Termini der deutschen Stilistik. Beispiele

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62 Terms

1
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die Bildhaftigkeit

Das Verb "trippeln" gibt eine visuelle Vorstellung von kleinen Schritten (S. 59);
Der Duft der Rose stieg mir in die Nase;
Sie hörte das laute Knirschen des Schnees.

2
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die Bildlichkeit

"Die Welt ist ein großer unermeßlicher Magen" (S. 60);
Das Leben ist eine Reise;
Ihre Worte waren Gift.

3
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der Vergleich

"Er ist so alt wie du" (S. 62); "GerĂŒchte waren wie ein Schwarm KrĂ€hen aufgeflogen" (S. 62); "Er lachte wie sechs TruthĂ€hne" (S. 63).

4
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das Epitheton

"herrlich duftende gelbe Teerose" (konkretisierend, S. 64);
"entzĂŒckender Mensch" (bewertend, S. 65);
"schrecklich interessanter Roman" (bewertend, S. 65).

5
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der Tropus

Metapher: "Die Welt ist ein Magen" (S. 70);
Metonymie: "Die ganze UniversitÀt kam" (S. 83);
"Die Sirenen heulen" (Metapher).

6
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die Metapher

"Fleischwolf" (verblasste Metapher, S. 71); "Die Sirenen heulen" (usuelle Metapher, S. 71); "Auf deiner Wange steht endgĂŒltiger Abschied" (individuelle Metapher, Strittmatter, S. 71).

7
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die Personifizierung

"die Uhr schlĂ€gt" (S. 74); "die Blumen flĂŒstern zĂ€rtlich" (S. 74); "der Wind singt" (S. 74).

8
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die Allegorie

"die Justitia mit der Waage" (Gerechtigkeit, S. 75); "die Germania" (deutsche Nation); "der Tod als Sensenmann".

9
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das Symbol

"Taube als Symbol des Friedens" (S. 76); "Ritter als Symbol der Tugend" (S. 76); "Rose als Symbol fĂŒr Schönheit" (S. 77).

10
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die SynÀsthesie

"seidene Stimme" (S. 77); "klingende Strahlen und strahlende KlÀnge" (Heine, S. 77); "kalte Farben" (S. 77).

11
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die Antonomasie

"Othello" fĂŒr einen eifersĂŒchtigen Mann (S. 78); "Don Juan" fĂŒr einen Frauenliebhaber (S. 78); "Don Quichotte" fĂŒr einen KĂ€mpfer gegen das Böse (S. 78).

12
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die Metonymie

"Die ganze UniversitÀt kam zur JubilÀumsfeier" (Raum, S. 83); "Traube statt Wein" (Stoff, S. 83); "Lorbeer statt Ruhm" (Symbol, S. 83).

13
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die Synekdoche

"Dieser kluge Kopf" fĂŒr diese kluge Person (S. 85); "Die Menge zĂ€hlte tausend Köpfe" (S. 85); "Deutschland gewann den Europapokal" (totum pro parte, S. 85).

14
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das Bahuvrihi

"RotkĂ€ppchen" (S. 85); "Langohr" fĂŒr einen Hasen (S. 85).

15
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die Umschreibung / Periphrase

"die Stadt der sieben HĂŒgel" (Rom, S. 88); "das Land, wo die Zitronen blĂŒhen" (Italien, S. 88); "der Dichter des Faust" (Goethe, S. 88).

16
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der Euphemismus

"Eier" fĂŒr Fliegerbomben (S. 90); "Arbeitswillige" fĂŒr Arbeitslose (NazilĂŒgeterminologie, S. 90); "das Zeitliche segnen" fĂŒr sterben (S. 25).

17
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die Hyperbel

"todmĂŒde" (S. 90); "tausendmal gesagt" (S. 91); "eine Ewigkeit warten" (S. 90).

18
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die Litotes

"Das ist nicht ĂŒbel" (sehr gut, S. 90); "Diese Idee ist so dumm nicht!" (sehr klug, S. 90); "Ich möchte nicht sagen, dass deine Leistungen auf der Höhe sind" (Kritik, S. 90).

19
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die Meiose

"Er hat nur zwei Worte zum Thema gesagt" (S. 91); "Er wohnt einen Katzensprung von uns entfernt" (S. 91); "Trinken wir einen Tropfen Wein!" (S. 91).

20
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die Ironie

"Das Wetter ist ja wirklich prachtvoll!" (bei Regen, S. 91); "Du bist mir ein schöner Freund!" (wenn der Freund versagt); "Das hast du ja toll gemacht!" (bei einem Fehler).

21
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die lexikalische Wiederholung

"Aus. Aus. Aus." (S. 95); "Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!" (Goethe, Erlkönig, S. 96); "Ich habe Kopfschmerzen, abscheuliche Kopfschmerzen." (erweiterte Wiederholung, S. 96).

22
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der Pleonasmus

"ein alter Greis" (S. 96); "ein armer Bettler" (S. 96); "weißer Schimmel".

23
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die Tautologie

"Hohn und Spott" (S. 96); "Singsang" (S. 96); "immer und ewig", "Feuer und Flamme" (S. 96).

24
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die Anapher

"Da wurde sie bestĂŒrzt 
 Da sprach sie 
" (S. 97); "Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer 
 Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer 
" (S. 102).

25
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die Epipher

"Er tut das alles mit Anteil, er isst beflissen, trinkt beflissen, liest beflissen" (S. 97); "Er kommt immer zu spÀt, er arbeitet zu spÀt, er schlÀft zu spÀt."

26
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die Rahmen- oder Ringwiederholung

"Warum hast du mich allein gelassen, warum?" (S. 97); "Freiheit wollte ich, Freiheit!"; "Das ist zu viel, wirklich zu viel."

27
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die Anadiplose

"Oder es war der Regen? Der Regen auf den dunkelroten Ziegeln" (S. 97); "Die Nacht kam. Kam und hĂŒllte alles ein."

28
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das Leitmotiv

mehrmalige Wiederholung eines sprachlichen Elements mit relevantem Inhalt (S. 97); in "Buddenbrooks" das Motiv des Verfalls; in "Faust" das Streben.

29
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die grammatische Wiederholung

wird vor allem durch Parallelismus realisiert (S. 98); "Und keiner weiß: wohin? Und alle fahren: mit." (Parallelismus, S. 98)

30
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der Parallelismus

"Und keiner weiß: wohin? Und alle fahren: mit." (S. 98); "Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glĂ€nzt die Sonne! Wie lacht der Flur!" (Goethe, S. 98)

31
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die Antithese

"N. ist ein guter Dramatiker, aber ein mĂ€ĂŸiger Lyriker" (S. 98); "Die einen bestellen Sekt, weil er teuer ist, die anderen, obwohl er teuer ist" (S. 98); "Gut und böse" (S. 98).

32
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der Chiasmus

"In Bologna die kleinsten Hunde und die grĂ¶ĂŸten Gelehrten, in Göttingen die kleinsten Gelehrten und die grĂ¶ĂŸten Hunde" (Heine, S. 99); "Brot ist Freiheit, Freiheit – Brot" (Herwegh, S. 99); "Ein Blumengarten von klingenden Strahlen und strahlenden KlĂ€ngen" (Heine, S. 99).

33
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die AufzÀhlung

"An der Neujahrstanne hingen viele Äpfel, NĂŒsse, Apfelsinen, Backwerk und noch viele andere gute Sachen" (S. 100); "Er kannte die MĂ€ngel des Stils, des Aufbaus, der Charakteristik" (asyndetisch, S. 100)

34
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die Klimax

"Es regnete stundenlang, nÀchtelang, tagelang, wochenlang" (S. 100); "Ich kam, sah, siegte."; "Das ist gut, besser, am besten."

35
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die Antiklimax

"Überall herrschte Jubel. Die ganze Stadt, alle BĂŒrger, ein paar Leute, schließlich nur noch eine Handvoll" (S. 100-101); "Er war reich, wohlhabend, mittelmĂ€ĂŸig, arm."

36
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die Lautmalerei

"piepsen", "brummen", "zischen" (S. 109-110); "bim-bim" fĂŒr Glöckchen, "bam-bam" fĂŒr starke Glocke (S. 110); Schiller: "Und es wallet und siedet und brauset und zischt
" (S. 110)

37
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die Alliteration

"durch dick und dĂŒnn" (S. 111); "bei Wind und Wetter" (S. 111); Heine: "wĂŒste, wogende Wasser", "weißen Wellenrosse" (S. 111)

38
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die Assonanz

"ganz und gar" (S. 111); "von echtem Schrot und Korn" (S. 111); Goethe: "Meine Töchter fĂŒhren den nĂ€chtlichen Reihn / Und wiegen und tanzen und singen dich ein." (Vokalabfolge, S. 112)

39
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der Wortwitz (Doppelsinn, Wortspiel)

"Kohl" (GemĂŒse / Unsinn, S. 115); "Die Lautesten / die Lautersten" (Bredel, S. 116); "farnillionĂ€r" (familiĂ€r + MillionĂ€r, Heine, S. 117)

40
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die Falschkoppelung

"ein möblierter Herr" (S. 119); "kalte Mamsell" (S. 119); "gebildete Umgangssprache" (S. 119)

41
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das Oxymoron

"dummklug" (S. 118); "hÀssliche Schönheit" (S. 118); "Scherzernst" (S. 118); Goethe: "helldunkel", H. Mann: "wohliges Grausen" (S. 118)

42
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der Schlagsatz

"Die Stadt [Göttingen] selbst ist schön und gefĂ€llt einem, wenn man sie mit dem RĂŒcken ansieht" (Heine, S. 120); "Ich liebe dich – von ganzem Herzen nicht."

43
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das Zeugma

"Er brach das Siegel auf und das GesprĂ€ch nicht ab" (Chamisso, S. 119); "Die Stadt Göttingen, berĂŒhmt durch ihre WĂŒrste und UniversitĂ€t" (Heine, S. 119); "
Tribonian, Justinian, Hermogenian und Dummerjahn" (Heine, S. 119)

44
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der Stilbruch

"zwecks Austauschs von ZĂ€rtlichkeiten" (offizielle Wendung in privatem Kontext, S. 121); Parodie: "Wem Gott will rechte Gunst erweisen, Den schickt er in die Wurstfabrik
" (S. 121)

45
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die Makrokomposition / Architektonik

Komposition eines MĂ€rchens: Anfang – Handlung – Resultat (S. 128); einer Fabel: Exposition – Dialog und Handlungen der Tiere – Moral (S. 128)

46
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die Exposition

Einleitung eines MĂ€rchens ("Es war einmal
") oder einer Fabel (Vorstellung der Figuren, S. 128)

47
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die Kulmination

der Höhepunkt der Handlung, z.B. der Kampf zwischen Wolf und RotkĂ€ppchen (S. 128); im Drama der Moment der grĂ¶ĂŸten Spannung

48
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die Lösung

die Auflösung der Spannung am Ende eines Werkes, z.B. "
 und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute." (S. 128)

49
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die Darstellungsarten

Bericht, Schilderung, Beschreibung, Erörterung (S. 129-130)

50
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der Bericht

Protokoll, Chronik, Lebenslauf, Reportage, Wetterbericht (S. 129); "Die Sitzung begann um 10 Uhr. Der Vorsitzende eröffnete die Diskussion."

51
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die Schilderung

Beschreibung von Bewegungen, Gesten, Mimik, GefĂŒhlen (S. 129); "Sie lief mit zitternden HĂ€nden und trĂ€nenĂŒberströmtem Gesicht davon."

52
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die Beschreibung

Beschreibung eines Gegenstandes: "Die Vase ist hoch, blau und hat einen runden Fuß" (S. 129-130); Beschreibung einer Landschaft: "Vor uns lag ein tiefer, dunkler Wald."

53
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die Erörterung

BegrĂŒnden, Beweisen/Widerlegen, Schlussfolgern, ErklĂ€ren/Darlegen (S. 130); Essay, Kommentar, Diskussionsbeitrag.

54
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der Autor

der Schöpfer des Werkes (S. 131); Goethe ist der Autor des "Faust"; Thomas Mann ist der Autor der "Buddenbrooks".

55
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der ErzÀhler

auktorialer ErzÀhler (er-Form, allwissend), personaler ErzÀhler (ich-Form, Figur) (S. 131); In "Der Untertan" von H. Mann tritt ein auktorialer ErzÀhler auf.

56
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die ErzÀhlzeit

die Zeit, in der erzÀhlt wird (Gegenwart des ErzÀhlens, S. 131); Wenn ein Roman in PrÀteritum geschrieben ist, ist die ErzÀhlzeit die Gegenwart des Autors.

57
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die erzÀhlte Zeit

die Zeitspanne, die die Handlung umfasst (z.B. ein Jahr, ein Tag, S. 131); In "Der Vorleser" erstreckt sich die erzĂ€hlte Zeit ĂŒber mehrere Jahrzehnte.

58
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die direkte Rede

"Er sagte: 'Ich komme morgen.'" (S. 132); "Sie fragte: 'Wo bist du?'"; "'Hilfe!' rief der Junge."

59
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die indirekte Rede

"Er sagte, dass er morgen komme." (S. 132); "Sie meinte, er sei schon gegangen." (Konjunktiv)

60
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die erlebte Rede

Aus Seghers: "Georg lag draußen unter dem graublauen Himmel in einer Ackerfurche. 
 Nur jetzt nicht steckenbleiben. Zu Abend in der Stadt sein." (S. 133-134); "Warum hatte sie das nur gesagt? Es war doch dumm von ihr."

61
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die Wahl der Rededarstellung

die Entscheidung, ob man direkte Rede (lebhaft) oder indirekte Rede (distanziert) verwendet, hÀngt vom Stil und Zweck ab (S. 132)

62
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das SprachportrÀt

Bei Th. Mann sprechen die Buddenbrocks Hochdeutsch, die Arbeiter Plattdeutsch (S. 134-135); Ein Pfarrer spricht gehoben, ein Kind macht grammatische Fehler, ein Berliner sagt "icke" statt "ich".