprinzips oder Nachvollzug des Lagerwertes über die gesamte Bestandsliste.

47
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Wie wirken sich 'Covenants' in Bankverträgen auf das Prüfungsrisiko aus?

Sie erhöhen das Risiko, da bei Verletzung Kredite fällig gestellt werden könnten (Going Concern Risiko).

48
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Welche Verantwortung trägt der Prüfer hinsichtlich Gesetzesverstössen laut ISA-CH 250?

Er muss eine angemessene Sicherheit erlangen, dass die JR frei von wesentlichen Fehldarstellungen durch Verstösse ist, kann aber nicht alle aufdecken.

49
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Wann muss der Prüfer bei Rechtsstreitigkeiten Kontakt mit externen Rechtsberatern aufnehmen?

Bei wesentlichen Rechtsstreitigkeiten, um die Einschätzung des Managements zu verifizieren.

50
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Was ist der Unterschied zwischen einem Bericht Typ 1 und Typ 2 nach ISAE 3402?

Typ 1 prüft Beschreibung und Ausgestaltung; Typ 2 prüft zusätzlich die Wirksamkeit der Kontrollen über einen Zeitraum.

51
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Darf sich ein Prüfer bei der Risikoeinschätzung allein auf einen Typ-1-Bericht für die Kontrollwirksamkeit stützen?

Nein, nur ein Typ-2-Bericht erlaubt ein Abstützen auf die Wirksamkeit der Kontrollen.

52
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Was sind 'Aussagen im Abschluss' (AssertionsAssertions)?

Vom Management implizit oder explizit gemachte Angaben zu Ansatz, Bewertung und Darstellung von Bilanzposten.

53
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Nennen Sie die drei Kategorien von 'Aussagen' im Prüfungsprogramm.

Aussagen zu Geschäftsvorfällen (Transaktionen), Aussagen zu Kontensalden und Aussagen zur Darstellung/Angaben.

54
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Was bedeutet das Prüfungsziel 'Eintritt' bei Geschäftsvorfällen?

Dass die erfassten Geschäftsvorfälle tatsächlich stattgefunden haben und der Einheit zuzurechnen sind.

55
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Was bedeutet das Prüfungsziel 'Vollständigkeit'?

Dass alle Geschäftsvorfälle oder Salden, die hätten erfasst werden müssen, tatsächlich aufgezeichnet wurden.

56
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Was bedeutet das Prüfungsziel 'Vorhandensein' bei Kontensalden?

Dass Vermögenswerte, Schulden und Eigenkapitalpositionen am Bilanzstichtag tatsächlich existieren.

57
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Warum ist die zeitliche Planung in der Prüfung wichtig?

Um Reporting Deadlines einzuhalten und personelle Engpässe frühzeitig zu erkennen.

58
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Wer unterliegt den Qualitätssicherungsvorschriften nach ISQC 1 bei Delivery Service Centern?

Das Service Center der Revisionsgesellschaft selbst, da es Teil des internen Qualitätsprozesses ist.

59
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Welchen Einfluss hat das IT-Umfeld auf die Güte der internen Kontrolle?

Einen bedeutenden Einfluss, da die Datenintegrität und Sicherheit von den IT-Kontrollen abhängt.

60
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Was ist ein Walkthrough?

Das Nachverfolgen einer Transaktion durch das gesamte System zur Aufnahme und zum Verständnis der Abläufe.

61
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Welche Konsequenz hat eine Verweigerung der Fehlerkorrektur durch den Verwaltungsrat?

Der Prüfer muss ein eingeschränktes Prüfungsurteil abgeben, falls der Fehler wesentlich ist.

62
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Was ist das primäre Ziel der ICT-Prüfung?

Beurteilung des IKS und des RW-Systems hinsichtlich automatischer Kontrollen sowie Einschätzung der inhärenten IT-Risiken.

63
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Nennen Sie zwei Faktoren für die Beurteilung der Relevanz von Dienstleistungen eines Service-Rechenzentrums.

Art der Dienstleistung und Ausmass des Zusammenwirkens mit dem Rechnungswesen des Kunden.

64
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Wie oft müssen Kontrollen für 'bedeutsame Risiken' geprüft werden?

Jährlich (kein Rotationsprinzip zulässig).

65
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Welche Prüfungshandlung muss bei jeder Abschlussprüfung im Bereich der Buchhaltung immer durchgeführt werden?

Prüfung der Journalbuchungen (JournalEntriesJournal Entries).

66
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Wann endet die Pflicht des Prüfers, Rechtsstreitigkeiten zu berücksichtigen?

Am Datum des Prüfungsberichts.

67
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Ist die Übernahme der Risikobeurteilung des Kunden durch den Prüfer zulässig?

Nein, der Abschlussprüfer muss zwingend eine eigene, unabhängige Risikobeurteilung vornehmen.

68
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Was ist ein Indikator für 'Nicht-Rentabilität' bei Bauprojekten auf eigenem Land?

Wenn die Finanzierung nur durch ausländische Finanzgesellschaften mit hohen Hürden möglich ist.

69
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Welchen Zweck haben 'Spezifische Toleranzwesentlichkeiten'?

Sie dienen dazu, in Bereichen mit bekanntem erhöhtem Fehlerrisiko (z.B. Umsatz) die Entdeckungswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

70
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Welche Informationsquellen können für die Risikoidentifikation genutzt werden?

SWOT-Analysen, Porter's Five-Forces, Medienberichte und interne Controlling-Daten.

71
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Was bedeutet 'NW-Prinzip' in der Bewertung von Vorräten?

Niederstwertprinzip: Bewertung zum tieferen Wert aus Anschaffungskosten oder Nettoveräusserungswert.

72
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Welcher Benchmarking-Prozentsatz wird bei gewinnorientierten Unternehmen für 'EBIT' oft genutzt?

Meist 510%5-10\% (analog zum Ergebnis vor Steuern).

73
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Warum müssen Prüfer Lohnanreize als qualitative Faktoren prüfen?

Weil Boni oder Provisionen Anreize für Bilanzmanipulationen (z.B. Umsatzaufblähung) schaffen können.

74
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Was ist der 'Einschlag' bei der Berechnung der Toleranzwesentlichkeit?

Der Prozentsatzabzug von der Gesamtwesentlichkeit (z.B. 25%25\% bei hohem Risiko).

75
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Was ist die Konsequenz eines unzureichend dokumentierten IKS für die Prüfungsstrategie?

Der Prüfer kann sich nicht darauf abstützen und muss verstärkt aussagebezogene Prüfungen durchführen.

76
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Muss der Prüfer bei der Revision der Buddel AG aufgrund des schlechten Kontrollumfelds eher Stichproben oder Vollerhebungen machen?

Tendenziell umfassende Einzelfallprüfungen in Schlüsselbereichen.

77
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Was versteht man unter 'Rechte und Verpflichtungen' bei Kontensalden?

Dass die Einheit die Rechte an Vermögenswerten hält und Schulden wirkliche Verpflichtungen darstellen.

78
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Welche Aussage wird geprüft, wenn man sicherstellt, dass Rechnungen im richtigen Jahr gebucht wurden?

Periodenabgrenzung (CutoffCut-off).

79
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Was ist das Prüfungsziel 'Genauigkeit und Bewertung'?

Dass Beträge korrekt berechnet und angemessen gemäss dem Regelwerk bewertet sind.

80
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Warum wird in der Praxis oft der 'Umsatz' als Benchmark gewählt, wenn der Gewinn volatil ist?

Weil der Umsatz weniger anfällig für Schätzungen und willkürliche Verschiebungen ist.

81
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Was prüft ein Auditor bei '3-way-match' Kontrollen?

Die Übereinstimmung von Bestellung, Wareneingangsschein und Lieferantenrechnung.

82
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Was ist 'Professional Judgement' in der Revision?

Das professionelle Ermessen des Prüfers basierend auf Erfahrung und Fachwissen.

83
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Nennen Sie einen Risikofaktor im Bereich der Umsatzrealisierung.

Mehrkomponentenverträge (z.B. Kombination aus Produkt, Service und Garantie).

84
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Wie beeinflusst eine 'ERP-Migration' das inhärente Risiko?

Es steigt stark an aufgrund potenzieller Datenmigrationsfehler und Systeminstabilität.

85
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Was ist das Problem bei 'Manuell Overrides' durch das Management?

Sie umgehen bestehende Kontrollsysteme und sind ein klassischer Risikoindikator für dolose Handlungen.

86
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Zählen Sie zwei Aspekte der Informatiksicherheit auf, die für den Prüfer relevant sind.

Zugriffssicherheit und Zuverlässigkeit der Verarbeitung (Integrität).

87
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Welchen Zweck hat der 'Einsatz von Sachverständigen'?

Sicherstellung von Fachwissen in komplexen Bereichen wie IT-Forensik oder Aktuarsberechnungen.

88
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Darf die Wesentlichkeitsgrenze während der Prüfung angepasst werden?

Ja, wenn der Prüfer während der Feldarbeit neue Erkenntnisse über Risiken erlangt.

89
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Was versteht man unter der 'Aggregation' von Fehlern?

Das Zusammenzählen aller nicht korrigierten Fehlaussagen zur Beurteilung der Gesamtwesentlichkeit.

90
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Welchen Einfluss hat 'hohe öffentliche Präsenz' auf den Wesentlichkeitsprozentsatz?

Er führt meist zu einem tieferen Prozentsatz, da die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit höher ist.

91
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Was ist das Risiko bei 'Konsignationslagern' im Ausland?

Schwierigkeiten bei der physischen Bestandsaufnahme und Unsicherheit über den Zeitpunkt des Gefahrenübergangs.

92
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Warum ist die 'Unabhängigkeit' bei IT-Service-Centern der Revisionsgesellschaft wichtig?

Weil deren Mitarbeiter die gleichen beruflichen Standards erfüllen müssen wie das Kernprüfungsteam.

93
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Wie reagiert der Prüfer auf einen 'Kapitalverlust' bei der Festlegung des Wesentlichkeits-Faktors?

Er wählt tendenziell einen tieferen Prozentsatz innerhalb der Bandbreite der Nettoerlöse.

94
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Welche 'Aussage' wird durch die kritische Durchsicht von Rechtsberatungsaufwand geprüft?

Vollständigkeit von Rückstellungen oder Eventualverbindlichkeiten.

95
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Was bezweckt die Bestimmung der 'Personellen Planung' frühzeitig?

Die Vermeidung von Engpässen und die Sicherstellung kontinuierlicher Teamzusammensetzung.

96
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Wie wirkt sich ein 'volatiles Geschäftsumfeld' auf die Toleranzwesentlichkeit aus?

Man setzt sie eher tiefer an (5060%50-60\%), da das Risiko unentdeckter Fehler steigt.

97
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Müssen interne Kontrollen bei einer 'eingeschränkten Revision' umfassend geprüft werden?

Nein, es ist nur das allgemeine Kontrollumfeld zu beurteilen, nicht das Kontrollrisiko im Detail.

98
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Was bedeutet 'Going Concern'?

Die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit in absehbarer Zukunft.

99
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Was sind 'Schlüsselprüffelder'?

Prüffelder, die entweder quantitativ über der Wesentlichkeit liegen oder qualitativ als besonders riskant gelten.

100
New cards

Welche 'Aussage' betrifft die Korrektheit der Beträge in der Bilanz?

Genauigkeit, Bewertung und Zuordnung.